Eine Studie von NielsenIQ (Germany) im Auftrag des Bundesverbandes der Spirituosen-Industrie und -Importeure e. V. (BSI) zum Genuss von Spirituosen in Deutschland zeige, dass Spirituosen und spirituosenhaltige Getränke von 71 Prozent der Erwachsenen genossen werden. Hiervon genieße der überwiegende Teil (46 Prozent) die Produkte nur selten (1-mal pro Monat oder seltener), 27 Prozent ein bis vier Gläser à 0,02 Liter pro Woche und 22 Prozent gelegentlich (2- bis 3-mal pro Monat). Dabei gehe der Trend zur Premiumisierung – gesetzt wird auf Qualität statt Quantität.
Betrachtet man die Konsumgelegenheiten, liege Wodka mit 35 Prozent vor Likör (30 Prozent) und Whisk(e)y (26 Prozent) an der Spitze der Beliebtheit. Auf der Konsumentenseite spielen bei Spirituosen wie Wodka insbesondere Qualität und Hochwertigkeit sowie gesellschaftliche Anlässe und Zusammenkünfte eine wichtige Rolle. Vor allem jüngere, erwachsene Zielgruppen entdecken Wodka als Basis für kreative Cocktails und Mixgetränke, so die Meldung weiter.
Der Trend zu hochwertigem Wodka und Premiumisierung sowie internationaler Cocktailkultur zeige sich auch Anfang 2026 relativ stabil. Wodka bleibe ein vielseitiger Partner in der modernen Bar, egal ob als Basis für klassische Drinks wie „Moscow Mule“ und „Cosmopolitan“ oder als puristischer Genuss. Hersteller profitieren von Innovationen in Geschmack, Design und Mixability.
„Für das Jahr 2026 erwarten wir keine grundlegende Marktverschiebung. Der Wodka-Markt in Deutschland bleibt ein attraktives Spielfeld für etablierte Marken und neue Anbieter. Innovationskraft und die Fähigkeit, sich an veränderte verantwortungsbewusste Konsumgewohnheiten – zum Beispiel in Cocktails – anzupassen, machen Wodka zu einem zukunftsfähigen Segment der Spirituosenbranche“, so Angelika Wiesgen-Pick, Geschäftsführerin des BSI abschließend.
