Die Studienergebnisse unterstrichen die hohe Leistungsfähigkeit des deutschen PET-Kreislaufs: Dank der getrennten Sammlung der Pfandflaschen und einer etablierten Recyclinginfrastruktur könne über 95 Prozent des in Getränkeflaschen eingesetzten PETs zurückgewonnen und als Rezyklat wieder in der industriellen Produktion eingesetzt werden. Ein großer Teil davon bleibe im geschlossenen Kreislauf und wird erneut für Getränkeflaschen verwendet, heißt es weiter.
„Das Recycling von PET-Getränkeflaschen ist seit Jahren ein Leuchtturm der industriellen Transformation. Es zeigt, was möglich ist, wenn Industrie und Politik zusammen gestalten können“, sagt Dr. Thomas Struppert, Vorsitzender des Forum PET in der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V.
Parallel zum steigenden Rezyklatanteil sei der Materialeinsatz weiter gesunken: Im Vergleich zu 2017 sei im Jahr 2025 25 Prozent weniger PET zu Flaschen verarbeitet worden. Optimierungsmaßnahmen wie Kurzgewinde und verringerte Wandstärken sparten Rohstoffe. So würden PET-Flaschen seit 2013 immer leichter, ohne dabei an Stabilität oder Qualität zu verlieren. Dieses „Lightweighting“ wirke sich positiv auf die CO2-Emissionen in Produktion und Transport aus.
