(Bild: Badischer Winzerkeller)

Badischer Winzerkeller: kompakte Traubenlese 2026

Im Ergebnis konnte der Badische Winzerkeller mit seinen Mitgliedsgenossenschaften aus ganz Baden zwar eine ähnliche Menge wie in den Vorjahren einfahren, aber die Qualitäten seien mit diesem Weinjahr überdurchschnittlich. Erste Fassproben bestätigten einen charaktervollen Jahrgang 2026 mit sortentypisch gereiften Rebsorten und ein ausdruckstarkes Geschmacksprofil.

„In dieser Traubenlese 2026 hatten wir einen außerordentlich guten Workflow in der Abwicklung“, so Christian Schätzle, Vorstand Produktion/Oenologie des Badischen Winzerkellers. „Die Traubenannahme im Badischen Winzerkeller ist bereits am 25. August gestartet und dauerte gut drei Wochen bis zum 16. September. In effektiv nur 15 Lesetagen haben wir insgesamt rund 15,5 Mio. kg Lesegut einlagern können. Wir hatten 2026 ideale Bedingungen. So ein Weinjahr mit durchgängig gesundem Lesegut haben wir so schon lange nicht mehr erlebt,“ resümiert Christian Schätzle weiter. 

Die Mengenausbeute sei wegen der Trockenheit nicht so hoch. Die Klimaerwärmung lasse die Weinlese immer früher stattfinden - früher September/Oktober, heute August/September.

Die Maschinenlese habe im Einzugsbereich des Badischen Winzerkellers in den letzten Jahren deutlich zugenommen und macht mittlerweile einen Anteil von rund 80 Prozent aus. Die Vollernter seien für das schnelle Einholen der Ernte essenziell. Der Badische Winzerkeller sei dazu technisch auf neuestem Stand und in den Abläufen gut organisiert. 

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