Der diesjährige Wettbewerb greife zentrale Entwicklungen der Branche auf und berücksichtige neben etablierten Qualitätskriterien auch aktuelle Marktsegmente. Dazu zählen insbesondere Rosé- und Sommerweine sowie entalkoholisierte Weine. Im Rahmen der Bundesweinprämierung werde zudem der Bundesehrenpreis als höchste Auszeichnung der deutschen Weinwirtschaft vergeben. Er würdigt herausragende Leistungen von Weingütern und Winzergenossenschaften im Qualitätswettbewerb, so die Meldung weiter.
Mit dem Wettbewerbsjahr 2026 entfalle die bisherige Vorprämierung. Weingüter und Winzergenossenschaften können ihre Produkte erstmals direkt zur Bundesweinprämierung anmelden. Das vereinfachte Verfahren reduziere den organisatorischen Aufwand und ermögliche eine unmittelbare Teilnahme am bundesweiten Qualitätsvergleich. „Durch den Wegfall der Vorprämierung schaffen wir ein schlankeres und praxisnahes Verfahren“, erläutert Anika Schramm, Projektleiterin der DLG-Bundesweinprämierung. „Betriebe profitieren von kürzeren Wegen, mehr Planungssicherheit und einer direkten Einordnung ihrer Produkte im Wettbewerb.“
Auch 2026 werde im Rahmen der Bundesweinprämierung der Sonderpreis des Deutschen Weininstituts (DWI) vergeben. Unter dem Titel „Die besten trockenen Spätburgunder Rotweine zum Fest“ werden Weine ausgezeichnet, die sich für festliche Anlässe eignen. Zugelassen seien trockene Spätburgunder Rotweine aller Jahrgänge. Voraussetzung sei eine Verfügbarkeit von mindestens 200 Flaschen zum Zeitpunkt der Preisverleihung im November.
Mit einem weiteren Sonderpreis trägt die DLG der wachsenden Bedeutung entalkoholisierter Weine Rechnung. Ausgezeichnet werden Produkte, die sowohl analytisch als auch sensorisch den Qualitätsanforderungen entsprechen, heißt es abschließend.
Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.bundesweinprämierung.de
