RSS Feed von frischeingeschenkt.de http://example.com Aktuelle Nachrichten aus der Brauindustrie de-de TYPO3 News Thu, 30 Jul 2026 12:28:32 +0200 Thu, 30 Jul 2026 12:28:32 +0200 TYPO3 EXT:news news-71795 Thu, 30 Jul 2026 11:54:03 +0200 Auszeichnung für Giesinger Bräu https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/auszeichnung-fuer-giesinger-braeu Das Wirtshaus in der Martin Luther Straße 2 in München erhält zum zweiten Mal die höchste DEHOGA Auszeichnung „Ausgezeichnete Bayerische Küche in Bestform“ mit drei Rauten sowie erneut die Prämierung „Ausgezeichnete Bierkultur“. Die Verleihung fand am 29. Juli im Spatenhaus an der Oper in Anwesenheit von Staatsministerin Michaela Kaniber statt. Auch das Giesinger Bräu Festzelt wurde wieder als „Ausgezeichnetes Bayerisches Festzelt“ geehrt. Die Drei‑Rauten‑Klassifizierung würdigt Betriebe, die regionale Küche, hochwertige Produkte und authentische Gastlichkeit auf höchstem Niveau verbinden. Die Zusatzauszeichnung „Ausgezeichnete Bierkultur“ honoriert besondere Bierkompetenz und gelebte Brautradition. Beide Siegel sind Teil der Qualitätsinitiative des Bayerischen Staatsministeriums und des DEHOGA Bayern; die neutrale Bewertung übernimmt die Bayern Tourist GmbH.

„Gutes Bier und ehrliche Wirtshausküche gehören für uns zusammen. Dass wir erneut die Höchstauszeichnung erhalten, ist eine großartige Bestätigung für unser Team“, sagt Steffen Marx, Gründer und Geschäftsführer.

Seit der Eröffnung setzt das Wirtshaus auf regionale Partner, saisonale Produkte und handwerkliche Zubereitung. Der Fokus auf Herkunft und Qualität prägt die Speisekarte und das gastronomische Konzept. Das Haus hat sich zu einem festen Treffpunkt entwickelt und steht für Münchner Wirtshauskultur und handwerklich gebrautes Bier aus Giesing. Auch das Festzelt erfüllt erneut die hohen Anforderungen der Initiative – von regionalen Produkten über traditionelles Ambiente bis zu strengen Service‑ und Hygienestandards.

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news-71796 Thu, 30 Jul 2026 11:51:26 +0200 Herzstück der neuen Coca-Cola Dosenlinie eingetroffen https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/herzstueck-der-neuen-coca-cola-dosenlinie-eingetroffen Mitte Juli ist das Herzstück der neuen Dosenlinie am Coca-Cola Standort in Halle eingetroffen: der 21 Tonnen schwere Füller. Die Maschine befüllt künftig bis zu 120.000 Dosen pro Stunde. Coca-Cola Europacific Partners Deutschland (CCEP DE) investiert insgesamt 45 Millionen Euro in die neue Linie und schafft mit der Inbetriebnahme 25 neue Stellen in Produktion und den zugehörigen Abteilungen. Der Füller wurde vom Anlagenhersteller Krones aus Neutraubling angeliefert und per Kran in die Produktionshalle gehoben. Da das Hallentor nur wenige Zentimeter Spielraum ließ, war höchste Präzision gefragt: Spezialisierte Fachkräfte manövrierten die Maschine auf Panzerrollen zentimetergenau an ihren vorgesehenen Platz. Für den Aufbau der gesamten Produktionslinie sind seither bis zu 50 externe Spezialisten am Standort im Einsatz, so die Meldung weiter.

„Was mich jeden Tag beeindruckt: Wir bauen hier eine der leistungsstärksten Dosenlinien Deutschlands auf und nebenan läuft die Getränkeproduktion ganz normal weiter. Alle wissen, was zu tun ist, alle ziehen mit. Das schafft man nur als eingespieltes Team und genau das haben wir in Halle“, sagt Arne Rosenberg, Projektleiter Dosenlinie.

Der neue Füller von Krones verfüge über 175 Füllorgane und erreiche eine maximale Leistung von 120.000 Füllungen pro Stunde. Das entspreche 33 Dosen pro Sekunde. Er sei ausgelegt für Dosen in den Größen 0,25 und 0,33 Liter. Alle Komponenten der neuen Linie seien auf dem neuesten technologischen Stand und arbeiten energie- sowie wassersparend.

Die Inbetriebnahme der neuen Linie sei voraussichtlich für November geplant. Sie ergänze dann die beiden bestehenden Abfülllinien am Standort und bringe Coke zurück nach Halle: Künftig werden in der Händelstadt neben Fuze Tea und Powerade auch die Klassiker Coca-Cola, Fanta und Sprite in 0,25- und 0,33-Liter-Dosen für Kunden in ganz Deutschland abgefüllt.

„In Halle wurden über zwei Jahrzehnte lang ausschließlich kohlensäurefreie Getränke produziert“, so Betriebsleiter Uwe Blabusch, der bereits seit dem Start von Coca-Cola in Halle dabei sei. „Mit der neuen Dosenlinie füllen wir künftig wieder kohlensäurehaltige Getränke ab. Von Coke über Fanta bis hin zu Sprite. Das ist ein besonderer Moment für den gesamten Standort, für die Region und für unser Team, das intensiv dafür gearbeitet hat.“

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news-71792 Thu, 30 Jul 2026 11:13:50 +0200 Zuckersteuer im Fokus: Sagasser informiert Verbraucher direkt im Markt https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/zuckersteuer-im-fokus-sagasser-informiert-verbraucher-direkt-im-markt Welche Zusatzkosten kommen mit einer möglichen Zuckersteuer auf Konsumenten zu? Dieser Frage widmete sich das GFGH-Unternehmen Sagasser mit einer bewusst anschaulichen und leicht verständlichen Informationsaktion am 29. Juli in seinem neuen Getränkefachmarkt im fränkischen Sennfeld. Im gesamten Markt erhielten alle Getränke, die nach aktuellem Stand von einer Zuckersteuer betroffen wären, eine zusätzliche Preisauszeichnung, was diese nach Inkrafttreten seiner solchen kosten würden. So konnten Kundinnen und Kunden unmittelbar die heutigen mit den potenziellen zukünftigen Preisen vergleichen.

Im Eingangsbereich stellte Sagasser zudem weitere stark zuckerhaltige Lebensmittel wie Ketchup, Müsli oder Waffeln gegenüber – Produkte, auf die keine Zuckersteuer erhoben würde. Die Gegenüberstellung sollte verdeutlichen, wie selektiv die geplante Steuer greifen würde und das Bewusstsein für die politische Diskussion schärfen.

Für vertiefende Informationen entwickelte der Getränkefachhändler eine kompakte Broschüre mit den wichtigsten Fakten. Darin wird auch die Frage beantwortet, was eine Zuckersteuer Verbraucher bei ihren individuellen Getränkekäufen konkret kosten könnte: Dazu stellt Sagasser ein eigenes Berechnungstool bereit: www.zuckersteuer-fakten.de.

Auch mehrere Industriepartner waren vor Ort und erläuterten die möglichen Auswirkungen aus Herstellersicht. Sie machten deutlich, dass ein Inkrafttreten der Steuer insbesondere regionale mittelständische Betriebe erheblich belasten würde.

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news-71791 Thu, 30 Jul 2026 09:00:26 +0200 Symrise berichtet solide Ergebnisse für das erste Halbjahr 2026 https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/symrise-berichtet-solide-ergebnisse-fuer-das-erste-halbjahr-2026 Symrise, ein weltweit führender Anbieter von Duft- und Geschmackstoffen sowie kosmetischen und funktionalen Inhaltsstoffen, erzielte im ersten Halbjahr 2026 solide Ergebnisse. Das organische Umsatzwachstum entwickelte sich im zweiten Quartal in einem weiter herausfordernden makroökonomischen Umfeld dynamisch. Fortgesetzt starke Ergebnisse in Food & Beverage, Consumer Fragrance und Aroma Molecules trugen zu dieser Entwicklung bei. Der einsetzende Aufwärtstrend in Nordamerika und im asiatisch-pazifischen Raum stützte die Wachstumsdynamik zusätzlich. In den ersten sechs Monaten 2026 erzielte Symrise einen Umsatz von 2.539 Mio. Euro und ein organisches Umsatzwachstum von 2,0 Prozent. Im zweiten Quartal stieg das organische Umsatzwachstum auf 4,5 Prozent. Das bereinigte EBITDA erreichte im ersten Halbjahr 553 Mio. Euro, was einer bereinigten EBITDA-Marge von 21,8 Prozent entspricht. Profitables Umsatzwachstum und gezielte Effizienzmaßnahmen stärkten die Ergebnisentwicklung, während Investitionen in die ONE SYM-Transformation sowie höhere Logistikkosten infolge der anhaltenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten teilweise gegenläufig wirkten. Der bereinigte Business Free Cashflow stieg um 450 Basispunkte auf 347 Mio. Euro. Dies entspricht einer Marge von 13,7 Prozent.

Dr. Jean-Yves Parisot, Vorstandsvorsitzender der Symrise AG, sagte: "Im zweiten Quartal hat sich unser Geschäft deutlich dynamischer entwickelt. Diese Dynamik basiert auf der konsequenten Umsetzung unserer Transformation in unseren Geschäftsbereichen und einer starken Nachfrage in Food & Beverage, Consumer Fragrance und Aroma Molecules. […] Auf Basis unserer Leistung im ersten Halbjahr und der aktuellen Geschäftsentwicklung sind wir zuversichtlich, unsere Ziele für 2026 zu erreichen und nachhaltig langfristigen Wert zu schaffen."

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Getränkeindustrie
news-71781 Tue, 28 Jul 2026 11:50:34 +0200 Regen entscheidend für Streuobsternte 2026: 450.000 Tonnen erwartet https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/regen-entscheidend-fuer-streuobsternte-2026-450000-tonnen-erwartet Der Verband der deutschen Fruchtsaft Industrie (VdF) rechnet 2026 mit rund 450.000 t Streuobst. Ob diese Menge erreicht wird, hängt maßgeblich von den Niederschlägen der kommenden Wochen ab. „Die Zahl der Äpfel an den Bäumen ist ausreichend, die Früchte sind derzeit jedoch noch sehr klein“, sagt VdF‑Geschäftsführer Klaus Heitlinger. „Schon ein Zentimeter mehr Durchmesser kann die Erntemenge deutlich erhöhen. Deshalb kommt es jetzt auf Regen an.“ Die nächsten zwei Wochen gelten als entscheidend. Gute Ernten können sich im Saisonverlauf verstärken, schwächere fallen oft weiter zurück. Zudem seien große regionale Unterschiede möglich, da lokale Regenfälle die tatsächlichen Erträge stark beeinflussen.

Streuobsternten schwanken traditionell stark – unter anderem wegen der Alternanz, die durch den Spätfrost 2017 verstärkt wurde. Unabhängig davon ist das Ertragspotenzial vieler Bestände gesunken: Während 2018 noch über eine Mio. Tonne prognostiziert wurden, haben die trockenen Sommer 2019 bis 2023 den Bäumen zugesetzt. Viele leiden unter Wassermangel, zudem ist ein Großteil älter als 80 Jahre.

Heitlinger betont die ökologische Bedeutung: „Mehr als 5.000 Tier- und Pflanzenarten finden auf Streuobstwiesen einen Lebensraum.“ Produkte wie Streuobstwiesen‑Apfelsäfte sowie Quitten‑ und Birnensäfte seien weiterhin beliebt. Die Fruchtsafthersteller setzen daher auf Erhalt und Förderung des Streuobstanbaus, etwa durch Pflanzaktionen und Aufpreismodelle.

Seit 32 Jahren führt der VdF die Kelterapfel‑Behangdichtenschätzung durch. Mit dem „Gucki“ erfassen 45 ehrenamtliche Schätzer in diesem Jahr den Apfelbehang und liefern damit die Grundlage für die bundesweite Prognose.

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Getränkeindustrie
news-71371 Tue, 28 Jul 2026 11:23:00 +0200 Ausgabe 9/September 2026 GETRÄNKEFACHGROSSHANDEL https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/ausgabe-9-september-2026-getraenkefachgrosshandel Jetzt Jahresendgeschäft planen und die September-Ausgabe buchen. Unsere Themen in der September-Ausgabe: 

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news-71780 Tue, 28 Jul 2026 10:50:54 +0200 Coca-Cola Deutschland wieder Partner der Bundesliga https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/coca-cola-deutschland-wieder-partner-der-bundesliga Coca-Cola Deutschland ist nach zehn Jahren wieder offizieller Partner der Bundesliga und stärkt damit sein Fußball-Engagement bis mindestens zur Saison 2028/29. Die Partnerschaft wird durch eine integrierte Kampagne begleitet – mit TV , Digital und Social Maßnahmen, Aktivierungen im Handel, Fan-Erlebnissen an ausgewählten Standorten sowie Creator Kooperationen. Im August erscheint zudem ein neuer Song von Summer Cem, der als musikalisches Herzstück der Kampagne dient und die Energie eines Spieltags einfängt, wie es weiter heißt. Zum Start der 2. Bundesliga beginnt die Kommunikation digital und im Handel, zum Bundesliga-Auftakt folgen TV‑Spot und Fan-Events. Mobile Stationen an Stadien ermöglichen Fans, ihrem Club lautstark zuzujubeln – mit Gewinnchancen auf Tickets und exklusive Bundesliga-Erlebnisse.

„Die Bundesliga ist ein besonders starkes Umfeld, weil sie sportliche Relevanz mit lokaler Identität verbindet“, sagt Evelyne De Leersnyder, Geschäftsführerin der Coca-Cola GmbH. Peer Naubert von Bundesliga Media ergänzt: „Gemeinsam wollen wir die Kraft des Fußballs nutzen, um Fans mit kreativen Aktivierungen zu begeistern.“

Vom 1. August bis 31. Oktober verlost Coca-Cola insgesamt 30.000 Preise – darunter Tickets, Clubartikel, Einkaufsgutscheine und besondere Erlebnisse wie ein Skybox-Sleepover oder ein Bundesliga Legends Weekend. Aktionsprodukte im limitierten Bundesliga-Design sollen die Partnerschaft im Handel sichtbar machen.

Die Kooperation knüpft an die jahrzehntelange Verbindung von Coca-Cola zum deutschen Fußball an. Coca-Cola Europacific Partners Deutschland und die Coca-Cola GmbH sind bereits Partner von 26 Clubs und mit 23 Standorten sowie über 6.000 Beschäftigten fest in den Regionen verankert.

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news-71779 Tue, 28 Jul 2026 10:36:45 +0200 Veltins stärkt Gastronomiepräsenz im Wachstumsmarkt Padel https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/veltins-staerkt-gastronomiepraesenz-im-wachstumsmarkt-padel Die Brauerei C. & A. Veltins erweitert ihr Engagement im Sport- und Freizeitumfeld und geht eine langfristige Partnerschaft mit PadelCity ein. Als nationaler und exklusiver Partner im Bereich Bier und Biermix wird Veltins künftig deutschlandweit auf den Anlagen des Padel-Anbieters präsent sein. Die Kooperation wurde bis Ende 2030 geschlossen, wie es heißt. Aktuell sind rund 30 PadelCity-Anlagen in Betrieb und jeden Monat kommen weitere dazu. Bis Ende des Jahres werden es mehr als 40 sein. Mit diesem Engagement setze Veltins auf ein Umfeld, das sportliche Aktivität, Gemeinschaftserlebnisse und moderne Gastronomiekonzepte vereine. Padel zählt zu den dynamischsten Freizeitsportarten Europas und gewinnt auch in Deutschland zunehmend an Reichweite und Relevanz.

Die Kooperation ist Teil der strategischen Ausrichtung von Veltins, die Markenpräsenz in erlebnisorientierten Umfeldern weiter auszubauen und zusätzliche Impulse für die Gastronomie zu schaffen. Die Standorte von PadelCity bieten dabei attraktive Berührungspunkte zu neuen Zielgruppen sowie zu relevanten Entscheidern innerhalb der Gastronomie- und Key-Account-Strukturen. 

Erster sichtbarer Höhepunkt der Zusammenarbeit war die zweite Station der One Point Challenge Tour Germany am 11. Juli in Dortmund. Die Brauerei begleitete die Veranstaltung mit Veltins Lager und setzte damit einen ersten Akzent innerhalb der neuen Partnerschaft.

 

 

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news-71778 Tue, 28 Jul 2026 10:21:17 +0200 Neue Branchenanlayse über Brauereianzahl in bestimmten Regionen https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/neue-branchenanlayse-ueber-brauereianzahl-in-bestimmten-regionen Die Firmendatenbank Listfix hat untersucht, welche deutschen Regionen im Jahr 2026 die meisten Brauereien haben. Wenn es um die höchste Brauerei-Dichte nach Bundesländern geht, liegt Bayern mit 5,52 Brauereien pro 100.000 Einwohner auf Platz 1. Danach folgt Thüringen mit 2,48 Brauereien pro 100.000 Einwohner und Platz 3 belegt Sachsen mit 2,23 Brauereien pro 100.000 Einwohner.

Bei den deutschen Großstädten liegt Dortmund mit 3,65 Brauereien pro 100.000 Einwohner vorne. Platz 2 belegt Karlsruhe mit 3,24 Brauereien pro 100.000 Einwohner und auf Platz 3 kommt Kiel mit 3,17 Brauereien pro 100.000 Einwohner.

Weiter Informationen unter https://listflix.de/statistik/brauereien/

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news-71777 Tue, 28 Jul 2026 08:17:30 +0200 Brauereigruppe AB InBev Deutschland wird neuer Waldhof-Partner https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/brauereigruppe-ab-inbev-deutschland-wird-neuer-waldhof-partner AB InBev Deutschland und der SV Waldhof Mannheim 07 gehen ab sofort gemeinsame Wege. Die auf mehrere Jahre angelegte Partnerschaft verbindet die Brauereigruppe mit einem traditionsreichen Drittligisten. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht Spaten Hell, das Fans ab sofort auch im Carl-Benz-Stadion verantwortungsvoll genießen können. „Wir freuen uns sehr, mit AB InBev in den kommenden Jahren einen starken Partner an unserer Seite zu haben“, sagt Denni Strich, Geschäftsleiter Marketing & Vertrieb beim SV Waldhof Mannheim 07. „AB InBev bringt große Expertise im Event- und Stadiongeschäft sowie ein tiefes Verständnis für die Verbindung von Fußball, Tradition und Gemeinschaft mit. Das passt hervorragend zu Waldhof, unseren Ambitionen und der Leidenschaft unserer Fans. Wir freuen uns auf eine vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit.“

„Der SV Waldhof Mannheim ist ein Traditionsverein mit klaren Ambitionen, einer unverwechselbaren Identität und einer außergewöhnlichen Verbundenheit zu seinen Fans“, sagt Philipp Rosar, als On-Trade Director Germany bei Anheuser-Busch InBev verantwortlich für Partnerschaften in Bars, Restaurants und Stadien. „Die Leidenschaft der blau-schwarzen Anhängerschaft ist in der Otto-Siffling-Tribüne, in ganz Mannheim und überall dort spürbar, wo die Buwe spielen. Bier und Fußball bringen Menschen zusammen – mit Spaten Hell freuen wir uns, künftig Teil der gemeinsamen Stadionerlebnisse und Erinnerungen zu sein, die den Waldhof so besonders machen.“

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news-71776 Fri, 24 Jul 2026 11:00:36 +0200 Erfolgreiche Zuckerreduktion bei Erfrischungsgetränken übertrifft deutlich die Zusage an die Bundesregierung https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/erfolgreiche-zuckerreduktion-bei-erfrischungsgetraenken-uebertrifft-deutlich-die-zusage-an-die-bundesregierung Die Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke (wafg) berichtet, dass die Branche ihren versprochenen Beitrag zur Nationalen Reduktions- und Innovationsstrategie (NRI) der Bundesregierung deutlich übertroffen hat. Das unabhängige Monitoring weist eine deutliche (Kalorien-)Reduktion von 20,8 Prozent im Zeitraum von 2015 bis 2025 aus. Die Branche hatte als Zielsetzung eine Reduzierung von 15 Prozent mit der Bundesregierung vereinbart. „Die Branche hat ihre Zusage gehalten. Dies verdeutlichen auch die offiziellen Daten der Bundesregierung“, betont wafg-Hauptgeschäftsführer Detlef Groß. Gerade in dieser Ausgangslage siehe die Branche die Pläne zur Einführung einer Zuckersteuer zum 1. Januar 2027 mit absolutem Unverständnis und mahne erneut Augenmaß bei der politischen Regulierung an: „Bei Verlässlichkeit darf es nicht zweierlei Maß geben. Die Unternehmen empfinden es als Zumutung, wie die Politik derzeit offenbar ihre Leistungen ignoriert und sie vor enorme wirtschaftliche Belastungen stellt“.

Der Erfolg des wafg-Branchenbeitrags beruhe auf den großen Anstrengungen der teilnehmenden Unternehmen. Diese haben durch Produkt-Innovationen, insbesondere die Erweiterung des Produktportfolios durch kalorienreduzierte und kalorienfreie Varianten, sowie durch Reformulierung bestehender Produkte diesen Erfolg erzielt, der in der Kategorie faktisch mit einer Zucker-Reduktion gleichzusetzen ist. Zugleich haben die Unternehmen dabei auf die Akzeptanz bei Verbraucher:innen geachtet, so die Meldung weiter.

Die wafg hatte als einzige Branche einen messbaren und ambitionierten Beitrag zur Kalorien- bzw. Zuckerreduktion vorgelegt und diesen durch ein externes Monitoring begleitet. Die am Branchenziel beteiligten Unternehmen standen für über 90 Prozent des Marktvolumens von Erfrischungsgetränken der in der wafg organisierten Mitgliedsunternehmen zum Zeitpunkt der Abgabe dieser Erklärung und für einen Marktanteil von über 60 Prozent. Der übrige Markt wird von anderen Akteuren geprägt, wozu insbesondere nicht-repräsentierte Handelsmarken gehören, die traditionell in Deutschland einen erheblichen Marktanteil haben.

Groß appelliert an den Deutschen Bundestag und die Bundesregierung: „Wenn man ernsthaft eine verlässliche Zusammenarbeit mit der Wirtschaft sucht und den Standort Deutschland stärken möchte, braucht es auch im politischen Raum ein Mindestmaß an Verlässlichkeit. Noch kann die Politik einen sachgerechten Kurs gestalten“.

Das Ergebnis des unabhängigen Monitorings zum wafg-Branchenbeitrag ist abrufbar unter www.wafg.de/monitoring-branchenbeitrag.

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news-71775 Thu, 23 Jul 2026 13:06:23 +0200 Berentzen-Gruppe: Benjamin Kulemann wird Sales Director On Trade https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/berentzen-gruppe-benjamin-kulemann-wird-sales-director-on-trade Die Berentzen-Vivaris Vertriebs GmbH, eine Tochtergesellschaft der Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft, hat ab dem 1. August mit Benjamin Kulemann einen neuen Sales Director On Trade. In dieser Funktion verantwortet er künftig die Führung des Gastronomiegeschäfts. „Wir freuen uns sehr, dass Benjamin Kulemann die Position des Sales Director On Trade übernimmt. Durch seine langjährige Erfahrung in der Getränkebranche ist er mit den Anforderungen und Entscheidungswegen der Gastronomie bestens vertraut“, erklärt Oliver Schwegmann, CEO der Berentzen Gruppe, und führt weiter aus: „Zudem kennt er unser Unternehmen und sein Team bereits sehr gut. Damit ist er hervorragend aufgestellt, um die Zusammenarbeit mit unseren Partnern konsequent weiterzuentwickeln und nachhaltiges Wachstum in diesem Geschäftsbereich zu realisieren.“

Kulemann ist bereits seit August 2025 Teil der Berentzen-Gruppe und war bisher als Key Account Manager im On Trade-Bereich tätig. Zuvor war er bei der Firma Kundenbinder beschäftigt und hat dort im Auftrag für die Berentzen-Gruppe gearbeitet. Weitere Stationen in seiner beruflichen Laufbahn umfassen unter anderem Tradediction, Getränke Meyer sowie die Marien Getränke.

„Ich freue mich sehr auf meine neuen Aufgaben“, erklärt Benjamin Kulemann und ergänzt: „Wir haben ambitionierte Ziele, die ich auch bereits in meiner bisherigen Rolle intensiv verfolgt habe. Unsere Marken und Produkte bieten großes Potenzial auch für die Gastronomie. Dieses Potenzial werde ich gemeinsam mit dem Team heben, um unsere Präsenz weiter auszubauen und nachhaltig zu stärken.“

 

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news-71765 Wed, 22 Jul 2026 08:57:24 +0200 Marc Schröter übernimmt technische Leitung bei Grünbeck https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/marc-schroeter-uebernimmt-technische-leitung-bei-gruenbeck Grünbeck hat zum 15. Juni Marc Schröter zum Leiter des Bereichs Technik berufen. In dieser Funktion berichtet er direkt an den Vorstand und verantwortet künftig die technische Ausrichtung des Unternehmens, wie es heißt. Mit Schröter gewinne Grünbeck einen erfahrenen Führungsexperten mit fundiertem wissenschaftlichem und technischem Hintergrund. Seine akademische Laufbahn umfasse eine Promotion im Bereich Technische Thermodynamik sowie ein Studium der Geoökologie. Ergänzt werde dieses Profil durch kontinuierliche Weiterbildungen, insbesondere in den Bereichen moderne Technologien, Innovationsmanagement und zukunftsorientierte Entwicklungsprozesse.

Vor seinem Wechsel zu Grünbeck war Schröter in leitenden Funktionen im Bereich Forschung, Entwicklung und Innovation tätig. Dabei verantwortete er standortübergreifend Teams und Projekte und beschäftigte sich mit der Entwicklung technischer Lösungen sowie der strategischen Weiterentwicklung von Innovationsprozessen, so die Meldung weiter.

„Mit Dr. Schröter gewinnen wir eine erfahrene technikorientierte Führungskraft, die wissenschaftliche Expertise mit Erfahrung und Innovationskraft verbindet. Wir wünschen ihm einen erfolgreichen Start und freuen uns auf die Zusammenarbeit bei der weiteren Entwicklung unseres Unternehmens“, sagt Grünbeck-Vorstand Dr. Günter Stoll.

Schröter: „Ich freue mich darauf, meine Expertise einzubringen und gemeinsam mit den Kolleg:innen die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens weiter voranzutreiben. Dabei steht für mich besonders die Vision im Mittelpunkt, die Lebensqualität der Menschen durch exzellente Wasserqualität nachhaltig zu verbessern.“

 

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news-71764 Wed, 22 Jul 2026 07:43:45 +0200 Hopfenmarkt bleibt überversorgt https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/hopfenmarkt-bleibt-ueberversorgt Der weltweite Hopfenmarkt bleibt trotz weiterer Flächenreduzierungen deutlich unter Druck. Die globale Hopfenanbaufläche sank zur Ernte 2025 um 5,5 Prozent auf 52.660 ha. Auch die Erntemenge ging zurück: Weltweit wurden 109.188 t Hopfen geerntet, 3,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Das geht aus dem BarthHaas-Bericht 2025/2026 hervor. Größtes Hopfenanbauland blieb Deutschland mit 18.962 ha. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Flächenrückgang um 6,5 Prozent. Auf Platz 2 folgen die USA mit 17.057 ha nach 18.513 ha im Vorjahr.

Die weltweite Erntemenge sank 2025 auf 109.188 t. Der durchschnittliche Alphasäuregehalt stieg dabei leicht von 10,5 auf 10,6 Prozent. Insgesamt verringerte sich die erzeugte Alphamenge dennoch um 3,2 Prozent auf 11.532 t. Der Anteil der Aromahopfen am gesamten Erntevolumen sowie an der erzeugten Alphamenge nahm zu, während der Anteil der Bitterhopfen entsprechend zurückging.

Deutschland kam 2025 auf 43 Prozent der weltweit geernteten Alphamenge und blieb damit auf dem Niveau des Vorjahres. Der Anteil der USA sank auf 40 Prozent (Vorjahr: 41 Prozent). (Anmerkung: Die Alphasäure ist der für das Bierbrauen wichtigste Bestandteil des Hopfens und für die Bittere des Biers verantwortlich. Hopfenpflanzer verkaufen ihre Hopfen zum Teil auf Basis der gelieferten Alphamenge, und in den Verträgen mit den Brauereien ist die Alphasäure ebenfalls häufig ein Preisfaktor.)

Trotz der geringeren Anbaufläche überstieg die Hopfenproduktion auch 2025 weiterhin den Bedarf. Der weltweite Bierausstoß ging im vergangenen Jahr um 0,7 Prozent auf knapp 1,9 Mrd. hl zurück. Parallel sank der Hopfenbedarf um knapp 3 Prozent auf rund 10.700 t Alphasäure. Ausschlaggebend waren neben dem geringeren Bierausstoß eine reduzierte Hopfengabe im Brauprozess sowie Veränderungen in der Bierstilstruktur. In der Folge entstand ein Überschuss von etwa 1.200 t Alphasäure. Das entspreche einer strukturellen Überproduktion von rund 5.100 ha.

„Die Flächen wurden zwar erneut reduziert, der Markt ist damit aber noch nicht im Gleichgewicht“, erläutert Heinrich Meier, Verfasser des BarthHaas-Berichts. „Die Produktion überstieg auch 2025 den Bedarf. Für die aktuelle Versorgungsbilanz erwarten wir erneut einen Alphaüberschuss von etwa 1.000 t.“ 

Auch 2026 setzt sich der Rückgang der Hopfenanbaufläche in Deutschland fort. Nach Angaben des Verbandes Deutscher Hopfenpflanzer umfasst sie 17.861 ha und liegt damit um 1.101 ha oder 6 Prozent unter dem Vorjahr. Die Fläche der Aromasorten sinkt um 715 ha, die der Bittersorten um 386 ha. Damit verschiebt sich die Verteilung leicht zugunsten der Bittersorten.

Weltweit liegt die Flächenreduktion 2026 bei rund 1.300 ha. Die strukturelle Überversorgung bleibt damit nach Einschätzung von BarthHaas bestehen. Zugleich geraten die Betriebe weiter unter Druck: Die Produktionskosten im Hopfenanbau und in der Verarbeitung steigen, während das Marktgeschehen trotz der eingeleiteten Anpassungsmaßnahmen weiterhin von erheblichen Überkapazitäten gekennzeichnet ist.

„Die globale Hopfen- und Bierbranche befindet sich in einer Phase tiefgreifender struktureller Veränderungen“, sagt Thomas Raiser, Geschäftsführer von BarthHaas. „Ein anhaltendes Überangebot trifft auf verändertes Konsumverhalten und steigenden wirtschaftlichen Druck entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Entscheidend wird sein, wie anpassungsfähig die Branche vom Hopfenanbau bis zur Brauwirtschaft bleibt.“

Die Wiederherstellung eines Marktgleichgewichts bleibt damit die zentrale Herausforderung. Neben weiteren strukturellen Anpassungen werden auskömmliche Preise sowie Investitionen in Sortenentwicklung und Produktionseffizienz entscheidend sein, um die langfristige Wettbewerbsfähigkeit der Hopfenwirtschaft zu sichern.

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Brauindustrie
news-71763 Wed, 22 Jul 2026 07:32:36 +0200 Biermarkt weltweit im Abwärtstrend https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/biermarkt-weltweit-im-abwaertstrend Die Braubranche steht weiterhin weltweit unter Druck. 2025 ging die globale Bierproduktion gegenüber dem Vorjahr leicht zurück, der Ausstoß sank um 0,7 Prozent auf insgesamt rund 1,896 Mrd. hl. Das geht aus dem BarthHaas-Bericht 2025/2026 hervor, den der weltweit führende Hopfenspezialist nun präsentierte. Trotz unterschiedlicher oder teilweise gegenläufiger Tendenzen in den einzelnen Ländern habe sich die Produktion unter dem Strich auf praktisch allen Kontinenten negativ entwickelt. Die einzige Ausnahme bildete Afrika mit einem leichten Mengenplus. „Insbesondere in vielen traditionellen Märkten stagniert oder sinkt der Bierkonsum, während alkoholfreie und -arme Getränke an Bedeutung gewinnen“, fasst Thomas Raiser, Geschäftsführer von BarthHaas, die Entwicklung zusammen.

Schlechter als der Weltmarkt entwickelte sich 2025 die deutsche Brauwirtschaft, deren Ausstoß um rund 5,6 Prozent auf 79,24 Mio. hl zurückging. Erstmals sank damit der Bierabsatz in Deutschland unter die Marke von 80 Mio. hl. „Wir verzeichnen Verluste in einer Dimension, die wir nicht erwarten konnten“, erklärt Heinrich Meier, Autor des BarthHaas-Berichts. Wie im Vorjahr erreichte Deutschland dennoch wieder Platz 6 im internationalen Ranking der Braunationen. Die Plätze 1 bis 5 belegen unverändert China, die USA, Brasilien, Mexiko und Russland.

Das schlechte Abschneiden Deutschlands, des größten Marktes in Westeuropa, schlug dabei auch auf die Bilanz für die Europäische Union durch, wo der Ausstoß insgesamt um 3,1 Prozent auf rund 333,6 Mio. hl zurückging. Neben dem deutschen Minus war an den Verlusten maßgeblich auch die Entwicklung in Polen beteiligt, wo die Bierproduktion mit 32,12 Mio. hl um 7,2 Prozent unter der des Vorjahrs lag.

Besser schnitt das restliche Europa mit einem leichten Plus von 1,3 Prozent auf 176,23 Mio. hl ab. Dies habe aber das Minus der EU nicht ganz ausgleichen können: Auf dem Gesamtkontinent ging der Bierausstoß um 1,6 Prozent auf 509,83 Mio. hl zurück.

Die Entwicklung in Nordamerika (-1,9 Prozent auf 343,08 Mio. hl) indessen war vor allem durch den starken Rückgang in den USA geprägt. In dem zweitgrößten Biererzeugerland der Welt wurden im letzten Jahr 174,91 Mio. hl Bier gebraut, das sind 5,2 Prozentweniger als noch 2024. Mexiko hingegen – international die Nummer 4 – konnte um 2,0 Prozent wachsen und erreichte 147,87 Mio. hl. In Südamerika setzte besonders Brasilien – global auf Platz 3 positioniert – mit einem Zuwachs von 2,5 Prozent auf 151,1 Mio. hl positive Impulse. Insgesamt lag damit die Bierproduktion auf dem amerikanischen Kontinent mit -0,4 Prozent auf 614,74 Mio. hl beinahe auf Vorjahresniveau.

Um 1,2 Prozent auf 586,68 Mio. hl ging derweil der Bierausstoß in Asien zurück. Zwar konnte Indien (international Nummer 12) seine Produktionsmenge um stattliche 6,98 Prozent auf 35,06 Mio. hl steigern, dem standen jedoch Rückgänge in China um etwa 2,3 Mio. hl sowie um jeweils mehr als eine Million Hektoliter in Vietnam, Japan, Südkorea und Myanmar gegenüber. 

Zwar sank die Produktion im China lediglich um 0,66 Prozent, aber angesichts eines gigantischen Gesamtmarkts mit nunmehr 353,6 Mio. hl fallen die Verluste stark ins Gewicht. Mit +2,6 Prozent die stärksten Zuwächse konnte 2025 Afrika verbuchen. Allerdings bewegt sich der Kontinent mit insgesamt 166,69 Mio. hl. noch auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau. Angeführt wurde die Entwicklung von Südafrika, das um 2,7 Prozent auf 38,0 Mio. hl zulegte. Das mit Abstand größte Bierland des Kontinents liegt weltweit auf Platz 11.

Fürs laufende Jahr 2026 sieht BarthHaas zwar eine Stabilisierung der Weltbierausstoßes, aber keine spürbare Erholung des Marktes. „Wir rechnen mit einer weitgehend gleichbleibenden, tendenziell etwas niedrigeren Produktion“, fasst BarthHaas-Geschäftsführer Thomas Raiser zusammen. „Wachstum in Afrika, Asien sowie Mittel- und Südamerika dürfte durch Rückgänge in Europa und Nordamerika aufgezehrt werden.“ Auch für den Hopfenmarkt bleibe die Lage deshalb angespannt.

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news-71762 Tue, 21 Jul 2026 13:36:17 +0200 Neuer Sonderdruck des BSI 2026 https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/neuer-sonderdruck-des-bsi-2026 Der Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e. V. (BSI) veröffentlicht jährlich einen neuen Sonderdruck, der sich gezielt an Unternehmen der Spirituosenbranche richtet. In einer Phase anhaltender wirtschaftlicher Unsicherheiten, hoher regulatorischer Anforderungen und tiefgreifender Strukturveränderungen liefert die Publikation praxisnahe Orientierung für Hersteller, Importeure und Handel, wie es heißt. Der Sonderdruck 2026 umfasse drei Schwerpunkte: Ein ausführlicher Fachbeitrag erläutere die richtige Bezeichnung von Spirituosen nach der Verordnung (EU) 2019/787 – einschließlich der rechtlich vorgeschriebenen Bezeichnungen, der zulässigen Ergänzungen und Ersetzungen sowie der komplexen Vorgaben zu „Anspielungen“ und zu No-/Low-Alternativen.

Darüber hinaus werden die Entwicklungen im Außenhandel mit Spirituosen 2024 nach Ländern und Gattungen analysiert. Zudem beleuchtet die Publikation den Pro-Kopf-Verbrauch alkoholhaltiger Getränke in Deutschland und der EU im Jahr 2024 und ergänzt damit die Reihe „Daten aus der Alkoholwirtschaft“, so die Meldung weiter.

Mit dem Sonderdruck stelle der BSI der Branche ein kompaktes Arbeits- und Orientierungsinstrument zur Verfügung, das unternehmerische Entscheidungen auf der Basis belastbarer Daten und klarer rechtlicher Einordnung unterstützen soll.

Der Sonderdruck 2026 ist unter den zugehörigen Dateien abrufbar.

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news-71759 Mon, 20 Jul 2026 14:35:20 +0200 Thilo R. Pomykala legt sein Amt als CEO nieder https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/thilo-r-pomykala-legt-sein-amt-als-ceo-nieder Thilo R. Pomykala hat sich entschieden, sein Amt als CEO von Oettinger Getränke niederzulegen. Die Entscheidung sei im gegenseitigen Einvernehmen mit der Gesellschafterfamilie erfolgt, wie es heißt. Hintergrund seien unterschiedliche Auffassungen zur weiteren strategischen Ausrichtung des Unternehmens. Beide Seiten seien übereingekommen, dass eine personelle Neuaufstellung der geeignete Schritt für die weitere Entwicklung des Unternehmens ist. Die Suche nach einer Nachfolge ist bereits eingeleitet, heißt es weiter.

Pomykala danke der Gesellschafterfamilie, dem Beirat sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünsche  dem Unternehmen viel Erfolg. Mehrheitsgesellschafterin Pia Kollmar: „Ich bedauere diese Entwicklung und möchte Herrn Pomykala für die Zusammenarbeit und die von ihm gesetzten Impulse danken. Für die Zukunft wünsche ich ihm persönlich alles Gute.“

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news-71758 Mon, 20 Jul 2026 11:34:44 +0200 German Brand Award 2026 für „Echt Württemberger Weinmacher“ https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/german-brand-award-2026-fuer-echt-wuerttemberger-weinmacher Die Weinheimat Württemberg wurde beim German Brand Award 2026 als „Winner“ in der Disziplin „Excellence in Brand Strategy and Creation“, Kategorie „Brand Communication – 360° Campaign“ ausgezeichnet. Geehrt wurde die Kampagne der Dachmarke „Echt Württemberger“. Für die Weinheimat Württemberg ist es bereits die vierte Auszeichnung innerhalb von 18 Monaten für ihre 2024 neu entwickelte Dachmarke. Ausgezeichnet wurde eine Markenentwicklung, die bereits 2024 ihren Ausgang nahm. Gemeinsam mit den Mitgliedsgenossenschaften und dem Markenstrategen Dr. Uwe H. Lebok erarbeitete die Weinheimat Württemberg die Grundlagen der Dachmarke „Echt Württemberger“, auf deren Grundlage die Markenkommunikation entstand. 

Die Jury hob insbesondere hervor, dass die Herkunft der Weine nicht nur erzählt, sondern sichtbar im Produkt und in der Kommunikation verankert werde. Mit „Echt Württemberger Weinmacher“ werde aus einer eher allgemeinen Dachmarke ein geschütztes Herkunftszeichen, das den Verbund der Genossenschaften bündele, ohne deren Eigenständigkeit zu überdecken. 

„Gerade in der derzeit schwierigen Marktphase zeigt sich, wie wichtig aufmerksamkeitsstarke und mutige Kommunikation ist, um neue Zielgruppen für den Wein zu erschließen“, sagt Patrick Hilligardt, Vorstandssprecher der Weinheimat Württemberg eG. Es sei ihm dabei stets wichtig gewesen, Weingenuss nicht kompliziert zu erklären, sondern für die Konsumentinnen und Konsumenten erlebbar zu machen. „Dass dies nun bereits wiederholt von namhaften Jurys gewürdigt wird, freut mich sehr.“ 

Entwickelt wurde die Kampagne gemeinsam mit der Herrenberger Lead-Agentur Prinzip E. „Die Stärke von ‚Echt Württemberger‘ liegt darin, dass Herkunft nicht nur behauptet, sondern konsequent gestaltet wird – im Produkt, in der Verpackung, in der Sprache und in der Kommunikation“, sagt Kirsten Hechler, Geschäftsführerin Beratung, Strategie und Markenführung bei Prinzip E. Dadurch entstehe eine Marke, die im Handel auffalle und im Alltag verstanden werde. 

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news-71757 Thu, 16 Jul 2026 14:57:25 +0200 Badischer Winzerkeller plant Neuausrichtung https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/badischer-winzerkeller-plant-neuausrichtung Die Badische Winzerkeller eG bereitet vor dem Hintergrund der anhaltend schwierigen Entwicklung in der deutschen Weinbranche und der daraus resultierenden angespannten wirtschaftlichen Situation eine umfassende Neuausrichtung des Unternehmens vor, wie es heißt. Ziel des Restrukturierungsprogramms sei es, die Wettbewerbsfähigkeit des Winzerkellers nachhaltig zu stärken, die wirtschaftliche Stabilität zu festigen und die Zukunftsfähigkeit der genossenschaftlichen Erzeugergemeinschaft langfristig zu sichern. Die Weinbranche stehe seit Jahren unter erheblichem Druck. Rückläufige Konsummengen, ein intensiver Preis- und Wettbewerbsdruck im Handel, steigende Kosten für Energie, Verpackung, Logistik und Personal sowie veränderte Verbraucherpräferenzen belasteten die gesamte Wertschöpfungskette. Auch der Badische Winzerkeller spüre diese Entwicklungen deutlich. Vor diesem Hintergrundsehe sich das Unternehmen verpflichtet, entschlossen und vorausschauend zu handeln, heißt es weiter.

Die geplante Restrukturierung basiere auf drei zentralen Pfeilern: der konsequenten Konzentration auf profitable Kerngeschäftsfelder, der Prüfung und Umsetzung der Auslagerung von Geschäftsprozessen und Unternehmensbereichen sowie einer deutlichen und strukturell wirksamen Senkung der Kostenbasis. Damit soll der Badische Winzerkeller schlanker, effizienter und marktnäher aufgestellt werden.

„Wir handeln in einer für die gesamte Weinwirtschaft außerordentlich herausfordernden Phase. Unser Anspruch ist es, den Badischen Winzerkeller wirtschaftlich tragfähig, zukunftsorientiert und im Interesse unserer Mitgliedsbetriebe und Winzer neu auszurichten. Dazu gehören auch schwierige Entscheidungen, die wir verantwortungsvoll, transparent und mit dem notwendigen Respekt gegenüber allen Betroffenen angehen werden“, erklärt André Weltz, Vorstandsvorsitzender des Badischen Winzerkellers mit Sitz in Breisach am Rhein.

Die Gespräche mit dem Betriebsrat sollen in dieser Woche aufgenommen werden. Der Badische Winzerkeller werde die Arbeitnehmervertretung frühzeitig und umfassend einbinden und die weiteren Schritte in einem geordneten Verfahren erörtern. Ziel sei es, tragfähige Lösungen zu entwickeln, die den notwendigen wirtschaftlichen Anpassungsbedarf mit sozialer Verantwortung verbinden.

Im Mittelpunkt der Neuausrichtung stehe die Frage, welche Leistungen und Strukturen der Badische Winzerkeller künftig selbst erbringen muss und in welchen Bereichen spezialisierte Partner und Tochterunternehmen effizientere Lösungen ermöglichen können. Gleichzeitig sollen Prozesse vereinfacht, Doppelstrukturen reduziert und Ressourcen gezielter auf Vermarktung, Vertrieb, Markenführung, Qualität und die wirtschaftlich relevanten Kernsortimente ausgerichtet werden.

„Der Badische Winzerkeller hat als genossenschaftliches Unternehmen eine besondere Verantwortung gegenüber seinen Mitgliedern, Mitarbeitenden, Kunden und Partnern. Die nun eingeleiteten Maßnahmen dienen dazu, die Grundlage für eine stabile Weiterentwicklung zu schaffen und den Winzerkeller dauerhaft handlungsfähig zu halten“, so der Vorstand weiter.

Konkrete Entscheidungen zu einzelnen Maßnahmen sollen erst nach sorgfältiger Prüfung und nach den Gesprächen mit dem Betriebsrat kommuniziert werden. Der Badische Winzerkeller werde alle Beteiligten über die weiteren Schritte transparent informieren, so die Meldung abschließend.

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news-71747 Thu, 16 Jul 2026 11:50:38 +0200 Privatbrauerei Eichbaum muss Geschäftsbetrieb einstellen https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/privatbrauerei-eichbaum-muss-geschaeftsbetrieb-einstellen Die in Eigenverwaltung befindliche Privatbrauerei Eichbaum wird den Geschäftsbetrieb einstellen müssen. Darüber hatten die Verantwortlichen in der letzten Woche den Gläubigerausschuss informiert. Vorausgegangen war in den vergangenen Monaten eine umfassende Prüfung verschiedener Sanierungs- und Fortführungslösungen, die sich letztlich aber als nicht umsetzbar erwiesen, wie die Brauerei mitteilt. Entscheidend sei, dass eine Übertragung des Geschäftsbetriebs auf einen Investor unter den gegebenen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht mehr möglich sei. Dem Unternehmen fehlten die erforderlichen finanziellen Mittel, um den gesamten Betrieb und die Verhandlungen über einen eventuellen Verkauf fortzuführen, ohne die Insolvenzmasse und damit die Interessen der Gläubigerinnen und Gläubiger zu beeinträchtigen. Trotz der Umsetzung verschiedener Restrukturierungsmaßnahmen arbeite die Brauerei defizitär. 

Nach der aktuellen Liquiditätsplanung wäre eine Rückführung weiterer Massedarlehen nicht darstellbar. Vor diesem Hintergrund bestehe aus wirtschaftlichen sowie insolvenzrechtlichen Gründen keine andere Möglichkeit, als die Betriebseinstellung einzuleiten. 

„Wir haben in den vergangenen Monaten intensiv alle realistischen Optionen für eine Sanierung und den Erhalt der Privatbrauerei geprüft. Die Entscheidung zur Betriebseinstellung ist uns außerordentlich schwergefallen. Sie ist jedoch unausweichlich, weil eine weitere Fortführung die Ansprüche der Gläubiger gefährden würde und dies insolvenzrechtlich nicht zu verantworten ist“, erklärt Rechtsanwalt

Dr. Christoph Glatt von der Kanzlei Schiebe und Collegen, der als Generalbevollmächtigter den gesamten Prozess begleitet. Von der Betriebseinstellung seien alle rund 240 Beschäftigte am Standort betroffen. Sie werden nun kurzfristig betriebsbedingte Kündigungen erhalten. 

Dies betreffe auch die rund 30 Beschäftigten, die bereits einem Wechsel in eine Transfergesellschaft zugestimmt hatten, da diese ohne den bis zuletzt angestrebten Erhalt des Unternehmens nicht zustande kommen werde. Auch der Betriebsrat wurde umfassend über die Situation informiert. Kurzfristig werde eine Belegschaftsversammlung stattfinden, auf der die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter persönlich über die Entscheidung und die weiteren Schritte unterrichtet werden.

Rechtsanwalt Thomas Oberle, der das Verfahren als Sachwalter im gerichtlichen Auftrag überwacht, sagt: „Wir sind verpflichtet, im Interesse aller Gläubigerinnen und Gläubiger zu handeln und Entscheidungen auf Grundlage wirtschaftlicher Umsetzbarkeit zu treffen. Ich unterstütze das Vorgehen der Eigenverwaltung, durch eine geordnete Verwertung die bestmögliche Befriedigung der Gläubigerforderungen zu erreichen.“

Daher werde nun im Rahmen des Eigenverwaltungsverfahrens ein strukturierter Verwertungsprozess für sämtliche Vermögensgegenstände der Privatbrauerei eingeleitet. Dieser umfasse unter anderem auch das Betriebsgrundstück an der Käfertaler Straße. Parallel sei vorgesehen, den Betrieb mit einem kleinen Abwicklungsteam geordnet auslaufen zu lassen und die noch vorhandenen Aufträge bis Ende September 2026 abzuwickeln.

„Es schmerzt, dass wir diesen Schritt gehen müssen. Die Betriebseinstellung ist unter den gegebenen Rahmenbedingungen alternativlos. Unser aufrichtiger und persönlicher Dank gilt allen Beteiligten, vor allem unseren Mitarbeitenden, für ihren außergewöhnlichen Einsatz, ihre große Loyalität und ihre langjährige Verbundenheit mit der Privatbrauerei Eichbaum“, so die Geschäftsführer Uwe Aichele und Frank Reifel. Ende Oktober 2025 hatte die Privatbrauerei Eichbaum einen Prozess gestartet, um sich im Rahmen eines Eigenverwaltungsverfahrens neu aufzustellen.

Die Geschäftsführung um Uwe Aichele und Frank Reifel wird dabei unterstützt von Rechtsanwalt Dr. Christoph Glatt von der Kanzlei Schiebe und Collegen. Rechtsanwalt Thomas Oberle von der Kanzlei SZA Schilling, Zutt & Anschütz wurde durch das Insolvenzgericht zum Sachwalter bestellt. Im Verfahrensverlauf hatte der Gläubigerausschuss mehrere Fortführungskonzepte intensiv geprüft und bewertet.

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news-71745 Thu, 16 Jul 2026 11:30:26 +0200 Iserlohn Roosters und Krombacher verlängern vorzeitig das Hauptsponsoring https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/iserlohn-roosters-und-krombacher-verlaengern-vorzeitig-das-hauptsponsoring Die Krombacher Brauerei und die Iserlohn Roosters haben sich vorzeitig auf eine Verlängerung der bereits seit 2013 bestehenden Kooperation verständigt. Mit der frühzeitigen Einigung bekräftigen beide Seiten ihr Vertrauen in die Zusammenarbeit, die in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen ist und sowohl sportlich als auch regional fest verankert bleibe, wie es heißt. Ein besonderer Fokus liege dabei weiterhin auf gemeinsamen Aktionen, die über den klassischen Sponsoringrahmen hinausgehen. So bleiben Ticketverlosungen für die Heimspiele der Roosters ebenso wie die beliebten Sondertrikots ein fester Bestandteil der Kooperation. Insbesondere der Schützenfest-Spieltag soll auch künftig zu den Highlights im Saisonkalender zählen. Die Erlöse aus der Versteigerung der entsprechenden „Gameworn“-Trikots fließen, wie in den vergangenen Jahren, in eine gemeinsame Baumpflanzaktion. Bereits vier Pflanzaktionen konnten auf diese Weise umgesetzt werden. 

„Die Iserlohn Roosters und Krombacher verbindet bereits seit vielen Jahren eine Partnerschaft, die von echter regionaler Verbundenheit und gemeinsamen Werten geprägt ist. Die frühzeitige Verlängerung ist für uns ein starkes Zeichen für die Qualität dieser Verbindung und das Vertrauen auf beiden Seiten. Gemeinsam möchten wir die erfolgreiche Zusammenarbeit weiterentwickeln, neue Impulse setzen und den Fans auch künftig besondere Erlebnisse bieten“, sagt Lutz Borgolte, Gebietsverkaufsleiter Gastronomie der Krombacher Brauerei. 

Auch auf Seiten der Iserlohn Roosters wird die langfristige Fortführung der Zusammenarbeit als starkes Signal gewertet. Frank Richter, Leiter Sponsoring und Marketing der Iserlohn Roosters: „Die frühzeitige Vertragsverlängerung ist ein Vertrauensbeweis und verschafft uns wertvolle Planungssicherheit. Die vielfältigen Maßnahmen der Partnerschaft gehen weit über das klassische Sponsoring hinaus und stehen zugleich für gesellschaftliche Verantwortung sowie eine regionale Verbundenheit.“

 

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news-71744 Thu, 16 Jul 2026 10:44:59 +0200 Prof. Dr. Katrin Kahlen zur Vizepräsidentin Forschung an der Hochschule Geisenheim gewählt https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/prof-dr-katrin-kahlen-zur-vizepraesidentin-forschung-an-der-hochschule-geisenheim-gewaehlt Der Senat der Hochschule Geisenheim hat am 14. Juli Prof. Dr. Katrin Kahlen für die Amtszeit von drei Jahren einstimmig zur neuen Vizepräsidentin Forschung gewählt. Sie wird das Amt zum 1. Oktober antreten und folgt auf Prof. Dr. Annette Reineke, die das Ressort Forschung seit 2017 verantwortet. Prof. Kahlen stehe für interdisziplinäre Forschung, verbinde mathematische Modellierung mit pflanzenwissenschaftlichen Fragen und forscht am Institut für Modellierung und Systemanalyse zu Pflanzenwachstum, Pflanzenarchitektur und den Folgen klimatischer Veränderungen für Wein‑ und Gartenbau. Mit ihrer langjährigen Tätigkeit an der Hochschule und ihrem Engagement in Gremien bringe sie zentrale Voraussetzungen für die Weiterentwicklung des Forschungsressorts mit, wie es heißt.

Hochschulpräsident Prof. Dr. Karl H. Mühling gratulierte: „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Prof. Kahlen im Präsidium. Sie ist aufgrund ihrer Habilitation, ihres interdisziplinären Ansatzes und ihrer aktiven Mitarbeit in Promotionsausschuss, F&E‑Ausschuss und Senat besonders gut qualifiziert. Hinzu kommen ihre Erfahrungen bei der Einwerbung von DFG‑Mitteln, ihre engagierte Mitgliedschaft bei EPSO sowie zahlreiche Veröffentlichungen.“ Gemeinsam wolle man die Forschungsleistungen der Hochschule weiter stärken und die Sichtbarkeit ausbauen.

Prof. Kahlen erklärte: „Ich danke dem Senat für das entgegengebrachte Vertrauen. Die Hochschule Geisenheim verfügt über ein einzigartiges Forschungsprofil mit hoher gesellschaftlicher Relevanz. Gemeinsam mit unseren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern möchte ich dieses Profil weiterentwickeln, exzellente Forschungsbedingungen schaffen und den Transfer unserer Erkenntnisse stärken.“

Mit dem Amtsantritt übernimmt Kahlen das Ressort von Prof. Dr. Annette Reineke, die es neun Jahre lang maßgeblich geprägt hat – von der Weiterentwicklung der Forschungsstrategie über den Aufbau interdisziplinärer Verbünde wie dem IAT bis hin zur Realisierung des Forschungsbaus VITA. Initiativen wie Kinderuni, Science Pubs und Forschungspfad machten Forschung zudem sichtbar. Prof. Mühling würdigte Prof. Reineke: „Sie hat die Forschung mit großer Weitsicht und außergewöhnlichem Engagement geprägt und entscheidende Impulse für die strategische Weiterentwicklung gesetzt.“

Ab dem Wintersemester 2026/27 ist das Präsidium neu aufgestellt: Neben Präsident Mühling gehören ihm die Vizepräsidentin Lehre, Prof. Dr. Mirjam Hey, Kanzlerin Marion Waldeck und künftig Prof. Dr. Katrin Kahlen an.

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news-71743 Thu, 16 Jul 2026 10:28:24 +0200 Deutscher PIWI-Weinpreis startet in die nächste Runde https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/deutscher-piwi-weinpreis-startet-in-die-naechste-runde Nach seiner Premiere wird der Deutsche PIWI-Weinpreis in diesem Jahr zum zweiten Mal vergeben. Der von der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) und PIWI Deutschland e.V. initiierte Wettbewerb will damit ein deutliches Zeichen für die Zukunft des nachhaltigen Weinbaus und die wachsende Bedeutung pilzwiderstands-fähiger Rebsorten (PIWIs) setzen. Anmeldungen sind bis zum 15. September möglich. PIWI-Reben sind Kreuzungen verschiedener Vitis-Arten, die Widerstandsfähigkeit und hohe Weinqualität vereinen. Durch gezielte Züchtung entstehen robuste Sorten, die einen nachhaltigeren Weinbau ermöglichen und künftige Herausforderungen im Weinberg besser bewältigen sollen. Zudem reduzierten PIWIs den Pflanzenschutzmittelbedarf deutlich, was ökologische und ökonomische Vorteile schaffe. Ihre zunehmende Verbreitung zeige, dass sie einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit des Weinbaus leisten können. 

„Die hohe Aufmerksamkeit und positive Resonanz im vergangenen Jahr hat uns gezeigt, wie groß das Interesse an zukunftsfähigen, nachhaltigen Weinbaukonzepten ist. Mit dem Deut-schen PIWI-Weinpreis möchten wir Betriebe weiter ermutigen, innovative Wege zu gehen und zugleich deutlich machen, dass moderne PIWI-Sorten qualitativ und sensorisch längst auf Au-genhöhe mit etablierten Rebsorten liegen“, so Andreas Dilger, Vorsitzender von PIWI Deutsch-land e.V., und Benedikt Bleile, DLG-Bereichsleiter Wein. 

Teilnahmeberechtigt sind alle Weine, Perlweine und Schaumweine aus PIWI-Rebsorten. Sie müssen zu mindestens 85 Prozent (ohne Berücksichtigung der Süßreserve) aus neuen Rebsorten mit hoher Widerstandskraft gegen Krankheiten, Schädlinge und/oder klimatische Stressfaktoren bestehen und über eine saatgutrechtliche Zulassung ab 1992 verfügen.

Alle eingereichten Produkte werden von geschulten Expertinnen und Experten sensorisch nach dem DLG-5-Punkte-Schema® bewertet, heißt es weiter. Weine, Perlweine, Schaumweine und entalkoholisierte Weine, die die Jury überzeugen, erhalten die Auszeichnung „Deutscher PIWI-Weinpreis“ in Gold, Silber oder Bronze. Im Rahmen des Wettbewerbs wird zusätzlich eine Sonderauszeichnung an die besten Betriebe vergeben. 

Weitere Infos unter www.piwipreis.de

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Getränkeindustrie
news-71742 Wed, 15 Jul 2026 14:44:44 +0200 Valensina Gruppe zieht Halbjahresbilanz https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/valensina-gruppe-zieht-halbjahresbilanz Die Valensina Gruppe blickt nach eigenen Angaben auf eine bewegte erste Jahreshälfte 2026 zurück. Der Markt bleibe durch Konsumzurückhaltung angespannt, vor allem im Fruchtsaftbereich. Verbraucherinnen und Verbraucher griffen zunehmend zu anderen Getränkekategorien, und Kostensteigerungen bei Rohstoffen, Verpackungen und Hilfsstoffen belasten die gesamte Branche, so das Unternehmen. Gleichzeitig zeigten die Marken der Unternehmensgruppe, dass klare Positionierung, Qualität und Innovationen auch in herausfordernden Zeiten Wirkung entfalten. „Wir erleben eine Marktsituation, die von hoher Dynamik geprägt ist. Steigende Kosten gepaart mit einem seit Jahren rückläufigen Fruchtsaftkonsum verlangen von Unternehmen mehr denn je Innovationskraft, Flexibilität und Verlässlichkeit“, sagt Tino Mocken, Geschäftsführer der Valensina Gruppe. „Umso mehr freut es uns, dass wir mit unseren Marken und Geschäftsbereichen in der ersten Jahreshälfte wichtige Impulse setzen konnten. Mit neuen Produktkategorien haben wir uns als breit aufgestellter Getränkeallrounder am Markt etabliert und gezielt auf Getränke gesetzt, die den Puls der Zeit und die Wünsche von Verbraucherinnen und Verbrauchern treffen.“

Die Marke Valensina habe in der ersten Jahreshälfte 2026 wichtige Akzente setzen können. Besonders die neue Range der Sportgetränke mit Joshua Kimmich als Testimonial sei sehr gut im Handel angekommen und habe bereits früh für hohe Aufmerksamkeit gesorgt. Mit dem Einstieg in diese neue Kategorie stärke Valensina nicht nur das Kerngeschäft, sondern erweitere die Marke gezielt in einem zunehmend diversifizierten Getränkemarkt. 

Hitchcock behaupte seine führende Rolle im Segment der Würzsäfte. Die Marke stehe für hohe Qualität und Verlässlichkeit. Beide Faktoren spielten bei der Kaufentscheidung nach wie vor eine zentrale Rolle. Die Marke Wolfra baue ihre starke Position in der bayerischen Gastronomie konsequent weiter aus.

Mit WINZZ treibe die Valensina Gruppe ihre Expansion im wachstumsstarken Weinschorlen-Segment konsequent voran. Nach dem erfolgreichen Start wurden erste regionale Vertriebsschwerpunkte aufgebaut und die Marke gezielt im Handel und in der Gastronomie etabliert.

Erfreulich entwickelt habe sich auch das Handelsmarkengeschäft der Valensina Gruppe. Besonders punkten könne die Unternehmensgruppe durch innovative und konsequent auf die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden ausgerichtete Konzepte im Bereich Private Label. Durch die Kombination aus langjähriger Fruchtsaftkompetenz, umfassendem Abfüll- und Verpackungs-Know-how sowie flexiblen Produktionsstrukturen gelinge es der Valensina Gruppe, individuelle Anforderungen des Handels schnell aufzugreifen, marktfähige Produktlösungen zu entwickeln und attraktive Impulse im Handelsmarkensegment zu setzen. 

 

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news-71741 Wed, 15 Jul 2026 14:23:15 +0200 Gelungene Informationsveranstaltung des BSI https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/gelungene-informationsveranstaltung-des-bsi Über die positive Resonanz anlässlich des aktuell durchgeführten Seminars zum Thema „Spirituosen- und Lebensmittel-Kennzeichnungsrecht, Nachhaltigkeit, Verpackungsrecht und Qualitätssicherung“ freuen sich die Organisatoren und Referenten:innen im Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e. V. (BSI). Die Veranstaltung fand am 14. und 15. Juli in Bonn statt und bot den Teilnehmern:innen einen fundierten Einblick in die aktuellsten Entwicklungen und politischen Herausforderungen der Branche. Das BSI-Seminar – speziell für die Mitglieder als auch die Landesgruppen- und Fördermitglieder des BSI organisiert – zielt jährlich darauf ab, wichtige Informationen und Fachwissen zu den Bereichen Spirituosen- und Lebensmittel-Kennzeichnungsrecht, Betriebstechnik und Arbeitsschutz als auch zu Nachhaltigkeit und insbesondere Verpackungsrecht bereitzustellen. Von den umfangreichen Erfahrungen und Analysen hochkompetenter Referentinnen und Referenten konnten alle Teilnehmer:innen auch in diesem Jahr profitieren als auch mit ihnen diskutieren. 

Eine Reihe von Vorträgen bot den Teilnehmern einen detaillierten Einblick in die rechtlichen Anforderungen und Bestimmungen im Zusammenhang mit der Spirituosen- und Lebensmittel-Kennzeichnung, wie die aktuellen Entwicklungen zur Spirituosenverordnung, aber auch die geplante Reform der Entwaldungsverordnung etc., die aktuell in Brüssel und Deutschland diskutiert wird. Weitere Themen umfassten die Neuerungen der EU-Verpackungsverordnung (PPWR), der „No-/Low-Spirituosen-Alternativen“ sowie die ATLB für Spirituosenflaschen, den Arbeitsschutzbereich der Ethanolverwendung und der Nutzung bestimmter Aromen. 

Abgerundet wurde das Seminar am ersten Tag durch ein Cask Secrets Tasting der Firma Birkenhof-Brennerei aus Nistertal.  „Auch 2026 sind wir mit dem Erfolg des BSI-Seminars zum Thema ‚Lebensmittel-Kennzeichnungsrecht, Nachhaltigkeit und Verpackungsrecht als auch Qualitätssicherung‘ äußerst zufrieden“, so Angelika Wiesgen-Pick, Geschäftsführerin des BSI. „Die Veranstaltung hat allen Mitgliedern erneut die Gelegenheit geboten, sich über die aktuellen Themen und Best Practices in der  Spirituosenbranche zu informieren und das Fachwissen zu erweitern als auch Netzwerke zu bauen. Insbesondere danken wir allen Referentinnen und Referenten als auch den Teilnehmern für ihre aktive Teilnahme und die wertvollen Beiträge.“

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news-71738 Wed, 15 Jul 2026 11:10:03 +0200 Hohe Aussagekraft der DLG-Testergebnisse bestätigt https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/hohe-aussagekraft-der-dlg-testergebnisse-bestaetigt Die Experten-Jury der Internationalen Qualitätsprüfung für Biere der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) trifft sich einmal jährlich zum Ausrichtungsseminar, das dieses Jahr in Weihenstephan stattfand. Es stellt sicher, dass höchste Prüfstandards angewendet werden und die DLG-Qualitätsprüfung damit zu den anspruchsvollsten und objektivsten Bier-Wettbewerben zählt. Die Expertinnen und Experten der DLG kommen von den beiden führenden Instituten für Brauereiwesen: der Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin (VLB) und dem Forschungszentrum Weihenstephan für Brau- und Lebensmittelqualität (BLQ). „Das Ausrichtungsseminar für die DLG-Prüferinnen und -Prüfer dient dazu, ein einheitliches Verständnis der Teststandards sowie größtmögliche Transparenz im Prüfprozess zu sichern. Gleichzeitig stellt es sicher, dass die sensorischen Methoden der Qualitätsbewertung auf Basis der produktspezifischen DLG-5-Punkte-Schemata® für Biere unseren hohen Qualitätsanforderungen entsprechen und von allen Beteiligten konsistent angewendet werden. So werden die Nachvollziehbarkeit, Vergleichbarkeit und Objektivität der Testergebnisse gewährleistet“, so Thomas Burkhardt, DLG-Projektleiter für Getränke. 

Von Beginn an sei es das Ziel der Internationalen DLG-Qualitätsprüfungen für Biere und Biermischgetränke, Verbrauchern geprüfte Qualität mit den bekannten DLG-Prämierungen und attraktiven Sonderpreisen transparent zu machen und teilnehmenden Brauereien Hinweise zur Qualitätsoptimierung und qualitativen Standortbestimmung zu geben. Im Laufe der Jahre hätten sich bei der DLG die Kriterien für die Bierbewertung stetig weiterentwickelt, um auch neuesten Trends und Entwicklungen der innovativen Brauindustrie gerecht zu werden, heißt es weiter.

In Weihenstephan verkosteten sensorisch geschulte Vertreter beider führender Institute für Brauereiwesen zehn Bier-Proben auf Grundlage der beschreibenden sensorischen DLG-Analyse, darunter waren u.a. Pils, Export Hell, Weizenbiere, Biermischgetränke und alkoholfreie Biere. Die Sachverständigen untersuchten, ob das Produkt in seinen Geruchs-

und Geschmackseigenschaften typisch für die Biersorte war. Da sensorische Prüfungen stets Attributprüfungen sind, d.h. neben dem Erkennen der sensorischen Abweichungen bzw. Produktqualitäten auch die einheitliche verbale Beschreibung des Fehlers maßgebend ist, wurden zeitgleich auch das DLG-Fachvokabular bzw. die sensorischen Deskriptoren überprüft und geschult. Letztere finden Eingang sowohl in das DLG-5-Punkte-Prüfschema® als auch in der Publikation des DLG-Fachvokabulars Sensorik. 

„Die Verkostungsergebnisse unterstreichen die hohe Professionalität unserer Prüferinnen und Prüfer und damit die hohe Aussagekraft der DLG-Testergebnisse. Regelmäßige Überprüfungen der sensorischen Prüfkompetenz im Rahmen der DLG-Ausrichtungsseminare sind wichtig, um die besten Praxisstandards sicherzustellen und gegebenenfalls gemeinsam weiterzuentwickeln“, so die beiden DLG-Prüfbevollmächtigten für Bier, Ludmila Linke, Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin, und Dr. Martin Zarnkow vom Forschungszentrum Weihenstephan für Brau- und Lebensmittelqualität abschließend. 

 

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news-71734 Mon, 13 Jul 2026 12:49:02 +0200 Underberg Gruppe wächst in rückläufigem Gesamtmarkt https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/underberg-gruppe-waechst-in-ruecklaeufigem-gesamtmarkt Trotz eines rückläufigen Marktumfelds hat Semper idem Underberg das Geschäftsjahr 2025/26 (1. April bis 31. März) erfolgreich abgeschlossen, wie es heißt. Während der deutsche Spirituosenmarkt im gleichen Zeitraum beim Umsatz um 3,7 Prozent nachgegeben habe (Quelle: NielsenIQ), habe das Familienunternehmen seine Konzernerlöse um 1,6 Prozent auf 136,9 Mio. Euro (Vorjahr: 134,8 Mio. Euro) gesteigert. Das bereinigte EBITDA habe mit 12,3 Mio. Euro über dem prognostizierten Zielkorridor von 11 bis 12 Mio. Euro. gelegen. Wesentliche Wachstumstreiber waren nach eigenen Angaben das internationale Geschäft, das Portfolio der Third-Party-Marken sowie die hohe Innovationsdynamik im eigenen Markenportfolio. 

„Angesichts der geopolitischen Krisen und der andauernden Konsumzurückhaltung war das Ziel, das Vorjahresniveau zu erreichen, durchaus ambitioniert. Umso erfreulicher ist es, dass wir dank eines guten zweiten Halbjahres diese Vorgabe übertreffen konnten“, sagt Michael Söhlke, CEO der Semper idem Underberg AG. „Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Die Entwicklung im Bereich Third-Party-Marken ist gut, wir wachsen im Ausland kontinuierlich, und beim Thema Innovationen ist die Marke St. Hubertus-Tropfen ein Erfolgstreiber.“ 

Großen Anteil an der positiven Entwicklung habe die starke Präsenz in den USA. Die hundertprozentige Vertriebstochter Underberg Sales Corporation sei zuletzt so dynamisch gewachsen, dass sie aufgrund ihrer gestiegenen Bedeutung erstmals konsolidiert wurde. „Sowohl das Team vor Ort als auch das Zusammenspiel mit dem Support hier in Rheinberg funktionieren hervorragend. Das ist die Grundlage für den weiteren Wachstumsweg, den wir auch für unsere anderen internationalen Fokusmärkte sehen“, betont Thomas Mempel, CCO der Underberg Gruppe. Neben den USA ist das Familienunternehmen schwerpunktmäßig in den nordischen Ländern, Österreich und der Schweiz sowie in touristischen Destinationen in Südeuropa, ausgesuchten Märkten in Afrika und im Global Travel Retail unterwegs. 

Das Wachstum von 15,2 Prozent im Portfolio internationaler Distributionsmarken unterstreiche  für Mempel die nachhaltig erfolgreiche Vertriebs- und Marketingleistung der Kolleginnen und Kollegen von Diversa Spezialitäten. „Unser Team zeichnet sich durch enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den internationalen Brand-Ownern aus. Auf dieser Basis entstehen langfristige und belastbare Kooperationen, die für beide Seiten einen hohen Mehrwert schaffen“, so Mempel. 

 „Natürlich haben wir angesichts des nach wie vor schwachen Konsumklimas in Deutschland die Kosten stets im Blick und werden unverändert nach Profitabilität steuern. Insgesamt ist der Professionalisierungsgrad in der gesamten Gruppe gestiegen; zugleich investieren wir weiterhin gezielt in Marketing und Vertrieb“, so l Söhlke weiter. „Wir haben im Juni den 180. Geburtstag unseres Familienunternehmens gefeiert und die Voraussetzungen für die Weiterentwicklung des Unternehmens geschaffen. Ungeachtet dessen bleiben die Herausforderungen groß; so dürfte beispielsweise die Anhebung der Alkoholsteuer für die gesamte Industrie und auch für uns einen Absatzrückgang bedeuten.“ 

Die positive Ergebnislage des Konzerns habe zu einer leicht verbesserten Eigenkapitalquote von 31 Prozent geführt. Semper idem Underberg verfügt über eine solide Liquiditätsreserve und wies zum Geschäftsjahresende am 31. März 2026 einen Kassenbestand im Konzern von über 17 Mio. Euro aus, so die Meldung abschließend.

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news-71733 Mon, 13 Jul 2026 10:20:19 +0200 Coca-Cola Deutschland im Dialog mit der Politik über Investitionen, Innovation und Arbeitsplätze https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/coca-cola-deutschland-im-dialog-mit-der-politik-ueber-investitionen-innovation-und-arbeitsplaetze Beim Coca-Cola Real Talk am 7. Juli in Berlin diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft über die aktuellen Rahmenbedingungen und Entwicklungschancen in Deutschland. Coca-Cola brachte dabei als Unternehmen, das seit fast 100 Jahren hier produziert, investiert und Beschäftigung schafft, seine Perspektiven ein und erörterte gemeinsam mit der Politik, wie vorhandene Potenziale künftig noch besser genutzt werden können. Evelyne De Leersnyder, Geschäftsführerin der Coca-Cola GmbH, eröffnete den Real Talk mit einer Keynote zur Frage, wie Wirtschaft und Politik gemeinsam die Zukunftsfähigkeit des Standorts stärken können. Sie betonte, dass globale Marke und lokale Wertschöpfung zusammengehören: 97 Prozent der in Deutschland verkauften Getränke entstünden hierzulande, über 6.000 Mitarbeitende arbeiteten an 23 Standorten, jährlich investiere Coca-Cola mehr als 100 Mio. Euro. „Für uns gehören wirtschaftlicher Erfolg und gesellschaftliche Verantwortung untrennbar zusammen“, sagte De Leersnyder – deshalb brauche es den offenen Austausch zwischen Politik und Unternehmen.

Coca-Cola diskutierte mit Vertreterinnen und Vertretern von CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen über zentrale Voraussetzungen für Investitionen, Innovation und Arbeitsplätze. Auf dem Podium: Gitta Connemann (CDU), Dunja Kreiser (SPD), Dr. Heiko Knopf (Grüne) sowie John Galvin, Vorsitzender der Geschäftsführung von Coca-Cola Europacific Partners Deutschland.

Connemann hob die Bedeutung von Verlässlichkeit und Planungssicherheit hervor. Kreiser forderte weniger Bürokratie, einfachere Verfahren und Fortschritte bei Energie, Netzen und Digitalisierung. Knopf betonte, dass Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit zusammen gedacht werden müssten und Innovationen schneller wirksam werden müssten. Galvin unterstrich die Bedeutung langfristiger Investitionen, lokaler Partnerschaften und regionaler Wertschöpfung.

Einigkeit habe darin bestanden, dass Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit vor allem von verlässlichen Rahmenbedingungen, schnelleren Verfahren und wirksamen Investitionen abhänge. Coca-Cola leiste mit fast 100 Jahren Präsenz einen substanziellen Beitrag: 97 Prozent der Getränke würden in Deutschland produziert, das Portfolio umfasst über 60 Getränke von zwölf Marken, mehr als die Hälfte der Neuheiten sei kalorienarm oder kalorienfrei. Über 6.000 Mitarbeitende arbeiteten an 23 Standorten, hinzu kämen tausende indirekte Arbeitsplätze. Das jährliche Einkaufsvolumen bei 2.500 deutschen Lieferanten liege bei rund 1 Mrd. Euro, jährlich würden über 100 Mio. Euro Investitionen fließen – aktuell vor allem in den Standort Halle.

 

 

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news-71732 Mon, 13 Jul 2026 10:07:17 +0200 DLG präsentiert „Beste Biere 2026“ https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/dlg-praesentiert-beste-biere-2026 Elf Biere, die Maßstäbe setzen: Im Rahmen ihrer Internationalen Qualitätsprüfung für Biere und Biermischgetränke hat die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) auch 2026 besondere Spitzenprodukte mit einer Sonderauszeichnung geehrt. Die prämierten Sorten stehen exemplarisch für sensorische Exzellenz und die Innovationskraft der Braubranche. Im Rahmen der DLG-Qualitätsprüfung für Bier und Biermischgetränke werden die Biere über mehrere Wochen umfangreichen Qualitätskontrollen unterzogen. Die vielfältigen analytischen Parameter und eine Deklarationskontrolle runden die sensorische Qualitätsbeurteilung der DLG-Experten-Jury ab. Die in allen Prüfparametern am höchsten bewerteten Biere erhalten die Sonderauszeichnung „Bestes Bier“ in den folgenden elf Kategorien: „Alkoholfreies Bier“, „Bockbier“, „Doppelbock“, „Export“, „Kellerbier“, „Pilsener“, „Biermischgetränk“, „Schankbiere“, „Vollbier“, „Weizenexportbier“ und „Weizenvollbier“. 

„Mit der Sonderauszeichnung ‚Bestes Bier' rücken wir herausragende Qualitäten in den verschiedensten Bierstilen in den Fokus und machen zugleich die große Bandbreite sowie den Ideenreichtum der Braukunst sichtbar“, sagt Thomas Burkhardt, DLG-Projektleiter Getränke. „Ganz gleich, ob traditionell hergestellt oder innovativ weiterentwickelt: Die prämierten Biere überzeugen durch handwerkliches Können und einen besonderen Genuss.“ 

Dank seiner Fach- und Methodenkompetenz ist das DLG-Testzentrum nach eigenen Angaben führend in der Qualitätsbewertung von Lebensmitteln. Ein neutrales Experten-Netzwerk sowie Prüfmethoden auf Basis aktueller wissenschaftlich abgesicherter und produktspezifischer Qualitätsstandards sollen Neutralität und Qualitätstransparenz garantieren. Getestete Produkte, die die DLG-Qualitätskriterien erfüllen, erhalten die Auszeichnung „DLG-geprüfte Qualität“. 

Die Besten Biere 2026 sind abrufbar unter: www.dlg.org/tests/lebensmittel/preistraegerdatenbanken/dlg-auslobung-bestes-bier-2026?

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Brauindustrie Getränkefachgrosshandel
news-71731 Mon, 13 Jul 2026 09:29:54 +0200 Rückblick GEVA Jahrestagung 2026 https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/rueckblick-geva-jahrestagung-2026 Die GEVA lud zur Jahrestagung ins Münsterland und rund 200 Gäste folgten der Einladung nach Schloss Velen. Durch die konsequente Fokussierung auf das Kerngeschäft Zentralregulierung habe die GEVA auf ihrer 55. Jahrestagung Ende Juni im Münsterland ein positives Ergebnis vermelden und somit den Markttendenzen entgegenwirken können. Darüber hinaus stimmten die Gesellschafter einer Reihe wichtiger struktureller Veränderungen zu. Zur 55. Ausgabe der GEVA Jahrestagung ging es Ende Juni ins schöne Münsterland, genauer ins beschauliche Velen. Dort prägt das Schloss gleichen Namens, das als „Märchenschloss des Münsterlandes“ gilt mit seiner eindrucksvollen Wasserlage seit Jahrhunderten das Ortsbild. Angesichts der Rekord-Hitze hätte es keinen besseren Ort für diese Veranstaltung geben können.

Traditionell startete die GEVA Jahrestagung mit dem Gesellschafterabend. Auf Einladung von baruschke!zimmermann, Coca-Cola Europacific Partners Deutschland, leadity by fjol-digital, Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft sowie der Radeberger Gruppe, ging es in die Studenten- und Tatort-Metropole Münster, wo eine kleine, feine und wissensreich geführte Stadt- und Kneipentour die Gäste in Stimmung brachte. Anschließend folgten ein gemeinsames Abendessen mit anschließendem WM-Rudelgucken im Münsteraner Traditionslokal Cavete mitten auf der westfälischen Partymeile namens Kreuzstraße. 

Den Auftakt des zweiten Tages bildet seit jeher die offizielle GEVA Gesellschafterversammlung. In der Remise des Schlosses stellte GEVA Geschäftsführer Gregor Lex die Entwicklung des vergangenen Geschäftsjahres sowie die strategische Ausrichtung der GEVA vor. Trotz eines weiterhin anspruchsvollen Marktumfelds habe die GEVA durch die konsequente Fokussierung auf ihr Kerngeschäft der Zentralregulierung die gesetzten Erwartungen voll erfüllen und den Markttendenzen wirksam begegnen können. Auch die ersten Monate des laufenden Geschäftsjahres zeigten eine erfreuliche Entwicklung und bestätigen den eingeschlagenen Kurs.

Darüber hinaus stimmten die Gesellschafter einer Reihe wichtiger struktureller Veränderungen zu. Dazu zählen insbesondere die Übertragung der bisherigen Mehrheitsanteile der F&B – Food & Beverage Services GmbH (FBS) an der GEVA auf die Team Beverage AG, die künftige Übernahme operativer Aufgaben in den Bereichen Einkauf, Vertrieb und Technologie durch Team Beverage sowie die Neuausrichtung des Konditionsmodells. Mit diesen Beschlüssen wird die GEVA als eigenständige Gesellschaft und etablierte Plattform für die Zentralregulierung in der Getränkebranche weiter gestärkt. Gleichzeitig setzt das Unternehmen auch künftig auf sein bewährtes Netzwerk von rund 100 Gesellschaftern und deren aktive Mitwirkung bei der Weiterentwicklung der GEVA. Damit schaffen die Gesellschafter eine solide Grundlage, um die Zentralregulierung langfristig stabil, leistungsfähig und zukunftsfähig aufzustellen.

Der weitere Verlauf des warmen Sommerabends stand neben der Verleihung des „Awards der Gastfreundschaft 2026“ (https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/award-der-gastfreundschaft-2026-geva-zeichnet-die-kreativsten-gastro-events-deutschlands-aus) ganz im Zeichen von Begegnung, Austausch und geselligem Miteinander. Bei Musik, Tanz und guten Gesprächen klang der Tag in entspannter Atmosphäre aus. Für die passende Stärkung sorgte ein vielfältiges Food-&-Beverage-Angebot.

Zugleich schloss sich an diesem Abend auch ein Kreis: Das Münsterland war nicht nur Austragungsort der 55. GEVA-Jahrestagung, sondern zugleich jene Region, in der die Gründung der bis heute erfolgreichen Verbundgruppe ihren Anfang nahm.
 

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