Die rund 30 Tonnen schwere Flaschenreinigungsmaschine wurde beim Anlagenbauer Krones im Werk Flensburg gefertigt und per Schwertransport nach Hornberg geliefert. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse am Standort habe die Einbringung der rund elf Meter langen und über vier Meter breiten Anlage ausschließlich über das Dach der Abfüllhalle erfolgen müssen. Hierfür wurde das Hallendach geöffnet und die Maschine mittels Großkran eingehoben.
Die neue Flaschenreinigungsmaschine arbeitet mit einem zweistufigen Reinigungssystem aus Vor- und Hauptlauge sowie mehreren Spritzzonen. Ziel ist eine besonders gründliche Reinigung der Mehrwegflaschen bei gleichzeitig reduziertem Energie- und Wasserverbrauch. Die Anlage ist auf eine Leistung von rund 15.000 Flaschen pro Stunde ausgelegt.
Die Planung des Projekts erstreckte sich über mehrere Monate. Die Umsetzung vor Ort koordiniert Diplom-Braumeister und Produktionsleiter Klaus Vogt, der seit 29 Jahren im Unternehmen tätig ist. Die Arbeiten seien geplant worden, dass die Unterbrechung der Flaschenabfüllung auf rund zwei Wochen begrenzt werden kann.
Nach Angaben der Brauerei steht die Investition im Zusammenhang mit dem langfristigen Qualitätsanspruch des Unternehmens. Die Brauerei, zu der auch der Mineralbrunnen Hornberger Lebensquell gehört, gehört zu den 32 Betrieben, die das Slow-Brewing-Gütesiegel tragen.
