RSS Feed von frischeingeschenkt.de http://example.com Aktuelle Nachrichten aus der Brauindustrie de-de TYPO3 News Sun, 13 Sep 2026 22:40:41 +0200 Sun, 13 Sep 2026 22:40:41 +0200 TYPO3 EXT:news news-71925 Thu, 10 Sep 2026 11:30:46 +0200 REWE-FÜR SIE GVG auf Wachstumskurs https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/rewe-fuer-sie-gvg-auf-wachstumskurs Die REWE-FÜR SIE Getränkevermarktungs- und Einkaufsgesellschaft mbH (GVG) setzt ihren erfolgreichen Wachstumskurs als führende Verbundgruppe von Vermarktungsleistungen für Getränkefachmärkte in Deutschland fort. Mit aktuell 31 Partnern, 1.690 Märkten und der Steigerung des mandatierten Umsatzes um 2,6 Prozent auf einen neuen Rekordwert von 387 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2025, entwickele sich die GVG trotz eines herausfordernden Marktumfeldes stetig weiter, wie es heißt. Im Rahmen der jährlichen Partnertagung in Köln wurden am 9. September weitere Neupartner willkommen geheißen: Ab dem 1. Januar 2027 verstärken drei Vermarktungspartner den Verbund der GVG. Mit Getränkeverlag Max Rössler aus Berlin, Bierverlag Kessler aus Trier und Getränke Gröschke aus Beeskow, wachse die Anzahl der GVG-Partner auf 34 Unternehmen an. Die Gesamtzahl der Getränkefachmärkte, die ihre Umsätze zur Verhandlung an die GVG mandatiert haben, erhöhe sich durch die neuen Partnerschaften auf 1.719 Märkte. 

„Wir freuen uns, dass wir Getränkeverlag Max Rössler, Bierverlag Kessler und Getränke Gröschke von unserem Vermarktungskonzept überzeugen konnten und damit drei etablierte, erfolgreiche und marktstarke Partner in unserem Verbund begrüßen dürfen“, sagt Niklas Müller, Geschäftsführer der REWE-FÜR SIE GVG.

Die GVG treibe ihre zahlreichen Digitalisierungsprojekte weiter voran. Nach der Einführung einer digitalen Marketing- und Vertriebsplattform im Jahr 2024, folgte im September 2025 der Start der eigenen Die Getränkekönner-App. Im Oktober 2026 soll mit dem Einstieg in Retail Media der nächste Schritt der digitalen Angebotskommunikation in mehr als 200 Getränkefachmärkten folgen. Sukzessive sei die Ausweitung auf weitere Standorte geplant. 

„Durch die flächendeckende Bespielung von digitalen Screens bauen wir partnerübergreifend unsere Kommunikationskanäle weiter aus und erschließen gleichzeitig neue Wachstumsfelder für unsere Partner sowie Werbetreibende im Kontext Retail Media“, sagt Simon Gauß, Bereichsleiter der REWE-FÜR SIE GVG. 

Auch die Getränke-Zentralregulierung entwickele sich positiv: Mit 10 neuen Mitgliedern und Partnern sei der Umsatz zum 31. August 2026 um 17,23 Prozent auf über 730 Mio. Euro gestiegen. Das sonstige Warengeschäft der Getränkekunden habe ebenfalls deutlich zugelegt und  ein Umsatzplus von über 11 Prozent erzielt.

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Getränkefachgrosshandel
news-71922 Thu, 10 Sep 2026 10:40:16 +0200 Dr. Sascha Wunderlich wird COO bei der Störtebeker Braumanufaktur https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/dr-sascha-wunderlich-wird-coo-bei-der-stoertebeker-braumanufaktur Mit Dr. Sascha Wunderlich kehrt ein erfahrener Kenner der Störtebeker Braumanufaktur in verantwortlicher Position nach Stralsund zurück, wie es heißt. Seit dem 15. August verstärkt er als Chief Operating Officer (COO) die Geschäftsleitung und übernimmt die operative Gesamtverantwortung für die Braumanufaktur. Bereits von 2018 bis 2022 war Dr. Sascha Wunderlich als technischer Betriebsleiter am Standort Stralsund tätig. In seiner neuen Funktion als COO wird er seine langjährige Erfahrung in den Bereichen Produktion, Technik und Prozessmanagement sowie seine umfassende Führungserfahrung einbringen, um die operative Leistungsfähigkeit der Störtebeker Braumanufaktur weiterzuentwickeln, heißt es weiter.

Zu seinem Verantwortungsbereich gehören insbesondere die strategische und operative Steuerung der Wertschöpfungskette, die kontinuierliche Optimierung von Prozessen und Strukturen sowie die nachhaltige Weiterentwicklung der Organisation. Ein besonderer Fokus liege dabei auf Effizienz, Qualität, Innovationskraft und der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.

„Vor uns liegen wichtige Aufgaben, die wir mit Klarheit und Entschlossenheit angehen wollen. Dabei setzen wir auf eine enge Zusammenarbeit über alle Bereiche hinweg und den gemeinsamen Anspruch, Störtebeker operativ kontinuierlich weiterzuentwickeln und für die Zukunft erfolgreich aufzustellen“, so Dr. Wunderlich.

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Brauindustrie
news-71918 Wed, 09 Sep 2026 17:16:54 +0200 Traditionsmarke Eichbaum besteht nach Insolvenz weiter https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/traditionsmarke-eichbaum-besteht-nach-insolvenz-weiter Die Marke Eichbaum wird auch nach der Insolvenz der Privatbrauerei Eichbaum, Mannheim, fortbestehen: Wie es heißt, übernimmt zum 1. Oktober 2026 die Park & Bellheimer AG über eine hundertprozentige Tochtergesellschaft nahtlos das Eichbaum-Markengeschäft. Der Gläubigerausschuss habe in seiner Sitzung vom 8. September 2026 einem entsprechenden Vertrag zwischen den beiden Gesellschaften zugestimmt. Seit Herbst 2025 hatte sich das Eigenverwaltungs-Team um die Eichbaum-Geschäftsführer Uwe Aichele und Frank Reifel intensiv um die Rettung des Unternehmens bemüht, verschiedenste Sanierungs- und Fortführungslösungen mit unterschiedlichen potenziellen Investoren waren eingehend geprüft geworden. „Keine der Lösungen erwies sich letztendlich als umsetzbar“, bedauert Frank Reifel. Vor diesem Hintergrund sei den Verantwortlichen aus wirtschaftlichen sowie insolvenzrechtlichen Gründen keine andere Möglichkeit geblieben, als die Betriebseinstellung zum 30. September 2026 einzuleiten.

„Diese alternativlose Entscheidung hat uns sehr geschmerzt“, betont Uwe Aichele. Für ihn sei es daraufhin besonders wichtig gewesen, für den Namen Eichbaum eine tragfähige Zukunftsperspektive sicherzustellen, mit der die seit fast 350 Jahren bekannte Traditionsmarke weiterhin die regionale Bier- und Getränkelandschaft prägen könne. „Mit Park & Bellheimer, einem ebenfalls traditionsreichen Unternehmen aus der Region, wird das regionale Engagement in und um Mannheim weiter einen hohen Stellenwert besitzen“, zeigt sich Aichele überzeugt von dieser „kurpfälzischen Lösung“.

Auch Christoph Glatt, der als Generalbevollmächtigter von Eichbaum die Vertragsverhandlungen begleitet hat, zeigt sich mit dem Ergebnis zufrieden. „Ich freue mich, dass mit Park & Bellheimer ein regionaler Partner gefunden werden konnte, der die Marke Eichbaum langfristig erhalten möchte“, so Glatt.

Die Eichbaum-Geschäftsführung begrüßt die Eckpunkte, die Pauli für den „Neustart der Marke“ nennt. So sollen die Biere unter der Marke Eichbaum weiterhin in der Gastronomie, im Getränkefachgroßhandel und im Lebensmitteleinzelhandel erhalten bleiben. Gebündelt wird das Eichbaum-Markengeschäft in der Eichbaum-Vertriebs GmbH mit Sitz in Mannheim. 

Das Kernsortiment von Eichbaum wird ergänzt durch die Weißbiermarke Valentins und Bierspezialitäten aus dem Hause Park & Bellheimer. Eichbaum-Kunden wird im wachsenden Segment der alkoholfreien Getränke ein breites Portfolio an Mineralwasser und Süßgetränken unter der Marke Bellaris angeboten – ein aus Sicht von Uwe Aichele besonders erfolgversprechender Aspekt. Pauli kündigte ferner an, so bald wie möglich eine in der Kapazität angepasste Braustätte in der Käfertalerstraße in räumlicher Nähe zum bestehenden Eichbaum-Brauhaus errichten zu wollen.

Diese Perspektive für den Brauereistandort begrüße auch der Oberbürgermeister der Stadt Mannheim Christian Specht: „Nach der Enttäuschung über die Betriebseinstellung mit dem Verlust vieler Arbeitsplätze ist diese Entscheidung zumindest ein kleines Hoffnungszeichen, dass die Traditionsmarke Eichbaum für Mannheim erhalten bleibt. Besonders freue ich mich über die Zusage, dass mittelfristig in eine kleinere Brauereianlage investiert wird. Es ist eine gute Nachricht, dass die Marke weiterhin in der Gastronomie sowie im Getränkefachgroßhandel und Einzelhandel sichtbar ist.“

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Brauindustrie Getränkeindustrie Getränkefachgrosshandel
news-71917 Wed, 09 Sep 2026 10:12:27 +0200 Mineralbrunnen Überkingen-Teinach-Gruppe veröffentlicht Halbjahreszahlen 2026 https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/mineralbrunnen-ueberkingen-teinach-gruppe-veroeffentlicht-halbjahreszahlen-2026 Die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. hat ihren Zwischenbericht für das erste Halbjahr 2026 veröffentlicht. Der Bruttoumsatz im Konzern konnte im Berichtszeitraum um 1,8 Mio. Euro respektive 1,9 Prozent auf 97,1 Mio. Euro gesteigert werden, wie es heißt. Mit gezielten Produktinnovationen, neuen Gebindeformaten und dem Ausbau der Markenkommunikation seien positive Markt- und Umsatzimpulse gesetzt, die Marken weiter gestärkt und das Produktportfolio erfolgreich ausgebaut worden. Besonders erfreulich habe sich das Wassergeschäft mit den Marken Teinacher, Krumbach und Hirschquelle entwickelt. Auch bei der Marke afri habe sich die positive Entwicklung mit einem deutlichen Umsatzplus im ersten Halbjahr fortgesetzt. Aufgrund der positiven Umsatzentwicklung habe ein erneut verbessertes EBITDA in Höhe von 9,3 Mio. Euro erwirtschaftet werden können, das 4,8 Prozent über dem Vorjahresniveau (8,8 Mio. Euro) lag. 

„Im ersten Halbjahr 2026 konnten wir unseren Wachstumskurs fortsetzen. Die positive Umsatzentwicklung sowie ein verbessertes EBITDA unterstreichen die Stärke unseres Markenportfolios. Gleichzeitig haben wir wichtige Investitionsprojekte erfolgreich abgeschlossen und die Grundlage für weiteres profitables Wachstum geschaffen“, kommentiert Andreas Gaupp, Geschäftsführer Karlsberg International Getränkemanagement, persönlich haftende Gesellschafterin der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA.

Vor dem Hintergrund der Geschäftsentwicklung in den ersten sechs Monaten und unter Berücksichtigung aktueller Einschätzungen für das zweite Halbjahr bestätigt die Geschäftsführung ihre bisherige Prognose für das Gesamtjahr. Für die gesamte Mineralbrunnen Überkingen-Teinach-Gruppe werde im Geschäftsjahr 2026 ein im Vergleich zum Vorjahr leichter Anstieg der Umsatzerlöse erwartet. 

Die Geschäftsführung gehe zudem davon aus, dass das EBITDA moderat über dem Niveau des Vorjahres liegen werde. Der Halbjahresbericht 2026 stehe auf der Webseite der Gesellschaft unter www.mineralbrunnen-kgaa.de zur Verfügung.

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Getränkeindustrie Getränkefachgrosshandel
news-71916 Tue, 08 Sep 2026 11:04:09 +0200 Spirituosensteuer: Bayerische Brenner warnen vor dem Ende gewachsener Handwerkstradition https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/spirituosensteuer-bayerische-brenner-warnen-vor-dem-ende-gewachsener-handwerkstradition Wenn der Bundestag über die geplante Alkoholsteuererhöhung diskutiert, gehe es für hunderte bayerische Familienbetriebe um ihre Existenz. Die im Haushaltsbegleitgesetz 2027 geplante Erhöhung der Alkoholsteuer auf Spirituosen um 20 Prozent — von 13,03 auf 15,64 Euro je Liter Reinalkohol —treffe eine Branche, die bereits unter Druck stehe: Der Spirituosenabsatz sei bundesweit in drei Jahren um elf Prozent zurückgegangen, kleine Familienbetriebe kämpfen mit steigenden Energie- und Rohstoffkosten, wie der Verband der Bayerischen Spirituosenindustrie betont. „Wir reden nicht über Gewinneinbußen. Wir reden darüber, ob unsere Betriebe dieses Gesetz überleben", sagt Stefan Penninger, Inhaber der Alten Hausbrennerei Penninger und Vorsitzender des Verbands. „Unsere Verträge mit dem Lebensmittelhandel laufen Monate im Voraus — und unsere Kunden weichen ohnehin aus: auf Bier, auf Wein, auf ausländische Produkte. Die Mehreinnahmen, die Berlin erwartet, werden nicht kommen."

Das zeige das Beispiel Großbritannien: Nach der Steuererhöhung 2023 lägen die Einnahmen dort heute 1,1 Mrd. Pfund unter den ursprünglichen Prognosen. Die britische Finanzministerin hätte im April 2026 selbst eine Evaluierung eingeleitet.

Spirituosen tragen bereits heute mit rund 69 Prozent überproportional zum Steueraufkommen aus alkoholhaltigen Getränken bei — bei nur 4,6 Prozent des Gesamtkonsums. Die handwerkliche Brennkunst sei als immaterielles Kulturerbe der UNESCO anerkannt.

Der Verband fordere drei Korrekturen, die den Unterschied machten: 1. Verschiebung des Inkrafttretens auf frühestens 1. Juni 2027; Ein Inkrafttreten zum 1. Januar treffe das wichtigste Jahresendgeschäft und greife in laufende Preisverträge mit dem Lebensmittelhandel ein, die Monate im Voraus abgeschlossen würden. Kleine Betriebe könnten die Steuerlast schlicht nicht mehr rechtzeitig weitergeben — das Gesetz würde auf ihren Kosten in Kraft treten.

2. Mengenbezogene Schutzinstrumente für kleine unabhängige Brennereien; Handwerkliche Kleinbrenner hätten gegenüber Handel und Großkonzernen ohnehin eine schwächere Preissetzungsmacht. Was im EU-Biersteuerrecht seit Langem gelte — kleinere Brauereien zahlten nach ihrer Produktionsmenge gestaffelt weniger Steuer — sollte auch für kleine unabhängige Brennereien gelten. Ein solches Modell würde ausschließlich eigene Herstellung begünstigen, nicht Handels- oder Lizenzmengen, und die Wettbewerbsverzerrung zulasten der Kleinen zumindest abmildern.

3. Verbindliche Wirkungskontrolle; Sollte die Steuer kommen, müsse ihre fiskalische und gesundheitspolitische Wirkung anhand vorab festgelegter Kennzahlen evaluiert werden — mit der  klaren Konsequenz, dass keine weiteren Erhöhungen erfolgten, bevor die Ergebnisse vorlägen und parlamentarisch beraten worden seien. „Wir fordern keine Sonderbehandlung. Wir fordern Verhältnismäßigkeit und den Mut, aus internationalen Fehlern zu lernen, bevor es zu spät ist", so Penninger.

 

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Getränkeindustrie
news-71915 Tue, 08 Sep 2026 10:49:44 +0200 2G+: Joscha Klemm übernimmt Geschäftsführung, Udo Münz verabschiedet sich in den Ruhestand https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/2g-joscha-klemm-uebernimmt-geschaeftsfuehrung-udo-muenz-verabschiedet-sich-in-den-ruhestand Zum 31. August ist Udo Münz, Geschäftsführer der 2G+ Einkaufs- und Vermarktungs GmbH, in den Ruhestand getreten. Zum 1. September hat Joscha Klemm die Nachfolge in der Geschäftsführung übernommen. Udo Münz zählt zu den prägenden Persönlichkeiten des Getränkefachgroßhandels. Über viele Jahre hinweg verantwortete er als Geschäftsführer die Entwicklung der GEDIG Getränke-Fachgroßhändler Einkaufs- und Vertriebs-GmbH und war maßgeblich an deren strategischer Ausrichtung beteiligt. Zudem begleitete er die erfolgreiche Fusion mit der GEFAKO GmbH & Co. KG und leistete damit einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Unternehmensgruppe. 

Auch innerhalb der GEFAKO-Unternehmensgruppe übernahm Udo Münz verantwortungsvolle Führungsaufgaben. Zusammen mit seinem Geschäftsführerkollegen Axel Knapper setzte er sich bei der 2G+ Einkaufs- und Vermarktungs GmbH insbesondere für die Interessen des mittelständischen Getränkefachhandels, die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Gesellschaftern und Geschäftspartnern sowie die Weiterentwicklung gemeinsamer Einkaufs- und Vermarktungsstrategien ein.

Mit seiner umfassenden Branchenkenntnis, seinem hohen persönlichen Engagement und seinem strategischen Weitblick setzte Udo Münz wichtige Impulse für die erfolgreiche Entwicklung der Unternehmensgruppe. Sein Wirken war dabei stets von Verlässlichkeit, Kontinuität und einem vertrauensvollen Austausch mit allen Beteiligten geprägt.

Die Nachfolge in der Geschäftsführung der 2G+ hat zum 1. September Joscha Klemm übernommen. Der seit 13 Jahren bei der GEFAKO tätige Klemm hat das Unternehmen bereits zu seinem Dualen Studiums kennengelernt und ist seit mehreren Jahren als Prokurist und Strategischer Einkäufer für die 2G+ tätig. Er sei mit den Strukturen, Partnern und Aufgaben des Unternehmens umfassend vertraut und stehe für einen nahtlosen Übergang in der Unternehmensleitung, wie es weiter heißt. 

Mit der Berufung von Joscha Klemm setze die 2G+ nach eigenen Angaben auf Kontinuität und zugleich auf die konsequente Weiterentwicklung ihres erfolgreichen Unternehmenskurses. 

Die Gesellschafter, Geschäftspartner sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter danken Udo Münz für seinen langjährigen Einsatz, seine besonderen Verdienste und die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Für seinen neuen Lebensabschnitt wünschen sie ihm Gesundheit, persönliches Wohlergehen und alles Gute. 

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Getränkefachgrosshandel
news-71913 Tue, 08 Sep 2026 10:26:57 +0200 Breite Allianz aus Spirituosen, Wein und Sekt formiert sich mit offenem Brief gegen geplante Steuererhöhungen https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/breite-allianz-aus-spirituosen-wein-und-sekt-formiert-sich-mit-offenem-brief-gegen-geplante-steuererhoehungen Der Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e. V. (BSI) richtet gemeinsam mit einer breiten Allianz aus Wein-, Sekt- und Spirituosenwirtschaft den dringenden Appell an die Mitglieder des Deutschen Bundestages, die im Haushaltsbegleitgesetz 2027 geplanten Steuererhöhungen auf Sekt und Spirituosen zu streichen. Neben sechs zentralen Branchenverbänden haben sich mehr als 100 Unternehmen und weitere Organisationen aus der Wertschöpfungskette angeschlossen. Zu der Allianz gehören u. a. der Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure (BSI), der Bundesverband Wein, Sekt und Spirituosen (BWS), der Deutsche Weinbauverband (DWV), der Deutsche Raiffeisenverband (DRV), der Bundesverband der Obstverschlussbrenner (BdO) und der Verband Traditioneller Sektmacher. Der Gesetzentwurf sieht eine Erhöhung der Alkohol-, Schaumwein- und Zwischenerzeugnissteuer sowie der Alkopopsteuer um jeweils 20 Prozent vor.

Für den BSI sei die breite Kooperation ein wichtiges Signal: Winzer und Winzergenossenschaften, Sektkellereien und -manufakturen, Brennereien und Spirituosenhersteller – vom regionalen Familienbetrieb und Mittelstand bis zum internationalen Unternehmen – vertreten in dieser Frage eine gemeinsame Position. Auch europäische Weinverbände und Unternehmen aus mehreren EU-Staaten unterstützen den offenen Brief an die Politik. 

„Es ist ein starkes Signal, dass Wein-, Sekt- und Spirituosenwirtschaft sowie die ganze Wertschöpfungskette in dieser Frage an einem Strang ziehen. Der BSI hat diese Allianz aktiv unterstützt, weil die geplanten Steuererhöhungen Wertschöpfung, Arbeitsplätze, Handel, Gastronomie und Verbraucherinnen und Verbraucher treffen. Wenn es um die Erhaltung der verantwortungsvollen Genusskultur in Deutschland geht, sitzen wir alle im gleichen Boot. Wir begrüßen diese Kooperation und werden im parlamentarischen Verfahren unsere Argumente gegen die Steuererhöhung weiter einbringen“, erklärt Angelika Wiesgen-Pick, Geschäftsführerin des BSI.

Höhere Steuersätze auf Spirituosen führten nicht automatisch zu stabilen Mehreinnahmen: Aufgrund sinkender Absatzmengen, Ausweichreaktionen der Verbraucher/-innen sowie begleitender Rückgänge bei Umsatzsteuer, Gewerbesteuer und lohnbezogenen Abgaben drohten erhebliche fiskalpolitische Kompensationseffekte. Im Ergebnis könne die Maßnahme ein fiskalisches Nullsummenspiel darstellen oder wie z. B. in Großbritannien sogar zu Mindereinnahmen führen. (vgl. www.theginguild.com/news/statement-on-uk-spirits-duty-revenue). 

Betroffen wären mittelständische, familiengeführte Betriebe, internationale Unternehmen ebenso wie Gastronomie, Hotellerie, Handel, Zulieferer und Logistik. Der offene Brief kritisiert, dass eine belastbare wirtschaftliche und fiskalische Folgenabschätzung für einen derart weitreichenden Eingriff fehlt. 

Auch die gesundheitspolitische Begründung der FinanzKommission Gesundheit überzeuge den BSI vor dem Hintergrund der aktuellen Daten nicht. Die zuletzt veröffentlichte Drogenaffinitätsstudie 2025 des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) zeige keinen akuten Handlungsdruck, sondern kontinuierliche deutliche Rückgänge: 2025 habe der Anteil regelmäßiger Konsumentinnen und Konsumenten unter den 12- bis 17-Jährigen den niedrigsten Wert seit Beginn der Zeitreihe 1979 erreicht – signifikant niedriger als 2023. 

Bei den 18- bis 25-Jährigen habe der wöchentliche Konsum 2025 bei beiden Geschlechtern auf dem niedrigsten Stand seit 1973 gelegen. Für den BSI seien die Zahlen ein Beleg für die erfolgreiche Präventionsarbeit der letzten Jahre und eine Bestätigung für die Initiativen des „Arbeitskreises Alkohol und Verantwortung“.

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Getränkeindustrie
news-71911 Tue, 08 Sep 2026 10:09:54 +0200 Krombacher Gruppe kooperiert mit dean&david und burgerme https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/krombacher-gruppe-kooperiert-mit-deandavid-und-burgerme Die Krombacher Gruppe baut ihre Präsenz im Außer-Haus-Geschäft mit zwei neuen Partnerschaften weiter aus: dean&david und burgerme. Beide Konzepte zählen zu den Top 10 Gastronomie-Unternehmen Deutschlands. In zahlreichen der mehr als 130 Restaurants dean&david ergänzt jetzt Krombacher 0,0% (0,33 l) das Angebot: Die alkoholfreie Variante passe besonders gut zum ausgewogenen Ernährungskonzept von dean&david und spreche genau jene Gäste an, die sich auch unterwegs oder nach dem Sport erfrischende Genussalternativen wünschten, heißt es weiter. Ergänzend seien außerdem das klassische Pils sowie das NaturRadler (jeweils 0,33 l) verfügbar. 

Auch bei burgerme setzt die Unternehmens-Gruppe auf eine passgenaue Ergänzung des Angebots. An den rund 100 Standorten des Burger-Spezialisten in Deutschland sind ab sofort die Proviant Bio-Limonaden in der 0,33-Liter-Dose, Starnberger Hell in der 0,33-Liter-Flasche sowie Vöslauer Natürliches Mineralwasser in der 0,5-Liter-PET-Flasche erhältlich. 

„Gerade in der modernen Systemgastronomie müssen Speisen- und Getränkeangebote optimal zusammenspielen. Mit der Vielfalt unseres Portfolios können wir für unterschiedliche Konzepte, Zielgruppen und Genussmomente passende Lösungen anbieten und so echten Mehrwert für unsere Gastronomiepartner schaffen. Die Partnerschaften mit burgerme und dean&david sind ein wichtiger Meilenstein für uns und unterstreichen unseren Anspruch, gemeinsam mit starken Gastronomiemarken zu wachsen. Umso mehr freuen wir uns auf die Zusammenarbeit“, sagt Christian Hauck, Key Account Direktor Gastronomie der Krombacher Brauerei. 

Mit dean&david und burgerme gewinne die Krombacher Gruppe zwei starke Partner der deutschen Systemgastronomie. 

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Brauindustrie Getränkefachgrosshandel
news-71910 Tue, 08 Sep 2026 10:00:43 +0200 20 Jahre LHV-Mehrweggetränkelogistik https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/20-jahre-lhv-mehrweggetraenkelogistik Vor 20 Jahren stellte die FÜR SIE Lebensmittelhandel-Verwaltungsgesellschaft mbH (LHV) die Weichen für ihr heutiges Kerngeschäft: die Steuerung und Koordination der Mehrweggetränkelogistik innerhalb der REWE Group. Was 2006 mit der Neuausrichtung des Geschäftsmodells begann, habe sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten zu einer beeindruckenden Erfolgsgeschichte entwickelt, wie das Unternehmen mitteilt. Auf dem Weg dorthin habe die LHV zahlreiche Meilensteine gesetzt und ihre Rolle innerhalb der Getränkelogistik kontinuierlich ausgebaut. So habe das Unternehmen auch während der Corona-Pandemie seine Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt und gemeinsam mit seinen Partnern einen wichtigen Beitrag zur zuverlässigen Warenversorgung geleistet. 

Gleichzeitig wurden zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, um Prozesse weiter zu vereinheitlichen und effizienter zu gestalten. Dazu zählen unter anderem die Entwicklung eines Logistikkostenmanagement-Modells für die Mehrweglogistik, die Implementierung des Logipack-Systems zur Optimierung der Leergutentsorgung sowie die Einführung eines hoch performanten neuen Warenwirtschaftssystems. Mit diesen Maßnahmen habe die LHV ihre Prozesse konsequent weiterentwickelt und die Voraussetzungen geschaffen, um noch individueller auf die Anforderungen ihrer Kunden einzugehen. 

Heute gehört die LHV zu den maßgeblichen Akteuren der Getränkedistribution in Deutschland. Neben dem REWE-Vollsortiment zählen weitere Geschäftseinheiten der REWE Group, sowie Quick-Commerce, Convenience und C&C-Formate zum Kundenkreis der LHV. Ein aktueller Jahresumsatz von über 1,3 Mrd. Euro belege die Erfolgsgeschichte.

Künftig sollen insbesondere Digitalisierung und Prozessoptimierung sowie die Ausweitung des Geschäftsmodells im Fokus stehen. „Mit der Einführung kundenindividueller DESADV-Lieferavise, intelligenter Bestell- undLiefersteuerungssysteme sowie digitaler Schnittstellen verbessern wir die Vernetzung aller Beteiligten – für mehr Prozesssicherheit, eine höhere Informationsqualität und reibungslose Abläufe in der Getränkelogistik“, sagt Ralf Stäblein, Bereichsleiter und Prokurist der LHV. 

Zusammen mit ihren Partnern arbeite die LHV an Lösungen in den Bereichen Automatisierung und Robotik. Ziel sei es, die Abläufe entlang der gesamten Lieferkette weiter zu verbessern und den steigenden Anforderungen an Produktivität, Flexibilität und Warenverfügbarkeit gerecht zu werden. 

Bei der Ausweitung ihres Geschäftsmodells habe die LHV erst jüngst im Juni 2026 ein neues Kundensegment erschlossen. Mit der Anbindung von Getränkeabholmarkt-Ketten habe die LHV ihre Fähigkeit unterstrichen, bewährte Logistikkompetenz auf neue Geschäftsfelder zu übertragen, wie es heißt. Die erfolgreiche Gewinnung der Getränkeabholmarkt-Kette alldrink aus Heidelberg markiere einen weiteren Wachstumsschritt.

Der Höhepunkt im Jubiläumsjahr sei die Fachmesse der FÜR SIE Handelsgenossenschaft eG am 10. September 2026 in Köln: „20 Jahre LHV-Mehrweggetränkelogistik sind vor allem das Ergebnis eines starken Teams, langjähriger Partnerschaften und der Bereitschaft, sich immer wieder weiterzuentwickeln. Dieses Jubiläum ist für uns ein besonderer Anlass. Deshalb freuen wir uns sehr darauf, in Köln gemeinsam mit unseren Geschäftspartnern zu feiern und zugleich auf die kommenden Jahre zu blicken“, resümiert Niklas Müller, Vorstand der FÜR SIE eG und Geschäftsführer der LHV. 

 

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Getränkefachgrosshandel
news-71908 Tue, 08 Sep 2026 09:48:07 +0200 Brauereiverband NRW warnt vor den Folgen einer Zuckersteuer https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/brauereiverband-nrw-warnt-vor-den-folgen-einer-zuckersteuer Mit großer Sorge blickt der Brauereiverband Nordrhein-Westfalen auf die aktuellen Pläne zur Einführung einer nationalen Zuckersteuer auf Erfrischungsgetränke. Was auf den ersten Blick wie ein gesundheitspolitisches Instrument wirke, entpuppe sich bei genauer Betrachtung als ein massiver Preistreiber für Brauwirtschaft, Handel und Gastronomie – Verbraucher und insbesondere Familien würden darunter leiden. Der Verband warnt eindringlich vor den drastischen wirtschaftlichen Folgen für die gesamte Lieferkette und fordert ein sofortiges Umdenken der Politik. Durch die geplante Steuer drohe Verbraucherinnen und Verbrauchern an der Ladenkasse ein Preisschock: Branchenberechnungen zufolge dürften die Kastenpreise für alkoholfreie Getränke im Handel allein durch die Sonderabgabe um 3 bis 5 Euro ansteigen. Zusätzlich verschärft werde dieser Preisanstieg durch eine systematische Mehrfachbelastung: Da auf den bereits aufgeschlagenen Steuerbetrag, der im Verkaufspreis der Hersteller inkludiert werden muss, zusätzlich noch die reguläre Mehrwertsteuer von 19 Prozent erhoben wird, komme es zu einem unfairen Doppelbesteuerungseffekt. 

„Hier wird eine Steuer auf die Steuer erhoben. Diese Spirale zieht den Bürgerinnen und Bürgern das Geld direkt aus der Tasche und trifft den Handel in einem ohnehin angespannten Konsumklima mit voller Härte“, kritisiert der Geschäftsführer des Brauereiverbandes NRW, Marc Peters. Die geplanten Mehreinnahmen des Bundes in geplanter Höhe von zunächst rd. 650.000 Mio. Euro griffen unmittelbar ins Portemonnaie der Verbraucher.

Besonders hart treffe die geplante Abgabe die Gastronomie. Nach den Krisenjahren der jüngsten Vergangenheit stehe das Gastgewerbe erneut vor massiven Kostensteigerungen im Wareneinkauf. Eine Kompensation oder eigene Abfederung dieser Sonderbelastung sei für Kneipen, Restaurants und Biergärten schlicht unmöglich. Die Gastronomiebetriebe seien gezwungen, die drastisch erhöhten Einkaufspreise eins zu eins an ihre Gäste weiterzugeben. Dies führe zu spürbar höheren Preisen auf den Getränkekarten und gefährde damit die Ausflugs- und Ausgehkultur in Nordrhein-Westfalen. 

„Und damit wird mittelbar auch die Brauwirtschaft in Nordrhein-Westfalen bedroht“, so Peters. „Schon jetzt verzichten viele Gäste oftmals auf das zweite Getränk beim Restaurantbesuch. Das wird sich noch verstärken.“

Der Geschäftsführer des Brauereiverbands erinnert daran, dass ursprünglich geplant gewesen sei, eine Zuckerabgabe mit dem Ziel zu erheben, den Konsum zuckerhaltiger Getränke zu reduzieren und durch die erzielten Einnahmen das Gesundheitssystem zu stabilisieren. 

„Auch wenn man schon die Sinnhaftigkeit einer Zuckerabgabe in Frage stellen kann, gibt es einen wichtigen Unterschied zwischen einer Abgabe und einer Steuer“, erläutert Peters. „Die Einnahmen durch eine Abgabe müssen zweckgebunden verwendet werden. Steuereinnahmen landen hingegen im allgemeinen Bundeshaushalt. Dann stellt sich doch die Frage, ob es bei der Zuckersteuer tatsächlich um die Gesundheit der Menschen geht oder doch nur um die Erzielung weiterer Einnahmen.“ 

Marc Peters fordert: „Wer den Zuckerkonsum in der Bevölkerung aus gesundheitlichen Gründen reduzieren will, der sollte das Thema auch ganzheitlich angehen und nicht einseitig nur die Getränkehersteller ins Fadenkreuz nehmen.“ Die hätten schließlich schon in den vergangenen Jahren oft kontinuierlich Rezepturen geändert und so Zucker in Getränken reduziert.

Der Brauereiverband Nordrhein-Westfalen stellt klar: Die geplante Zuckersteuer sei in dieser Form nicht hinnehmbar. Sie entziehe nicht nur dem Gastgewerbe und dem Lebensmitteleinzelhandel notwendige Margen, sie schwäche die regional verankerte Brauwirtschaft und belastee die Verbraucher einseitig. Statt neuer bürokratischer Hürden und zusätzlicher Steuerlasten benötigt die Branche verlässliche Rahmenbedingungen. Der Verband appelliert daher an die Politik, von der Einführung der Zuckersteuer Abstand zu nehmen.

 

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news-71906 Tue, 08 Sep 2026 08:10:25 +0200 BV GFGH trauert um Ehrenmitglied Heinrich Hahn https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/bv-gfgh-trauert-um-ehrenmitglied-heinrich-hahn Der Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels (BV GFGH) trauert um seinen ehemaligen Präsidenten und Beiratsvorsitzenden Heinrich Hahn. Der langjährige Unternehmer und engagierte Vertreter des Getränkefachgroßhandels ist am 5. September im Alter von 91 Jahren friedvoll in seinem Geburtshaus verstorben. Mit Heinrich Hahn verliert die Branche einen Unternehmer, Kommunalpolitiker, Verbandsvertreter und engagierten Bürger, der über viele Jahrzehnte Verantwortung übernommen und seine Heimat sowie die Getränkebranche nachhaltig mitgestaltet hat.

Heinrich Hahn wurde am 10. Oktober 1934 in Frielendorf geboren. Sein gesamtes Leben blieb eng mit seiner Heimat verbunden. 1958 übernahm er das traditionsreiche Familienunternehmen im Getränkefachgroßhandel und entwickelte es erfolgreich weiter. Nach der deutschen Wiedervereinigung 1990 gründete er gemeinsam mit seinen Söhnen Dietrich und Thomas Hahn zwei Getränkefachgroßhandlungen in Thüringen – in Barchfeld und Erfurt. Damit gehörte Heinrich Hahn zu den Unternehmern, die früh die Chancen der deutschen Einheit erkannten und den wirtschaftlichen Austausch zwischen Hessen und Thüringen aktiv mitgestalteten. 

1985 wurde er zum Vorsitzenden des Hessischen Bier- und Getränkefachgroßhandelsverband gewählt. In dieser Funktion entwickelte er den Verband Anfang der 90er Jahre zum Mitteldeutschen Getränkegroßhandelsverband weiter. Von 1991 bis 1995 war er Präsident des Bundesverbandes des Deutschen Getränkefachgroßhandels (BV GFGH) und von 2001 bis 2004 Beiratsvorsitzender des zwischenzeitlich mit allen Landesverbänden fusionierten Bundesverbandes des Deutschen Getränkefachgroßhandels. 

1970 gründete er den CDU-Ortsverband Frielendorf. In den folgenden mehr als zwei Jahrzehnten engagierte er sich im Kreistag und im Kreisausschuss und setzte sich dort für die Belange seiner Heimatgemeinde und der Region ein. Darüber hinaus war Heinrich Hahn über viele Jahre ehrenamtlicher Beigeordneter der Gemeinde Frielendorf. Dieses Amt übte er bis zu seinem 80. Geburtstag aus.

Sein politisches Engagement war geprägt von Bodenständigkeit, Sachlichkeit und dem Anspruch, Verantwortung langfristig wahrzunehmen. Für seine vielfältigen Verdienste wurde Heinrich Hahn bereits 1999 mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Auch im Vereinsleben engagierte er sich über Jahrzehnte. Besonders dem TuSpo Frielendorf war er eng verbunden und übernahm dort Verantwortung im Fußballbereich.

Heinrich Hahn vereinte unternehmerischen Weitblick mit kommunalpolitischem und gesellschaftlichem Engagement. Er war Unternehmer, Verbandsvertreter, Kommunalpolitiker und vor allem ein Frielendorfer, der seiner Heimat über Jahrzehnte verbunden blieb.

Mit Heinrich Hahn verliert Frielendorf eine Persönlichkeit, die über mehr als ein halbes Jahrhundert hinweg Verantwortung übernommen und ihre Heimat nachhaltig geprägt hat. Besonders berührend ist, dass sich sein Lebenskreis nun dort geschlossen hat, wo er vor 91 Jahren begann. Heinrich Hahn ist am 5. September 2026 friedvoll in seinem Geburtshaus in Frielendorf verstorben. Sein Name und sein Wirken werden in Frielendorf, in der Region und in der deutschen Getränkebranche in Erinnerung bleiben.

„Wir sind Heinrich Hahn für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement für unseren Verband zu großem Dank verpflichtet. In einer entscheidenden Phase der Entwicklung des BV GFGH hat er Verantwortung übernommen und nicht nur den Verband, sondern auch die gesamte Getränkebranche maßgeblich mitgeprägt“, würdigt Dirk Reinsberg, geschäftsführender Vorstand des BV GFGH, das Wirken Heinrich Hahns.

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news-71905 Tue, 08 Sep 2026 08:08:04 +0200 Flottweg SE ergänzt Vorstand: Nadine Andree wird neue CFO https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/flottweg-se-ergaenzt-vorstand-nadine-andree-wird-neue-cfo Die Flottweg SE hat ihren Vorstand erweitert: Zum 1. September 2026 ist Nadine Andree als neue Finanzvorständin (CFO) in das Gremium eingetreten. Sie verantwortet künftig das Finanzressort und bringt langjährige nationale wie internationale Erfahrung in den Bereichen Finanzen, Controlling, HR, IT und Unternehmenssteuerung mit. Die Position war seit Ende 2025 vakant, nachdem Klaus Huber sein Vorstandsmandat aus persönlichen Gründen niedergelegt hatte und nach 25 Jahren im Unternehmen ausgeschieden war. In der Übergangszeit hatte CEO Dr. Kersten Christoph Link das Finanzressort mitbetreut.

Aufsichtsratsvorsitzender Bernhard Rau zeigte sich erfreut über die Verpflichtung und hob Andrees Finanzexpertise, internationale Erfahrung und strategischen Blick auf Unternehmensprozesse als wertvolle Ergänzung für die weitere Unternehmensentwicklung hervor.

Nadine Andree verfügt über umfangreiche Führungserfahrung, unter anderem in den USA und China, zuletzt in einem Interim-Mandat beim Spielwarenhersteller Schleich. Sie absolvierte zwei Masterabschlüsse – an der International School of Management in Deutschland sowie an der Lancaster University in Großbritannien – und sammelte bereits während ihrer Ausbildung internationale Erfahrung in Europa, Asien und Nordamerika. Ihre bisherigen Stationen waren stark geprägt von Restrukturierung, Digitalisierung und Standardisierung von Geschäftsprozessen sowie der Leitung internationaler Teams.

Andree selbst betonte, sie wolle ihre Erfahrung nutzen, um "die Internationalisierung des erfolgreichen Familienunternehmens zu beschleunigen" und damit langfristiges, profitables Wachstum zu fördern.

Der Aufsichtsrat dankte Klaus Huber für sein langjähriges Engagement, mit dem er die wirtschaftliche Entwicklung und das Wachstum der Unternehmensgruppe über 25 Jahre maßgeblich mitgeprägt hatte.

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Brauindustrie Getränkeindustrie
news-71904 Tue, 08 Sep 2026 07:58:15 +0200 DGL übernimmt GFGH-Unternehmensgruppe https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/dgl-uebernimmt-gfgh-unternehmensgruppe Die Deutsche Getränke Logistik (DGL), Dortmund/Lingen, setzt ihren Wachstumskurs in Norddeutschland konsequent fort und stärkt zielgerichtet ihre Präsenz in der Metropolregion Hamburg. Wie es heißt, übernimmt der Getränkelogistikspezialist im Wege eines Share-Deals alle Gesellschaften der Traditions-Unternehmensgruppe bestehend aus der Joh. Kirchhoff und Söhne GmbH & Co. KG, der Rudolf Timmermann GmbH sowie der AGH Alster-Getränke Hamburg GmbH. Die Transaktion stehe unter dem Vorbehalt kartellrechtlicher Zustimmung. Das 1902 gegründete und in fünfter Generation geführte Familienunternehmen genießt im Großraum Hamburg einen exzellenten Ruf als verlässlicher Partner im Getränkefachgroßhandel. Neben einem starken Handelsgeschäft entwickelte sich zuletzt insbesondere die Gastronomiebelieferung entgegen dem allgemeinen Markttrend mit steigenden Absätzen erfreulich dynamisch. Mit der Integration des Unternehmens, das rund 70 Mitarbeiter beschäftigt, einen Fuhrpark von 27 Fahrzeugen betreibt und ca. 1.500 Kunden beliefert, stellt sich die DGL im Norden zukunftsfähig auf. 

„Wir schließen eine strategisch wichtige Lücke zwischen den bestehenden Logistikstandorten in Bordesholm und Geesthacht“, so Markus Rütters, CEO der DGL. Das ca. 23.000 m² große Betriebsgelände in Barsbüttel dient künftig als zentraler Knotenpunkt, um Innenstadtkunden im urbanen Raum Hamburg noch effizienter zu bedienen, bestehende Standorte zu entlasten und das Gastronomie-Angebot zwischen Kiel und Rostock weiter auszubauen.

„Wir sind uns unserer Verantwortung und unserer Werte, die wir über 124 Jahre in die fünfte Generation mitgenommen haben, stets bewusst und haben nun eine Zukunftslösung gefunden“, so Annika und Felix Lüth, die ihre Betriebe voller Zuversicht in die DGL überführen und darum weiterhin in der Führung an Bord bleiben. „Wir sind sehr glücklich, mit der DGL einen Partner gefunden zu haben, der unsere Werte teilt und mit uns in die Zukunft trägt. Die Zufriedenheit unserer Kunden hat weiterhin höchste Priorität.“ Um den sich stetig wandelnden Anforderungen auf dem anspruchsvollen Markt gerecht zu werden, sei es notwendig gewesen, sich strategisch neu auszurichten, um sinnvolle Synergie zu schöpfen. 

„Dank der vertrauensvollen Gespräche mit Annika und Felix Lüth konnte die unternehmerische Weichenstellung im Interesse aller Beteiligten rasch zum Erfolg geführt werden“, bilanziert Rütters.

„Unter dem Dach der DGL-Gruppe bleibt die Identität des Traditionshauses vollständig gewahrt“, sagt Jaring de Groot, kaufmännischer Geschäftsführer der DGL. Die Unternehmensgruppe werde als eigenständiges Beteiligungsunternehmen in die DGL-Struktur integriert. Für Kunden, Lieferanten und die Belegschaft bleiben sämtliche Ansprechpartner und Abläufe wie gewohnt bestehen.

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Getränkefachgrosshandel
news-71902 Tue, 08 Sep 2026 05:44:36 +0200 VDGE trauert um Sepp Gail https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/vdge-trauert-um-sepp-gail Mit großer Trauer nimmt der Verband des Deutschen Getränke-Einzelhandels (VDGE) Abschied von seinem früheren langjährigen Vorstand, Sepp Gail, der am 28. August 2026, im Alter von 79 Jahren, verstorben ist. Sepp Gail gehörte bereits 1983 zu den Gründungsmitgliedern des von Wolfgang Brügel gegründeten Einzelhandels-Verbandes. Seit 1992 stand er dem Verband als zweiter Vorsitzender vor, bevor er 2006 das Amt des ersten Vorsitzenden übernahm. Über viele Jahrzehnte hat Sepp Gail die Entwicklung des VDGE maßgeblich geprägt und sich mit großem Engagement für die Interessen seiner Mitglieder eingesetzt. Im Jahr 2017 übergab er das Amt des ersten Vorsitzenden an den heutigen Vorstand, Andreas Vogel.

„Wir verlieren mit Sepp Gail eine prägende Persönlichkeit und einen geschätzten Wegbegleiter. Sein langjähriger Einsatz für unseren Verband sowie sein freundliches Wesen und die Fähigkeit Menschen zusammenzubringen werden uns in dankbarer Erinnerung bleiben. Wir trauern mit seiner Ehefrau um einen großartigen Menschen“, betont Andreas Vogel, Vorstand des VDGE.
 

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news-71901 Mon, 07 Sep 2026 16:18:43 +0200 Richtfest in der Flensburger Brauerei https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/richtfest-in-der-flensburger-brauerei Der Bau eines neuen Sudhauses ist für eine Brauerei eine große Herausforderung und zugleich ein besonderes Privileg. Mit dem Richtfest am 4. September feierte die Flensburger Brauerei einen wichtigen Baufortschritt am Standort Munketoft 12. Wo vor gut einem Jahr der Spatenstich in einer großen Sandgrube erfolgte, steht heute ein Gebäude. Es lässt bereits deutlich erkennen, wie das künftige Herzstück der Flensburger Brauerei aussehen wird. Das Richtfest für das neue Sudhaus der Flensburger Brauerei mache sichtbar, was in den vergangenen Monaten auf der Baustelle entstanden ist: viel Handwerk, präzise Planung und ein starkes Zusammenspiel aller Beteiligten. Das wurde gemeinsam gefeiert. Nach den Reden von Michael Seip aus der Geschäftsführung der Flensburger Brauerei, Enes Erisgen, Projektleiter für das Sudhaus bei der Flensburger Brauerei, und den guten Wünschen von Christoph Holt, Geschäftsführer von Holt & Nicolaisen, folgte der feierliche Richtspruch von Moritz Nölle von der Firma Hermann Reese Baugeschäft.

Unter den Gästen waren Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Brauerei, die beteiligten Gewerke sowie der Oberbürgermeister der Stadt Flensburg, Dr. Fabian Geyer und eines wurde an diesem Abend besonders deutlich: Ein Bauprojekt dieser Größe sei nicht selbstverständlich. Umso größer ist die Dankbarkeit für das, was hier gemeinsam geschaffen werde.

„Das Richtfest ist ein riesiger Schritt für unser neues Sudhaus. Wenn wir heute auf das fast fertige Gebäude schauen, können wir schon gut erahnen, wie es später aussehen wird“, sagt Enes Erisgen, Produktionsleiter und Projektleiter für den Bau des neuen Sudhauses, in seiner Rede zum Richtfest. „Dass wir nach dem schwierigen Winter wieder auf Kurs gekommen sind und die Gefäße rechtzeitig eingebracht werden konnten, ist eine starke Gemeinschaftsleistung. Mein Dank gilt allen Beteiligten.“

Vor den knapp 200 Anwesenden betont Erisgen, dass gerade der Rohbau besondere Herausforderungen mit sich brachte. Anspruchsvolle statische Fragen mussten gelöst werden. Rohbauunternehmen und Statiker erarbeiteten dafür gemeinsam tragfähige Lösungen. Auch die Vielzahl parallel arbeitender Gewerke stellte hohe Anforderungen an die Koordination. Die Qualität der gesamten Planungsrunde zeigt sich nun sichtbar auf der Baustelle: Architektur, Statik, technische Gebäudeausrüstung, ausführende Gewerke und Sudhausbauer greifen ineinander.

Das Richtfest markiere nicht das Ende der Arbeiten. Im September werde das Dach montiert. Sobald die Glasfront vollständig installiert sei, beginne im Oktober der Innenausbau. Bis dahin sollen auch Heizung, Lüftung, Sanitäranlagen und die Gebäudeelektrik abgeschlossen sein. Viele der darauffolgenden Arbeiten würden später nicht sichtbar sein, seien für den Betrieb aber entscheidend. Die Braugefäße sollen verrohrt, Tanks und Anlagen angeschlossen und die Steuerungstechnik eingerichtet werden.

So entstehe Schritt für Schritt die Grundlage dafür, dass die Inbetriebnahme im Januar 2027 beginnen könne. Der erste Sud sei im Winter diesen Jahres geplant.

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Brauindustrie
news-71900 Mon, 07 Sep 2026 16:08:45 +0200 Marcin Piaseczny wird Marketing Director bei fritz-kola https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/marcin-piaseczny-wird-marketing-director-bei-fritz-kola fritz-kola holt sich mit Marcin Piaseczny nach eigenen Angaben einen erfahrenen Markenstrategen als neuen Marketing Director an Bord. Piaseczny starte im ersten Quartal 2027 im Unternehmen und übernimmt die strategische Führung und Weiterentwicklung des Marketings, so die Meldung. Piaseczny kommt von Bahlsen, wo er zuletzt als Global Director die Marken Leibniz, Krakuski und Rawbite verantwortete. Zuvor war er dort Marketing Director DACH & Leibniz. Weitere Stationen: Haribo und Ferrero. Große, eigentümergeführte Markenunternehmen kenne er damit bestens. Sein Steckenpferd: Marken strategisch weiterzuentwickeln und dabei die Mannschaft mitzunehmen, die sie trägt.

Mit der Besetzung stelle fritz-kola auch personell die Weichen für die nächste Phase im Marketing – frisch nach Launch der neuen Markenstrategie und der internationalen Kampagne „why not?“, die seit dem 1. September in Deutschland, Österreich und den Niederlanden läuft. Piaseczny werde auf dieser Basis gemeinsam mit dem Team die nächsten Schritte der Marken- und Marketingentwicklung gestalten – im Heimatmarkt ebenso wie in den internationalen Wachstumsmärkten, wie es weiter heißt.

Mirco Wolf Wiegert, Gründer und Geschäftsführer von fritz-kola, sagt: „fritz-kola ist gerade in einer spannenden Phase: Wir haben unserer Marke einen neuen strategischen Rahmen gegeben und mit ‚why not?‘ den ersten Schritt sichtbar gemacht. Mit Marcin kommt jetzt jemand dazu, der viel Erfahrung darin hat, große Marken strategisch weiterzuentwickeln und sie in die nächste Phase zu führen. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit ihm die nächsten Kapitel für fritz-kola zu schreiben.“

Florian Weins, Geschäftsführer von fritz-kola, ergänzt: „Wir haben uns bei dieser Besetzung bewusst Zeit genommen und uns nicht für die schnellste, sondern für die richtige Lösung entschieden. Marcin bringt strategisches Gespür für Marken, ein starkes Verständnis für Menschen und Teams und jede Menge internationale Erfahrung mit. Genau diese Kombination brauchen wir für das, was wir mit fritz-kola vorhaben: unsere Position im Heimatmarkt stärken und gleichzeitig in Europa weiter wachsen. Ich freue mich sehr darauf, diesen Weg gemeinsam mit Marcin zu gehen.“

Piaseczny selbst sagt: „fritz-kola ist gerade in einer spannenden Phase und ich freue mich sehr darauf, die nächsten Schritte mitzugestalten. Mich reizt besonders die Kombination aus einer außergewöhnlichen Marke mit viel Geschichte und einem Team, das noch viel vorhat. Ich bin überzeugt, dass die besten Ideen und die stärksten Marken gemeinsam entstehen. Genau darauf freue ich mich bei fritz-kola.“

 

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news-71899 Mon, 07 Sep 2026 15:55:22 +0200 Verbändeverschmelzung zum Bundesverband Wein, Sekt und Spirituosen vollzogen https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/verbaendeverschmelzung-zum-bundesverband-wein-sekt-und-spirituosen-vollzogen Mit der Eintragung der Verschmelzung ins Vereinsregister nimmt der Bundesverband Wein, Sekt und Spirituosen e.V. (BWS) seine Arbeit auf, wie es heißt. Unter seinem Dach bündeln die bislang in drei einzelnen Verbänden organisierten Unternehmen der Wein-, Sekt- und Spirituosenwirtschaft ihre Interessen und schaffen damit eine neue starke Interessenvertretung mit größerer politischer Schlagkraft, mehr Sichtbarkeit und einer gemeinsamen Plattform für die zentralen Zukunftsthemen der Branche, wie es weiter heißt. Die drei Segmente stünden vor ähnlichen Aufgaben: Regulierung, veränderte Konsumgewohnheiten, Nachhaltigkeit, internationaler Wettbewerb und wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Der BWS soll daraus gemeinsame Positionen entwickeln. Präsident Christoph Mack betont den Anspruch, die Branche geschlossen und fachkundig gegenüber Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu vertreten.

Die Branche erwirtschafte rund 10 Mrd. Euro jährlich und präge Regionen, Handel und Gastronomie. Hinter den Produkten stehe eine breite Wertschöpfungskette von Erzeugung bis Logistik. Der BWS setzte sich für verlässliche Rahmenbedingungen, funktionierende Märkte, Innovation und weniger Bürokratie ein.

Wein, Sekt und Spirituosen seien Wirtschaftsgüter und Teil der Genusskultur. Verantwortungsvoller Konsum und gesellschaftlicher Dialog gehörten daher zur Verbandsarbeit. Geschäftsführer Dr. Alexander Tacer verweist auf die gebündelte Expertise und die Fähigkeit, Themen frühzeitig aufzugreifen und fundierte Positionen zu entwickeln.

Im BWS gehen die Schwerpunkte der drei Vorgängerverbände auf. Die rund 150 Mitglieder hatten im Juni 2026 den Zusammenschluss beschlossen. Geführt wird der Verband von Präsident Christoph Mack sowie den Vizepräsidenten Oliver Gloden und Alexander Rittlinger; Geschäftsführer ist Dr. Alexander Tacer. Sitz ist Wiesbaden, ergänzt durch ein Hauptstadtbüro in Berlin. Die Ausschussarbeit wird fortgeführt, die Kommunikationskanäle unter der Marke BWS zusammengeführt. Die neue Website unter www.bws-verband.de soll in Kürze starten.

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Getränkeindustrie
news-71896 Thu, 03 Sep 2026 10:02:06 +0200 granini baut Partnerschaft mit Mainz 05 aus https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/granini-baut-partnerschaft-mit-mainz-05-aus Die Partnerschaft zwischen Mainz 05 und Eckes-Granini wird auf ein neues Niveau gehoben: Zur neuen Saison steigt das Familienunternehmen aus Nieder-Olm mit seiner Marke granini in den Kreis der 05ER Partner auf. Damit baut granini das langjährige Engagement beim Bundesligisten weiter aus und sorgt künftig für noch mehr fruchtige Genussmomente in der Mewa Arena. Als neuer 05ER Partner werde granini nicht nur eine Tagesloge stellen und das Getränkeangebot im Public- und VIP-Bereich mitgestalten, sondern auch seine Sichtbarkeit im Stadion ausbauen. Dazu gehören unter anderem aufmerksamkeitsstarke Werbeflächen wie die Bandenwerbung in der Mewa Arena. Darüber hinaus betreibe die Genussmarke eine eigene Cocktailbar und werde zusätzlich auf den Kanälen von Mainz 05 präsent sein.

„Zwischen Mainz 05 und Eckes-Granini besteht seit Jahren eine vertrauensvolle Partnerschaft. Umso mehr freut es uns, dass wir diese nun weiter intensivieren und ausbauen können“, sagt Paul Ramser, Direktor Marketing bei Eckes-Granini Deutschland. „Mit dem erweiterten Engagement schaffen wir zusätzliche Berührungspunkte für unsere Marke und können die Sichtbarkeit von granini rund um das Stadionerlebnis weiter ausbauen. granini gehört für viele Fans längst zu einem Spieltag in der Mewa Arena dazu. Gemeinsam möchten wir auch künftig dafür sorgen, dass die Menschen besondere Momente genießen können – auf dem Platz und darüber hinaus.“

„Es erfüllt uns mit Stolz, dass wir mit Eckes-Granini einen Global Player mit Sitz im Herzen unserer Region als neuen 05ER-Partner in unserem Netzwerk begrüßen dürfen und so das Engagement bei Mainz 05 weiter ausgebaut wird. Doch nicht nur die regionale Nähe, sondern auch familiäre Werte, Nachhaltigkeit und innovatives Denken verbinden Mainz 05 und Eckes-Granini. Wir freuen uns auf eine weitere erfolgreiche Saison und darauf die Produkte künftig noch stärker in unserer Mewa Arena vertreten zu sehen“, sagt David Schössler, Direktor B2B bei Mainz 05.

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Getränkeindustrie Getränkefachgrosshandel
news-71895 Thu, 03 Sep 2026 09:47:10 +0200 Bewusster Biergenuss wächst https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/bewusster-biergenuss-waechst Der deutsche Biermarkt verändert sich: Während die Produktion von alkoholhaltigem Bier 2025 um 5,8 Prozent zurückging, wurden gut 616 Mio. Liter alkoholfreies Bier hergestellt; das entspricht einer Steigerung um 6,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Alkoholfreie und leichte Biere sind im Aufwind, eine Entwicklung, die auch die Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan mit Blick auf die aktuellen Zahlen bestätigen kann. „Alkoholfreies Bier ist längst mehr als eine Alternative für einzelne Anlässe oder ein Ausweichgetränk für Autofahrer. Die Kategorie steht heute für bewussten Genuss, hohe Qualität und echte Sortenvielfalt. Dass sie in einem von Rückgängen geprägten Biermarkt weiterwächst, zeigt, wie nachhaltig sich die Erwartungen der Verbraucher:innen verändert haben“, sagt Prof. Dr. Josef Schrädler, Direktor der Bayerischen Staatsbrauerei Weihenstephan, und fährt fort: „Sehr interessant ist aber auch der neue Fokus auf die leichten Biersorten. Diese rücken wieder vermehrt auf die Wunschliste der Bierliebhaber:innen. Sie sind immer öfter die erste Wahl, weil sie trotz geringerem Alkoholgehalt einen prägnanten Charakter mit leichtem Genuss verbinden.“ 

Die Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan habe sich früh auf die Entwicklung hin zu alkoholfreien und leichten Bieren eingestellt. Zum Sortiment gehören mit dem Weihenstephaner Hellen Alkoholfrei, dem Original Hellen Alkoholfrei und dem Hefeweißbier Alkoholfrei drei Bierspezialitäten mit weniger als 0,5 Volumenprozent Alkohol. Das Hefeweißbier Leicht und das Natur Radler mit jeweils 2,6 Volumenprozent ergänzen das Angebot im niedrigprozentigen Bereich.

„Wir haben die sich verändernden Ansprüche beim Bier-Konsum früh erkannt und konsequent in Technologie und Sortiment investiert. Unsere alkoholfreien Bierspezialitäten machen inzwischen knapp 12 Prozent unseres Gesamtausstoßes aus“, so Dr. Schrädler abschließend.

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Brauindustrie Getränkefachgrosshandel
news-71894 Thu, 03 Sep 2026 09:20:48 +0200 Team Beverage Großhandel begrüßt Getränke Brüne KG als neues Mitglied https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/team-beverage-grosshandel-begruesst-getraenke-bruene-kg-als-neues-mitglied Die Getränke Brüne KG aus Willingen wird zum 1. Januar 2027 Partner der Team Beverage Großhandels-Verbundgruppe. Das familiengeführte Unternehmen konzentriert sich auf die Belieferung der Gastronomie, wie es heißt. Das Familienunternehmen wird heute in dritter Generation geführt. Die vierte Generation wächst bereits heran, ist aber noch nicht im Betrieb tätig. Der Getränkefachgroßhändler beliefert seine Kunden in einem regionalen Umkreis von rund 50 Kilometern und führt etwa 3.000 Artikel für die Gastronomie. Zum Betrieb gehören 23 Mitarbeitende und ein Fuhrpark mit zehn Fahrzeugen, so die Meldung weiter.

„Team Beverage passt hervorragend zu unserer strategischen Ausrichtung. Die Leistungsvielfalt und die Innovationskraft der Verbundgruppe bieten uns als Getränkefachgroßhändler eine hervorragende Grundlage für die weitere Entwicklung unseres Unternehmens“, sagt Jörg Brüne, Geschäftsführer der Getränke Brüne KG. 

Mit dem Beitritt erhalte das Unternehmen Zugang zu den vielfältigen Leistungen und Angeboten der Team Beverage Großhandels-Verbundgruppe, wie zum Beispiel Beverage Analytics, digitale Vertriebstools, Einkauf und Vermarktung sowie eine digitale Bestellplattform. Mit Getränke Brüne erweitere Team Beverage sein Netzwerk um einen erfahrenen, regional verwurzelten Getränkefachgroßhändler und baue seine Präsenz in Nordhessen und im Sauerland weiter aus.

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Getränkefachgrosshandel
news-71893 Thu, 03 Sep 2026 09:11:02 +0200 Hochschule Geisenheim: Projekt FlurWin entwickelt neue Perspektiven für freiwerdende Rebflächen https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/hochschule-geisenheim-projekt-flurwin-entwickelt-neue-perspektiven-fuer-freiwerdende-rebflaechen Der Weinbau steht vor tiefgreifenden Veränderungen: Sinkender Weinkonsum, steigende Produktionskosten und die Folgen des Klimawandels erhöhen den wirtschaftlichen Druck auf die Betriebe. In der Folge drohen künftig auch im Rheingau und anderen Regionen kleinere und größere Rebflächen zumindest zeitweise aus der weinbaulichen Nutzung zu fallen. Wie sich dieser Wandel aktiv gestalten lässt und welche neuen Perspektiven für freiwerdende Flächen entstehen können, untersucht das neue Projekt FlurWin der Hochschule Geisenheim. Am 25. August 2026 kamen zur Auftaktveranstaltung knapp 80 Vertreter:innen aus Weinbau, Kommunen, Verbänden, Naturschutz, Wissenschaft und Gesellschaft an der Hochschule zusammen.

Der Veränderungsprozess biete neben Herausforderungen auch die Chance, Weinbaulandschaften neu und multifunktionaler zu gestalten. Hier setze FlurWin an: Das Projekt will praxistaugliche und nachhaltige Nutzungsalternativen für einzelne Weinbergsparzellen und ganze Weinbergsfluren entwickeln und erproben. Neben wirtschaftlichen Gesichtspunkten stehen dabei auch Klimaanpassung, Biodiversität und die langfristige Entwicklung der Kulturlandschaft im Mittelpunkt. Die gemeinsam mit Praxispartnern entwickelten Optionen sollen modellhaft umgesetzt und anschließend in einem Praxisleitfaden gebündelt werden.

„Der Wandel unserer Kulturlandschaft betrifft uns alle – deshalb wollen wir mit FlurWin gemeinsam Ideen entwickeln und Akteure vernetzen, damit aus den aktuellen Herausforderungen auch Chancen für die Landschaft von morgen entstehen“, sagt Prof. Dr. Ilona Leyer, die das Projekt gemeinsam mit Prof. Dr. Manfred Stoll leite. Schon bei der Auftaktveranstaltung wurde dieser Ansatz sichtbar: Neben Winzer:innen beteiligten sich Vertreter:innen von Weinbauverbänden, Kommunen, Naturschutz und Wissenschaft an der Diskussion.

Dabei gehe es ausdrücklich nicht um eine einzelne Patentlösung. Vielmehr sollen unterschiedliche Perspektiven zusammengeführt und Antworten auf ganz praktische Fragen gefunden werden – etwa dazu, wer alternative Nutzungen finanziere, wie Flächen gepflegt werden können oder welche rechtlichen Rahmenbedingungen zu berücksichtigen seien. „FlurWin soll die unterschiedlichen Perspektiven zusammenbringen, denn tragfähige Lösungen können nur entstehen, wenn wir die vielen ökologischen, wirtschaftlichen, praktischen und rechtlichen Fragen gemeinsam betrachten“, betont Prof. Dr. Manfred Stoll, Leiter des Instituts für allgemeinen und ökologischen Weinbau.

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Getränkeindustrie
news-71891 Thu, 03 Sep 2026 08:53:51 +0200 Bundesfinanzminister Lars Klingbeil schließt Zuckersteuer auf zuckerfreie Getränke aus https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/bundesfinanzminister-lars-klingbeil-schliesst-zuckersteuer-auf-zuckerfreie-getraenke-aus Bundesfinanzminister Lars Klingbeil hat ausgeschlossen, die geplante Zuckersteuer auf zuckerfreie Getränke anzuwenden, und die Idee als "keinen Sinn" ergebend bezeichnet. In einem Instagram-Post am 26. August erklärte der SPD-Politiker: "Was keinen Sinn macht, ist eine Zuckersteuer auf zuckerfreie Getränke. Das werde ich nicht machen. Das wird nicht passieren."

Klingbeils Äußerungen waren eine Reaktion auf ein internes Papier des Finanzministeriums, das am 25. August durchgesickert war und für Kontroversen sorgte. Das Dokument hatte vorgeschlagen, die geplante Abgabe über zuckerhaltige Softdrinks hinaus auf zucker- und lightgesüßte Produkte mit Süßstoffen sowie auf Biermischgetränke, Hafergetränke und Fertigkaffees auszuweiten. Auch alkoholfreies Bier und alkoholfreier Wein, Saft aus Konzentrat sowie Fruchtnektare waren im Entwurf enthalten, während reine Fruchtsäfte und pure Milch weiterhin ausgenommen bleiben sollten.

Klingbeil bezeichnete das Papier als internes Arbeitsdokument, das fachliche Diskussionen zwischen den Ministerien widerspiegle, nicht aber eine abgestimmte politische Position. "Ein solches Arbeitspapier ist jetzt in den Medien veröffentlicht worden. Es ist weder politisch motiviert noch von der Koalition beschlossen worden", sagte er und fügte hinzu, dass Mitarbeitende der Ministerien Raum brauchten, um Ideen offen zu diskutieren – auch solche, die letztlich verworfen werden.

Er bestätigte, dass eine Steuer auf zuckerhaltige Getränke wie von der Regierungskoalition vereinbart weiterhin geplant sei, wobei die Details noch ausgearbeitet würden. Zudem bekräftigte er seine Unterstützung für Maßnahmen gegen die gesundheitlichen Folgen hohen Zuckerkonsums, insbesondere bei Kindern.

Die Zuckersteuer soll ab 2027 in Kraft treten und ist an Bemühungen gekoppelt, die Finanzen der gesetzlichen Krankenversicherung zu stabilisieren. Das Kabinett hatte bei der Einigung auf die Eckwerte für den Bundeshaushalt 2027 am 29. April 2026 ursprünglich einen Starttermin für 2028 festgelegt. Die Regierung hat für 2027 Einnahmen aus der Steuer in Höhe von 650 Millionen Euro eingeplant, ab 2028 mindestens 450 Millionen Euro jährlich.

Der durchgesickerte Vorschlag stieß auch innerhalb der Regierung auf Kritik. Das von der CSU geführte Landwirtschaftsministerium hatte den im Finanzministeriums-Papier skizzierten erweiterten Anwendungsbereich bereits öffentlich abgelehnt. Innerhalb der CDU/CSU-Bundestagsfraktion erklärte die gesundheitspolitische Sprecherin Simone Borchardt, der Plan entferne sich vom ursprünglichen gesundheitspolitischen Ziel, während der CDU-nahe Wirtschaftsrat argumentierte, die Einbeziehung von Süßstoffen zeige, dass es eigentlich um zusätzliche Haushaltseinnahmen statt um den Schutz der öffentlichen Gesundheit gehe.

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Brauindustrie Getränkeindustrie Getränkefachgrosshandel
news-71890 Thu, 03 Sep 2026 08:47:16 +0200 Hopfenernte 2026 sinkt um 22 % nach Rekordhitze und Dürre https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/hopfenernte-2026-sinkt-um-22-nach-rekordhitze-und-duerre Die deutsche Hopfenernte 2026 wird laut einem neuen Bericht der HVG mit ca. 33.779 Tonnen voraussichtlich bei rund 9.400 Tonnen (22 %) unter Vorjahr liegen. Der Rückgang ergibt sich aus einer Kombination von reduzierter Anbaufläche (minus rund 5 %) und deutlich niedrigeren Hektarerträgen (minus etwa 17 % gegenüber dem Vorjahr). Die Wachstumsperiode war von schwerer Dürre und beispielloser Hitze geprägt. In der Hallertau summierten sich die Niederschläge zwischen Mitte Juni und Mitte August auf lediglich 105 mm, während die kumulierten Regenmengen seit Mai nur etwa 210 mm erreichten – rund die Hälfte des langjährigen Mittels. Die Region verzeichnete zudem 45 Tage über 30 °C – die längste und intensivste Hitzewelle seit mindestens 25 Jahren.

Laut HVG haben die extremen Bedingungen die Blüten- und Doldenentwicklung bei frühen Sorten erheblich beeinträchtigt. Erstmals starben einzelne Triebe im oberen Bereich der Sorte Herkules aufgrund von Hitzestress ab. Hitzeresistente Sorten wie Polaris und Mandarina Bavaria schnitten deutlich besser ab als klassische Sorten, und bewässerte Flächen entwickelten sich besser als unbewässerte.

Zusätzlicher Druck kam durch Schädlinge: Blattlauspopulationen stiegen zu Sommerbeginn stark an, konnten aber unter Kontrolle gebracht werden; Spinnmilben traten im August verstärkt wieder auf, und die Population des Erdflohs setzte ihren mehrjährigen Anstieg fort – wirksame Gegenmaßnahmen gibt es bislang nicht.

Neben den Mengenverlusten ist auch der Alphasäuregehalt deutlich zurückgegangen – die HVG schätzt, dass die Alphaernte rund 27 % unter dem Durchschnitt liegen wird, bei einzelnen Sorten sogar bis zu 40 %. Dies dürfte bei relevanten Aromahopfen-Verträgen die Alphasäureklausel auslösen.

Die HVG beziffert den wirtschaftlichen Schaden für die deutsche Hopfenbranche auf 80 bis 100 Millionen Euro, gemessen am üblichen Jahresumsatz von rund 300 Millionen Euro – ein zusätzlicher Belastungsfaktor angesichts ohnehin anhaltend hoher Produktionskosten.

Trotz der schwierigen Ernte beschreibt die HVG die Ernte 2026 insgesamt als gesund und von guter optischer Qualität. Die Organisation erklärte, eng mit Kunden und Brau-Partnern zusammenzuarbeiten, um die Auswirkungen zu bewältigen, und zeigte sich zuversichtlich, dass die Versorgung mit hochwertigem deutschem Hopfen dank bestehender Brauerei-Lagerbestände und enger Zusammenarbeit entlang der Lieferkette aufrechterhalten werden kann.

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Brauindustrie
news-71892 Thu, 03 Sep 2026 08:35:23 +0200 Stefanie Kaifel wird Vertriebsleiterin Gastronomie Deutschland bei Erdinger https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/stefanie-kaifel-wird-vertriebsleiterin-gastronomie-deutschland-bei-erdinger Die Privatbrauerei Erdinger Weißbräu beruft mit Stefanie Kaifel (41) ein echtes Erdinger Eigengewächs zur neuen Vertriebsleiterin Gastronomie Deutschland. Als Referentin der Geschäftsführung Marketing und Vertrieb hat Kaifel die Restrukturierung des Vertriebsteams in der Gastronomie und dessen neue Vertriebsstrategie mitverantwortet und sich somit für die Position als Vertriebsleiterin empfohlen, die sie ab 1. Januar 2027 antritt. Zusätzlich kann sie auf 25 Jahre Erfahrung in verschiedenen Abteilungen innerhalb der Privatbrauerei zurückgreifen. Wolfgang Kuffner siehe die Position ideal besetzt: „Stefanie Kaifel hat die Privatbrauerei über mehr als zwei Jahrzehnte maßgeblich geprägt. Als Eventmanagerin und später Abteilungsleitung Messen und Events war sie federführend für die erfolgreiche Umsetzung unserer größten Veranstaltungen verantwortlich – dazu zählen unter anderem die Geburtstage unseres vor kurzem verstorbenen Inhabers, Werner Brombach, zahllose Messeauftritte der Privatbrauerei und zuletzt die AlpinFM FestlTour. Im vergangenen Jahr hat Stefanie außerdem die Neuausrichtung unseres Gastro-Vertriebsteams federführend mitgestaltet und deshalb freuen wir uns sehr, dass wir mit ihr ein echtes Erdinger Original für die Position der Vertriebsleiterin Gastronomie Deutschland gewinnen konnten.“

Kaifel ergänzt: „Ich bedanke mich bei der Geschäftsführung für das entgegengebrachte Vertrauen und die Verantwortung, die mir übertragen wird. Meine größte Motivation ist es, mit Ehrgeiz, Spaß und klaren Zielen die Entwicklung des letzten Jahres weiter voranzutreiben und gemeinsam mit dem gesamten Vertriebsteam an die erfolgreichen Jahre der Privatbrauerei anzuknüpfen.“

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news-71870 Tue, 01 Sep 2026 12:57:46 +0200 BarthHaas Group ernennt Karsten Neuffer zum ersten Group CEO https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/barthhaas-group-ernennt-karsten-neuffer-zum-ersten-group-ceo Die BarthHaas Group hat Karsten Neuffer zum ersten Group Chief Executive Officer (CEO) des Unternehmens ernannt. Er tritt sein Amt zum 1. September 2026 an, wie das Unternehmen mitteilte. Neuffer bringt umfangreiche internationale Erfahrung aus der Agrar- und Lebensmittelbranche mit sowie eine nachweisliche Erfolgsbilanz bei der Führung von Unternehmen durch Wachstums- und Transformationsphasen. Zuvor war er in leitenden Positionen bei Syngenta und Indigo Ag tätig, zuletzt als CEO von RiceTec. In seiner neuen Funktion übernimmt er die Gesamtverantwortung für die BarthHaas Group, zu der BarthHaas, John I. Haas und Hop Products Australia gehören.

„Die Ernennung von Karsten markiert den nächsten Schritt in der Entwicklung von BarthHaas – und ist in der über 230-jährigen Geschichte das erste Mal, dass die Gruppe von einem einzelnen Chief Executive geführt wird“, sagte Alex Barth, Vorsitzender. „Unsere Gruppe basiert auf einem starken Fundament, einer stolzen Geschichte, tiefgreifender Marktkompetenz, klaren Werten und engen Kundenbeziehungen, die unser Geschäft seit jeher prägen. Wir wollen auf diesen Stärken aufbauen und gleichzeitig die Organisation weiterentwickeln, um die BarthHaas Group für nachhaltigen Erfolg zu positionieren.“

Neuffer zeigte sich erfreut, das Unternehmen in seine nächste Phase führen zu dürfen. „Als einer der führenden Akteure der globalen Hopfenindustrie verfügt BarthHaas über eine einzigartige globale Präsenz und ein einzigartiges Portfolio, enge und vertrauensvolle Beziehungen zur Brauindustrie sowie über herausragende Mitarbeitende, die meine Leidenschaft für die Landwirtschaft teilen“, sagte er. „Ich freue mich auf die enge Zusammenarbeit mit unseren Mitarbeitenden, Kunden und Partnern im gesamten Unternehmen, um nachhaltiges Wachstum für alle zu erreichen.“

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Brauindustrie
news-71867 Thu, 27 Aug 2026 10:56:40 +0200 Gen Z und Millennials setzen auf achtsamen Sommergenuss https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/gen-z-und-millennials-setzen-auf-achtsamen-sommergenuss Eine aktuelle Studie im Auftrag des Fruit Juice Science Centre zeigt: Gen Z und junge Millennials setzen im Sommer zunehmend auf achtsamen Genuss, alkoholfreie Dates und Wellness-Erlebnisse. Rund drei von zehn Erwachsenen in Deutschland (30 Prozent) drehen den Alkoholkonsum in den Sommermonaten gezielt herunter. Der Trend gehe klar zu mindful drinking: Immer mehr Menschen greifen zu alkoholfreien Alternativen, die Erfrischung, Geselligkeit und Wohlbefinden stylish vereinen.

Die Gen Z und jungen Millennials fungieren dabei als stylische Trendsetter: 30 Prozent der 18- bis 24-Jährigen mäßigen ihren Alkoholkonsum auf Sommer-Events wie Festivals, Hochzeiten, Grillpartys oder im Urlaub ganz bewusst – bei den Über-55-Jährigen tun dies nur 13 Prozent. 56 Prozent der 18- bis 34-Jährigen halten bei sommerlichen Anlässen gezielt Ausschau nach alkoholfreien Drinks, die einen echten Nährstoff- oder Funktions-Kick bieten.

Erfrischende Drinks ohne Promille begeistern die Masse, vor allem, wenn sie mit vollem Geschmack und funktionalen Benefits punkten. Deutschlandweit suche bereits mehr als die Hälfte (54 Prozent) gezielt nach solchen alkoholfreien Erfrischungen. Gleichzeitig zeige sich ein klarer Generationenunterschied: Während die Jüngeren die Freizeitkultur neu erfinden, bleiben ältere Generationen eher bei ihren gewohnten Routinen – bei den Über-55-Jährigen geben 24 Prozent an, dass sich ihre Trinkgewohnheiten überhaupt nicht verändert haben.

„Sommerliche Treffen waren jahrzehntelang fest mit Alkohol verbunden. Heute kommt die jüngere Generation nach wie vor zusammen, trifft sich aber lieber beim Kaffee, zum Spazierengehen, beim Workout oder zur Wellness-Auszeit. Sie suchen nach Erlebnissen, die ihrer Gesundheit gut tun, ohne dass der gemeinsame Spaß zu kurz kommt“, erklärt Dr. Carrie Ruxton, Ernährungswissenschaftlerin.

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news-71866 Thu, 27 Aug 2026 10:45:07 +0200 EU-Apfelernte: Zweitschlechteste der letzten 10 Jahre https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/eu-apfelernte-zweitschlechteste-der-letzten-10-jahre Die Anfang August stattgefundene Prognosfruit Kongress zur Schätzung der anstehenden Apfelernte prognostiziert für die EU eine Erntemenge von rund 9,5 Mio. Tonnen. Damit wird die zweitschlechteste Ernte der vergangenen zehn Jahre erwartet. Für Deutschland wurde zunächst ein Rückgang von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr prognostiziert. Diese Einschätzung hat sich jedoch aufgrund einer zwischenzeitlich erfolgten Schätzung des Statistischen Bundesamtes auf 948.000 Tonnen korrigiert. Gleichzeitig sind die Lagerbestände für diese Jahreszeit noch relativ hoch, sodass bereits vor dem Beginn der Herbsternte ausreichend Äpfel zur Verarbeitung zur Verfügung stehen.

Grund für die erwartete schwache Ernte sind unter anderem die ungünstigen Witterungsbedingungen. Nach einem feuchten Frühjahr blieben die erforderlichen Niederschläge seit April weitgehend aus. Zudem war Europa über Monate hinweg von einer Hitzeglocke betroffen, die zu mehreren Hitzewellen führte. Diese Entwicklung wirkt sich auch auf die vom VdF erstellte Prognose für die Streuobsternte aus.

Diese Prognose war bereits in der VdF-Pressemitteilung von Ende Juli unter dem Vorbehalt ausreichender Niederschläge in den ersten Augustwochen gestellt worden. Da diese weiterhin ausblieben, ist inzwischen davon auszugehen, dass die prognostizierte Menge von 450.000 Tonnen nicht erreicht wird und mit einer deutlich geringeren Ernte gerechnet werden muss. Die Niederschläge der vergangenen Tage werden an der erwarteten Erntemenge voraussichtlich nichts Wesentliches mehr ändern, da die Anlagen für das Größenwachstum der Äpfel bereits in den Monaten Mai und Juni gebildet werden.

Die detaillierten Prognosfruit-Zahlen finden Sie in der als Anlage beigefügten Präsentation.

 

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Getränkeindustrie
news-71863 Thu, 27 Aug 2026 10:19:23 +0200 Captain Morgan wird offizieller Partner von Borussia Dortmund https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/captain-morgan-wird-offizieller-partner-von-borussia-dortmund Die Rum-Marke aus dem Hause Diageo geht eine mehrjährige Partnerschaft mit einem der bekanntesten Fußballklubs Deutschlands ein und ist ab der Saison 2026/27 im Signal Iduna Park werblich präsent. Die zunächst auf drei Jahre angelegte Partnerschaft starte zur Bundesliga-Saison 2026/2027 und umfasse exklusive Markenaktivierungen an Spieltagen, limitierte Sondereditionen, deutschlandweite Promotions im Handel und in der Gastronomie sowie digitalen Content.

Graham Villiers-Tuthill, Diageo Managing Director DACH, erklärt: „Die vergangenen Monate haben eindrucksvoll gezeigt, was der schönste Sport der Welt den Menschen auf den Rängen schenken kann: pure Freude und unvergessliche gemeinsame Momente. Genau das lieben wir bei Captain Morgan – und genau das möchten wir feiern. Unsere Fans in ganz Deutschland erwarten von uns, dass wir für großartige Stimmung sorgen. Da machen die Anhänger von Borussia Dortmund keine Ausnahme. Die Partnerschaft zwischen Captain Morgan und dem BVB ist aus einem gemeinsamen Funken entstanden: der Freude daran, besondere Momente miteinander zu teilen – getragen von der Leidenschaft für das Spiel.“

Benedikt Scholz, Direktor Internationalisierung & Commercial Partnerships bei Borussia Dortmund, ergänzt: „Wir freuen uns sehr, Captain Morgan ab der Saison 2026/27 als offiziellen Partner in der BVBFamilie willkommen zu heißen – eine Marke, die wie wir an die Kraft besonderer Momente und echter Verbindungen glaubt."

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Getränkeindustrie Getränkefachgrosshandel
news-71861 Thu, 27 Aug 2026 10:11:10 +0200 Krombacher ist offizieller Bierpartner des NRW-Tags 2026 in Münster https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/krombacher-ist-offizieller-bierpartner-des-nrw-tags-2026-in-muenster Als einer der beiden offiziellen Bierpartner begleitet Krombacher den Nordrhein-Westfalen-Tag 2026 vom 28. bis 30. August in Münster und setzt dabei gleich zwei Akzente: Die Brauerei präsentiert unter anderem mit Krombacher o,0 Prozent Pils vom Fass ihre jüngste Produktinnovation und hat außerdem einen gemeinsamen Stand mit dem neuen Partner SC Preußen Münster. „Der Nordrhein-Westfalen-Tag steht für Gemeinschaft, Heimatverbundenheit und das Miteinander der Menschen im Land – Werte, die auch Krombacher als Siegerländer Brauerei seit vielen Jahren prägen. Deshalb freuen wir uns sehr, als offizieller Bierpartner Teil dieses besonderen Jubiläums zu sein und die Besucher:innen mit unserer Sortenvielfalt zu begleiten“, sagt Michaela Jung, Leiterin Brand Activation Handel der Krombacher Brauerei. „Dass wir den NRW-Tag zugleich für einen gemeinsamen Auftritt mit unserem neuen Partner SC Preußen Münster nutzen und unser Krombacher o,0 Prozent Pils erstmals im größeren Stil frisch vom Fass ausschenken können, macht das Landesfest für uns zu einem ganz besonderen Anlass.“

Auch die Krombacher Tochterbrauerei Rolinck aus Steinfurt sei beim Landesfest vertreten und präsentiere exklusiv zum NRW-Tag eine eigens für die Veranstaltung aufgelegte, limitierte Sonderedition: ein süffiges Helles, das direkt am Stand per Hand abgefüllt werde.

Mit seiner Präsenz auf dem Landesfest unterstreiche Krombacher seine enge Verbundenheit mit Nordrhein-Westfalen und sein Engagement für Veranstaltungen, die Menschen zusammenbringen.

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Brauindustrie
news-71859 Thu, 27 Aug 2026 10:00:59 +0200 Paris Saint-Germain und Coca-Cola verlängern ihre dreijährige weltweite Partnerschaft https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/paris-saint-germain-und-coca-cola-verlaengern-ihre-dreijaehrige-weltweite-partnerschaft Paris Saint-Germain und Coca-Cola, die bereits in der Vergangenheit zusammengearbeitet haben, schließen sich erneut zusammen, um auf ihrer gemeinsamen Geschichte aufzubauen – angetrieben von demselben Ziel: um Fans rund um ihre Leidenschaften zusammenzubringen und unvergessliche Momente der Verbundenheit und Emotionen zu schaffen. Coca-Cola werde bis 2029 erneut offizieller Partner des Vereins sein, mit dem Ziel, den Fans neue Erlebnisse zu bieten. Powerade, eine Marke aus dem Portfolio der Coca-Cola Company, werde Paris Saint-Germain ebenfalls durch Maßnahmen unterstützen, bei denen sportliche Leistung, Energie und das Überschreiten von Grenzen im Mittelpunkt stehen.

Über den Fußball hinaus wollen Coca-Cola und Paris Saint-Germain die kulturellen Leidenschaften nutzen, die neue Generationen zusammenbringen, und so Fans auf der ganzen Welt neue Möglichkeiten bieten, den Verein zu erleben und miteinander in Kontakt zu treten. In Frankreich werde dieses Ziel das ganze Jahr über durch fanorientierte Aktionen, exklusive Erlebnisse und besondere Veranstaltungen umgesetzt.

Richard Heaselgrave, Chief Revenue Officer bei Paris Saint-Germain: „Paris Saint-Germain und Coca-Cola teilen seit langem dieselbe Überzeugung: Die stärksten Gefühle sind diejenigen, die wir gemeinsam erleben. Wir sind stolz darauf, heute ein neues Kapitel in unserer gemeinsamen Geschichte aufzuschlagen – mit dem Ziel, immer innovativere, kreativere und fesselndere Erlebnisse zu schaffen, die unsere Millionen Fans auf der ganzen Welt einander näherbringen, weit über den Fußball hinaus."

Sébastien Lesage, Leiter Sportpartnerschaften, Coca-Cola Europe: „Bei Coca-Cola haben wir schon immer an die Kraft gemeinsamer Momente geglaubt. Fußball ist eine seiner universellsten Ausdrucksformen: Es bringt Menschen zusammen, weckt Emotionen und verbindet Generationen. Seit mehr als zwanzig Jahren teilen wir die gemeinsame Leidenschaft der Fans von Paris Saint-Germain. Diese neue Partnerschaft wird es uns ermöglichen, auch weiterhin Erlebnisse zu schaffen, die sinnvolle Verbindungen schaffen – weit über das Spielfeld hinaus."

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