Marc Kerger, Geschäftsführer Einbecker Brauhaus (Bild: Einbecker Brauhhaus

Eibecker Brauhaus: Erste Ziele erreicht

Die Einbecker Brauhaus AG hat im ersten Halbjahr 2026 nach eigenen Angaben einen wichtigen Schritt auf dem Weg aus der Branchen-Krise geschafft: Die im vergangenen Jahr eingeleiteten Transformationsmaßnahmen zeigten Wirkung, das Ergebnis habe sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum verbessert und die finanzielle Situation des Unternehmens habe stabilisiert werden können.

Gleichzeitig liege der Absatz besser als geplant, die Liquidität sei solide und die Finanzierungspartner bewerteten die Entwicklung positiv. Damit sei das erste Etappenziel der Transformation erreicht. Nun gelte es, diese Stabilisierung zu nutzen, um die notwendige Neuausrichtung des Unternehmens mit Hochdruck fortzusetzen – mit weiterer Portfolio-Bereinigung, zusätzlichen Kostensenkungen und einer Optimierung der Organisation. Denn die Herausforderungen im Markt blieben erheblich und verschärften sich weiter.

 „Wir haben im vergangenen Jahr sehr konsequent damit begonnen, das Einbecker Brauhaus neu aufzustellen. Die jetzt vorliegenden Halbjahreszahlen zeigen, dass die eingeleiteten Maßnahmen greifen“, sagt Marc Kerger, Vorstand der Einbecker Brauhaus AG. „Nach der existenzbedrohenden Situation im vergangenen Jahr ist es uns gelungen, das Unternehmen zunächst zu stabilisieren. Dieses erste Etappenziel ist erreicht. Wir haben damit aber ausdrücklich noch nicht das Ziel erreicht, sondern eine wichtige Voraussetzung geschaffen, um die notwendige Transformation konsequent fortzusetzen.“

Der Gesamtabsatz der Einbecker Brauhaus AG habe im ersten Halbjahr 2026 zwar 4,6 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum gelegen, gleichzeitig habe sich der Absatz besser als in der Planung für das Geschäftsjahr 2026 erwartet, entwickelt. Die Eigenmarken lagen rund 3 Prozent unter dem Vorjahr und damit nur leicht über dem Rückgang des Gesamtmarktes. Der deutsche Biermarkt verzeichnete im ersten Halbjahr einen Absatzrückgang von 2,2 Prozent.

Auch die finanzielle Situation hat sich stabilisiert. Die Verbindlichkeiten gingen um 961.000 Euro auf 6,608 Mio. Euro zurück. Der Liquiditätsrahmen war im Berichtszeitraum jederzeit ausreichend dimensioniert, heißt es.

Mit Beginn der zweiten Amtszeit des Vorstands im Oktober 2026 soll die Transformation mit unverändert hohem Tempo fortgesetzt werden. Im Mittelpunkt stehen dabei eine weitere Bereinigung und Fokussierung des Portfolios, zusätzliche Kostensenkungen sowie die weitere Anpassung und Optimierung der Organisation. Dabei gehe es neben der weiteren Größe der Organisation, vor allem um Kompetenzen, Strukturen, Verantwortlichkeiten und die zukünftige Ausrichtung des Unternehmens.

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