RSS Feed von frischeingeschenkt.de http://example.com Aktuelle Nachrichten aus der Brauindustrie de-de TYPO3 News Wed, 17 Jun 2026 03:16:28 +0200 Wed, 17 Jun 2026 03:16:28 +0200 TYPO3 EXT:news news-71638 Tue, 16 Jun 2026 09:48:04 +0200 Neues Workshopformat der GEVA erfolgreich gestartet https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/neues-workshopformat-der-geva-erfolgreich-gestartet Unter dem Motto „Personalmanagement im Getränkefachgroßhandel – Mitarbeiter gewinnen, entwickeln und halten“ startete die GEVA am 21. und 22. Mai ihr neues Workshopformat. Insgesamt sind fünf Module geplant, die sich unterschiedlichen Themen des modernen Personalmanagements im Getränkefachgroßhandel widmen. Im Mittelpunkt der ersten beiden Veranstaltungstage standen nicht klassische Vorträge, sondern vor allem der gemeinsame Austausch sowie die aktive Arbeit an konkreten Herausforderungen und Lösungsansätzen aus der Praxis, so die Meldung weiter.

Der erste Workshop-Tag beschäftigte sich mit dem Thema Recruiting, während am zweiten Tag das Thema Onboarding im Fokus stand. Unter der Moderation von Alexander Baruschke (Gründer und Geschäftsführer von baruschke!zimmermann) kamen die Teilnehmenden in einen intensiven Austausch zu aktuellen Fragestellungen aus ihrem Arbeitsalltag. Diskutiert wurden unter anderem bestehende Erfolgsfaktoren, aktuelle Herausforderungen und Engpässe sowie mögliche Unterstützungs- und Entwicklungsbedarfe.

Die offene Gesprächsatmosphäre und die zahlreichen Praxisbeispiele ermöglichten einen konstruktiven Wissenstransfer innerhalb der Gruppe. Ergänzt wurde der Austausch durch Erfahrungswerte und Impulse von Personalexperte Jochen Etter (Gründer und Inhaber Etter Partner).

„Ich freue mich sehr über das tolle Feedback. Genauso hatten wir uns das Format erhofft. Umso gespannter bin ich bereits auf unseren kommenden Workshop am 14. Juli, bei dem die Themen Mitarbeiterbindung und Coaching im Mittelpunkt stehen werden“, resümiert Rupa Chatterjee, Marketingleiterin bei GEVA. 

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Getränkefachgrosshandel
news-71637 Tue, 16 Jun 2026 09:39:02 +0200 Kunzmann-Gruppe expandiert: Neuer Verkaufsleiter für Baden-Württemberg https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/kunzmann-gruppe-expandiert-neuer-verkaufsleiter-fuer-baden-wuerttemberg Die bayerische Unternehmensgruppe Kunzmann erweitert ihr Vertriebsgebiet nach Baden-Württemberg. Der erfahrene Getränkemanager Matthias Bucher startet ab Juli 2026 als neuer Gebietsverkaufsleiter der Unternehmensgruppe für Baden-Württemberg. Bucher verfüge über umfangreiche Expertise und regionale Kenntnisse. Der Vertriebsprofi war mehr als 20 Jahre lang für die Brauereien Dinkelacker-Schwaben Bräu, AB InBev und der Privatbrauerei Waldhaus tätig, so die Meldung weiter.

Jürgen Kunzmann, geschäftsführender Gesellschafter: „Mit der erfolgreichen Integration unseres Standorts in Hutthurm eröffnen sich neue Wachstumschancen. Baden-Württemberg ist für uns ein attraktiver Markt mit großem Potenzial. Mit Matthias Bucher gewinnen wir einen ausgewiesenen Branchenkenner, der die Region und ihre Kunden bestens kennt. Gemeinsam wollen wir unsere Qualitätsprodukte noch stärker im Südwesten etablieren.“

Matthias Bucher: „Ich freue mich auf die neue Aufgabe in der Unternehmensgruppe Kunzmann. Das Unternehmen steht für Qualität, Tradition und Innovationskraft – beste Voraussetzungen, um mit den Marken und Produkten in Baden-Württemberg erfolgreich Wurzeln zu schlagen.“

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Getränkeindustrie Getränkefachgrosshandel
news-71634 Mon, 15 Jun 2026 12:32:18 +0200 Bacardi mit neuer Führung in Deutschland https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/bacardi-mit-neuer-fuehrung-in-deutschland Das internationale Spirituosenunternehmen Bacardi hat einen neuen Business Unit Director für Deutschland ernannt. Andres Clarke Winkler ist nun für die geschäftlichen Aktivitäten des familiengeführten Unternehmens in Deutschland verantwortlich. Er werde für das On- und Off-Trade-Geschäft zuständig sein und das Wachstum der renommierten Marken des Unternehmens vorantreiben, wie es heißt. Winkler verfügt über fast zwei Jahrzehnte finanzielle Erfahrung in der Konsumgüterbranche und hatte leitende Führungspositionen in Ländern wie Chile, der Schweiz, den Niederlanden, Mexiko und Panama inne. Seine Expertise umfasst die Bereiche Geschäftsführung, Unternehmenstransformation, Strategie, M&A-Transaktionen und Supply-Chain-Finanzen. Winkler war in den vergangenen sechs Jahren in leitenden Positionen bei Bacardi tätig und zuletzt vier Jahre lang als CFO für Lateinamerika und die Karibik. 

„Deutschland ist ein Schlüsselmarkt für Bacardi, der sowohl faszinierend als auch herausfordernd ist", sagt Winkler. „Ich habe diese spannende Rolle mit großer Begeisterung übernommen und weiß, dass ich auf ein hervorragendes Team zählen kann. Meine Vision ist es nicht nur, in dieser Kategorie führend zu sein und Wachstum voranzutreiben, sondern vor allem nachhaltigen Wert für unsere Partner zu schaffen. Wir werden unsere Tradition und unsere Werte strategisch mit der Premiumisierung verbinden, um mit unserem Portfolio weitere Marktanteile zu gewinnen. Als familiengeführtes Unternehmen legen wir großen Wert darauf, unsere Zusammenarbeit mit unseren Partnern zu stärken und einen engen Dialog mit der Branche aufrechtzuerhalten, um langfristige Beziehungen aufzubauen.“

Winkler ergänzt: „Seit Bacardi vor mehr als 160 Jahren gegründet wurde, hat das Unternehmen die Cocktailkultur für Generationen von Konsumenten immer wieder neu erfunden – und wir werden weiterhin neue Räume, Formate und Anlässe erkunden. Denn für uns sind und bleiben Cocktails eine ständige Quelle des Ausdrucks, der Kreativität und der Gemeinschaft.“

Ignacio Del Valle, Bacardi Regional President für Europa, Lateinamerika und die Karibik: „Bacardi blickt in Deutschland auf eine lange und bedeutende Geschichte, und das Unternehmen kann hier noch viel mehr erreichen. Die reichhaltige und vielfältige Bar- und Cocktailkultur des Landes wächst weiter, und mit Andres Clarke Winkler haben wir die ideale Besetzung, um sicherzustellen, dass Bacardi eine Schlüsselrolle bei diesem Wachstum spielt. Er bringt Erfahrung und Führungsqualitäten mit sowie frische Ideen und strategischen Weitblick.“

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Getränkeindustrie Getränkefachgrosshandel
news-71633 Mon, 15 Jun 2026 10:53:44 +0200 Bundesrat stimmt geänderter Fassung der 13. Verordnung zur Änderung weinrechtlicher Bestimmungen zu https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/bundesrat-stimmt-geaenderter-fassung-der-13-verordnung-zur-aenderung-weinrechtlicher-bestimmungen-zu Der Deutsche Weinbauverband (DWV) nimmt die Zustimmung des Bundesrats zur vom Ausschuss geänderten Fassung der 13. Verordnung zur Änderung weinrechtlicher Bestimmungen positiv zur Kenntnis. Nach einem langen Verfahren konnten in zentralen Punkten wichtige Anpassungen für die Praxis erreicht werden, auf denen die Branche nun aufbaut, um auch die verbleibenden Herausforderungen anzugehen. DWV-Präsident Klaus Schneider erklärt dazu: „Die Entscheidung des Bundesrats bringt in mehreren Punkten notwendige Klarstellungen und praktikable Lösungen für die Weinwirtschaft. Gleichzeitig bleibt festzuhalten, dass der Weg dorthin äußerst anspruchsvoll und belastend für alle Beteiligten verlaufen ist und ohne den Einsatz der meisten Bundesländer, vor allem aber Rheinland-Pfalz, Hessen und Baden-Württemberg, aus Sicht der Praxis nicht erfolgreich gewesen wäre.“

Der DWV heiße vor allem die Änderungen in der Wein-Überwachungsverordnung gut. Dort sei es gelungen, das sogenannte Herbstbuch grundsätzlich zu erhalten. Kritisch siehe der Verband zwar die künftig vorgesehene Frist zum 15. November, bewerte die nun vorgesehene Übergangsregelung jedoch als wichtigen Erfolg. „Dass das Herbstbuch erhalten bleibt, ist für viele Betriebe von großer Bedeutung. 

Auch die Klarheit hinsichtlich der Aufzeichnungspflicht der Herkunft der Trauben im Herbstbuch ist für uns ein Erfolg. Aber der Wermutstropfen bleibt die Frist zum 15. November. Entscheidend ist aber, dass die von uns geforderte lange Übergangsfrist bis zum 31.08.2027 erreicht werden konnte und die Branche damit ausreichend Zeit für die notwendige Umstellung erhält“, so Schneider.

DWV-Generalsekretär Christian Schwörer erläutert zu den Änderungen der Weinverordnung: „Wir begrüßen ausdrücklich, dass der gemeinsam von VDP und DWV gegründete Trägerverein zur Klassifikation Erster und Großer Lagen nun mit dieser wichtigen Aufgabe betraut wird. Damit schaffen wir die Grundlage für ein diskriminierungsfreies, transparentes und faires System unter Berücksichtigung regionaler Besonderheiten und der berechtigten Interessen ehrlich engagierter Erzeuger – auf Basis eines bundeseinheitlichen Systems. Das ist eine große Verantwortung, die wir gemeinsam mit der Branche lösen und gestalten wollen“. 

Auch die Änderungen der Förderverordnung bewerte der DWV positiv. „Für kommende Rechtssetzungsverfahren wünschen wir uns einen früheren und besseren Austausch sowie eine offenere Kommunikation aller Beteiligten. So können schneller tragfähige Lösungen und bessere Ergebnisse für die gesamte Branche erreicht werden“, betont Schneider abschließend.

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Getränkeindustrie
news-71632 Mon, 15 Jun 2026 10:15:05 +0200 Herwig Hacker wechselt zum Weingut Neiss in der Nordpfalz https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/herwig-hacker-wechselt-zum-weingut-neiss-in-der-nordpfalz Ab 1. Juli wird Herwig Hacker als Vertriebsleiter das Weingut Neiss in Kindenheim in der Nordpfalz verstärken. Gemeinsam mit Katja und Axel Neiss wird er künftig die weitere Entwicklung und Positionierung des Familienweinguts begleiten, wie es heißt. Der gelernte Restaurantfachmann, Koch, Betriebswirt und Sommelier bringe mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung in der deutschen Weinbranche mit. Zuletzt war er 25 Jahre als nationaler Vertriebsleiter und Prokurist bei den Weingütern Wegeler & Krone Assmannshausen an der Mosel und im Rheingau tätig. Dort verantwortete er den Vertrieb in Deutschland sowie die Betreuung von Gastronomie, Fachhandel und Großhandel, so die Meldung weiter. 

„Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und die Zusammenarbeit mit Katja und Axel Neiss sowie dem gesamten Team. Das Weingut steht für eine klare Herkunftsphilosophie, nachhaltiges Arbeiten und eine Stilistik, mit der ich mich sehr identifizieren kann“, erklärt Herwig Hacker. „Die Nordpfalz zählt für mich zu den spannendsten Weinregionen Deutschlands. Ich freue mich darauf, die Entwicklung des Weinguts künftig mitzugestalten.“

Axel und Katja Neiss seien überzeugt, mit dieser Neueinstellung den richtigen Impuls für die Weiterentwicklung des Vertriebs zu setzen. „Mit Herwig gewinnen wir eine erfahrene Persönlichkeit mit großer Marktkenntnis und einem starken Netzwerk in der Weinbranche. Seine Erfahrung und seine Leidenschaft für Wein passen hervorragend zu unserem Familien-Weingut und unseren langfristigen Zielen“, sagt Axel Neiss, dessen Sohn Max sich ebenfalls für eine Winzerlaufbahn entschieden habe und nach weiteren Stationen im In- und Ausland mittelfristig ins elterliche Weingut einsteigen werde.

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Getränkeindustrie Getränkefachgrosshandel
news-71631 Mon, 15 Jun 2026 10:11:22 +0200 Neues Verpackungsgesetz: Chancen zur Mehrwegförderung bleiben aus Sicht von Pro Mehrweg ungenutzt https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/neues-verpackungsgesetz-chancen-zur-mehrwegfoerderung-bleiben-aus-sicht-von-pro-mehrweg-ungenutzt Am 11. Juni hat der Bundestag das neue Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz (VerpackDG) verabschiedet. Mit diesem wird das bislang geltende Verpackungsgesetz abgelöst und an die EU-Verpackungsverordnung (PPWR) angepasst. Der Verband Pro Mehrweg begrüßt das Festhalten an der Mehrweg-Zielquote von 70 Prozent, kritisiert jedoch, dass das Gesetz keine ausreichenden Maßnahmen zur Mehrwegförderung vorsieht. Insbesondere weiche das verabschiedete Gesetz in diesem Punkt deutlich vom ursprünglich vorgelegten Referentenentwurf ab, der einen verbindlichen Fondsmechanismus vorsah.

„Die PPWR sollte Rückenwind für Mehrweg bringen. Die EU-Verordnung bietet den Mitgliedstaaten ausdrücklich Spielräume, um Mehrwegsysteme zu stärken. Mit dem Verzicht auf einen wirksamen Mechanismus zur Mehrwegförderung bleibt dieses Potenzial in Deutschland weitgehend ungenutzt. Während Frankreich jährlich ein verbindliches Mehrweg-Budget in zweistelliger Millionenhöhe investiert, steht so für deutsche Mehrwegunternehmen vor allem die Vielzahl an zusätzlichen Regeln und Pflichten aus der PPWR im Vordergrund. Das ist eine vertane Chance für Abfallvermeidung und Kreislaufwirtschaft und sendet ein falsches Signal an die Unternehmen, die das vorbildliche deutsche Getränkemehrwegsystem seit Jahrzehnten gemeinsam tragen und weiterentwickeln“, betont Henriette Schneider, Geschäftsführerin des Verbandes Pro Mehrweg.

Der Verband Pro Mehrweg hat seine politischen Forderungen zur Stärkung des Getränke-Mehrwegsystems in einem Grundsatzpapier (siehe Anhang) zusammengefasst.

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Brauindustrie Getränkeindustrie Getränkefachgrosshandel
news-71630 Mon, 15 Jun 2026 09:43:25 +0200 Deutsche Mehrwegkonferenz: Lob für Innovationen, Kritik am Verpackungsgesetz https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/deutsche-mehrwegkonferenz-lob-fuer-innovationen-kritik-am-verpackungsgesetz Mehrwegsysteme gelten als Innovationstreiber, stärken regionale Wirtschaftskreisläufe und sind zentral für die europäischen Abfallvermeidungsziele. Das zeigte die vierte Deutsche Mehrwegkonferenz der DUH im Rahmen der Reuse Logistics and Leadership Days (RLLD) der Stiftung Initiative Mehrweg. Mit über 550 Teilnehmenden aus Politik, Wirtschaft, Kommunen, Wissenschaft und Zivilgesellschaft unterstrich sie das wachsende Interesse an praxistauglichen Mehrweglösungen Für eine flächendeckende Umsetzung fordert die DUH eine verbindliche finanzielle Förderung von Mehrwegsystemen. Diese Chance sei mit dem neuen Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz, das die EU-Vorgaben ins deutsche Recht überträgt, verpasst worden.

Barbara Metz, DUH-Bundesgeschäftsführerin: „Für eine ressourcenresiliente und umweltschonende Verpackungswirtschaft brauchen wir skalierte Mehrwegsysteme. Der Bundestag steuert mit dem gestern beschlossenen Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz allerdings weiter auf einem Einweg-Kurs. Und das, obwohl Brüssel mit der EU-Verpackungsverordnung klare Abfallvermeidungsziele vorgegeben hat. Wir brauchen eine konsequente Förderung von Mehrweg mit höheren Mehrwegquoten, eine Abgabe auf Einweg-Takeaway-Verpackungen und einen verbindlichen, zentral gesteuerten finanziellen Fördermechanismus für Mehrwegsysteme. Stattdessen dürfen Unternehmen nun zwischen freiwilligen Einzelmaßnahmen zur Stärkung von Mehrweg auswählen, ohne ausreichende Transparenz und Kontrolle. Wir appellieren an Bundesumweltminister Carsten Schneider, das Gesetz schnellstmöglich zu novellieren und eine verbindliche und wirksame finanzielle Mehrwegförderung durchzusetzen.“

Drei Konzepte wurden mit dem Mehrweg-Innovationspreis ausgezeichnet: dotch für ein hersteller- und händlerübergreifendes Glas-Mehrwegsystem, Sykell für die KI-Plattform Circular ERP sowie die Plöckl Media Group für eine RFID-basierte Tracking-Lösung. Durch optimierte Logistik lassen sich bis zu eine Tonne CO₂ pro 1.000 Kästen jährlich einsparen.

Jens Oldenburg, Geschäftsführer der Stiftung Initiative Mehrweg: „Unsere Veranstaltung hat eindrucksvoll gezeigt, wie Unternehmen mit innovativen Lösungen wie im Bereich der Digitalisierung Mehrwegsysteme effizienter, wirtschaftlicher und skalierbarer machen. Während in den vergangenen Jahren zahlreiche Einwegprojekte gefördert wurden, fehlt Mehrwegunternehmen weiterhin die notwendige Unterstützung. Die Lösungen sind vorhanden. Jetzt braucht es eine gezielte Anschubfinanzierung, damit Unternehmen ihre Innovationen schnell in die Breite tragen und die Ziele der EU-Verpackungsverordnung erreichen können. Wenn das das Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz aktuell nicht bietet, sollten Mehrwegunternehmen Förderung über das Aktionsprogramm der Kreislaufwirtschaftsstrategie in Anspruch nehmen.“

Die 2020 gestartete Deutsche Mehrwegkonferenz wurde erstmals im Rahmen der RLLD ausgerichtet. Die Teilnehmenden erhielten Einblicke in neue Konzepte aus Logistik, Design und Digitalisierung und diskutierten die Umsetzung der EU-Verpackungsverordnung. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Bundesumweltminister Carsten Schneider und Berlins Mobilitäts- und Umweltsenatorin Ute Bonde.

Ute Bonde: „Mehrweg ist kein ‚nice to have‘, sondern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Und Mehrweg funktioniert. Das ist keine Behauptung – das ist Erfahrung. Berlin hat gemeinsam mit der Deutschen Umwelthilfe ein Pilotprojekt zur vereinfachten Mehrweg-Rückgabe in Supermärkten umgesetzt. Die Ergebnisse liegen vor – und sie sind eindeutig: Wenn Rückgabe einfach ist, wird sie genutzt. Logistik ist lösbar. Wir erarbeiten gerade die Berliner Kreislaufwirtschaftsstrategie. Eine umfassende, ressortübergreifende Strategie, die Kreislaufwirtschaft als Standard begreift – nicht als Ausnahme. Wir werden uns ehrgeizige Ziele setzen. Und wir werden uns daran messen lassen.“

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Brauindustrie Getränkeindustrie Getränkefachgrosshandel
news-71629 Mon, 15 Jun 2026 09:12:21 +0200 One Pint Deutschland startet eigenen B2B-Onlineshop https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/one-pint-deutschland-startet-eigenen-b2b-onlineshop One Pint Deutschland erweitert sein Serviceangebot für Fachhandel, Gastronomie und Getränkehandel und startet mit www.onepint.de einen eigenen B2B-Onlineshop. Wie es heißt, können Geschäftskunden ab sofort Bestellungen bequem online aufgeben und erhalten dabei Zugriff auf zahlreiche Funktionen, die den Bestellprozess vereinfachen sollen. Dazu zählen aktuelle Verfügbarkeiten, Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD), Produktbilder und Beschreibungen, Angebote und Aktionen, Frachtinformationen, Filter nach Land, Brauerei und Bierstil.

„Viele unserer Kunden bestellen seit Jahren per E-Mail oder Telefon. Mit dem neuen Shop bieten wir nun eine zeitgemäße Lösung, die den Bestellalltag erleichtert und gleichzeitig mehr Informationen direkt verfügbar macht“, erklärt Bjarne Mark Hoier, CEO von One Pint. Der neue Shop ist ab sofort unter www.onepint.de erreichbar. 

One Pint Deutschland wurde 2014 gegründet und gehört zur One Pint Gruppe, die bereits seit 2003 in Dänemark tätig ist. Das Unternehmen importiert und vertreibt rund 500 verschiedene Biere und Cider von etwa 50 Produzenten. Das Sortiment umfasst Fass-, Flaschen- und Dosenware und wird deutschlandweit per Spedition ausgeliefert.

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Brauindustrie Getränkefachgrosshandel
news-71627 Fri, 12 Jun 2026 09:13:44 +0200 Kneipen- und Barkultur: Studie warnt vor Folgen inkohärenter Steuerpolitik https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/kneipen-und-barkultur-studie-warnt-vor-folgen-inkohaerenter-steuerpolitik Eine mögliche Erhöhung der Spirituosensteuer würde Bars, Kneipen und Clubs in Deutschland in einer ohnehin angespannten Lage zusätzlich belasten. Das zeigt die neue Studie „Der gesellschaftliche Wert von Bars, Clubs und Kneipen“, die im Auftrag der Cocktail.Kultur.Gesellschaft. von EY-Parthenon erstellt wurde. Sie macht deutlich: Wenn getränkegeprägte Gastronomiebetriebe schließen, geht weit mehr verloren als ein Unternehmen. Es würden Orte verschwinden, an denen Menschen zusammenkommen, Nachbarschaft entsteht, Vereinsleben stattfindet und gesellschaftlicher Zusammenhalt im Alltag gelebt werde.

„Die vorliegende Studie legt offen, was in der steuerpolitischen Debatte bislang systematisch übersehen wird“, sagt Dr. Marcel Klinge. Auch politisch wächst die Anerkennung: In Rheinland‑Pfalz plant die neue Koalition ein „Dorfkneipenprogramm“.

Gleichzeitig ist die Getränkegastronomie ein relevanter Wirtschaftsfaktor in Deutschland: 2024 erzielte sie 9,6 Mrd. Euro Umsatz, bundesweit arbeiten rund 225.000 Menschen in über 32.000 Betrieben. Doch steigende Kosten und sinkende Frequenzen setzen die Gastronomie unter Druck; seit 2015 gingen rund 20 Prozent der Betriebe verloren. „Die Studie liefert das, was wir als DBU seit Jahren fordern: belastbare Zahlen, klare Fakten“, so Maren Meyer.

Die Ergebnisse zeigten, dass Steuerpolitik gesellschaftliche Folgen berücksichtigen muss. Internationale Beispiele wie Frankreich – dort verschwanden 18.000 Bars in 20 Jahren – verdeutlichen Risiken für sozialen Zusammenhalt. Eine höhere Spirituosensteuer würde die Lage weiter verschärfen und für viele Betriebe zur Existenzfrage werden, heißt es weiter.

Die gesamte Studie lässt sich unter https://heyzine.com/flip-book/780d156cd4.html einsehen.

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Brauindustrie Getränkeindustrie Getränkefachgrosshandel
news-71626 Thu, 11 Jun 2026 13:32:00 +0200 Deutschland verliert weiter an Hopfenfläche https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/deutschland-verliert-weiter-an-hopfenflaeche In seiner aktuellen Flächenerhebung berichtet der Verband deutscher Hopfenpflanzer mit Sitz in Wolnzach in der Hallertau von einem weiteren Rückgang der Hopfenfläche in Deutschland. Demnach muss eine Reduktion um weitere 5,81 Prozent oder um 1.101,01 Hektar verzeichnet werden, so dass in 2026 voraussichtlich auf insgesamt 17.860,94 Hektar in Deutschland Hopfen produziert wird. Wie auch in den Vorjahren sind die Flächenverluste bei den Sorten Perle, Hallertauer Tradition und Hallertauer Magnum am auffälligsten. Allein diese drei Sorten machen mit einem Rückgang von 914,79 Hektar den Großteil der insgesamt 1.101,01 Hektar Flächenverlust aus. Die Überversorgung bei den Aroma-Hopfen mache schon seit mehreren Jahren vor allem bei Perle und Hallertauer Tradition eine Reduzierung der Produktionsmenge notwendig, wie es heißt.

Zunehmend besorgt seien die Hopfenpflanzer aber zusätzlich, weil nun auch bei den Bitterhopfen eine Überversorgung drohe. Der bisherige Rückgang der Fläche an Hallertauer Magnum scheine noch nicht genügend Entlastung zu bringen. Befürchtet werde, dass auch die Haupt-Bitter-Sorte Herkules zum Teil gerodet werden muss. Ein zunehmender Wettbewerb mit amerikanischem Bitterhopfen erschwere die Marktlage dabei zusätzlich.

Deutschland verliere nicht nur Hopfenfläche, sondern auch Hopfenbau-Betriebe. Die überwiegend als Familienbetriebe geführten Höfe werden seit Jahren weniger. Im Vergleich zum Vorjahr haben 62 Hopfenpflanzer den Hopfenbau ganz aufgegeben, so dass in 2026 noch insgesamt 904 Hopfenbaubetriebe in Deutschland verbleiben, teilt der Verband mit.

Deutschland ist der größte Hopfenproduzent der Welt. Mehr als ein Drittel der globalen Hopfenproduktion findet in Deutschland statt, gefolgt von den USA mit etwas weniger Hopfen und von der Tschechischen Republik mit knapp 10 Prozent der weltweiten Hopfenfläche. Die großen Hopfen-Nationen versorgen traditionell die gesamte globale Brauindustrie mit dem unverzichtbaren Rohstoff Hopfen. Große Anteile der erzeugten Hopfen werden exportiert. Nahezu der gesamte Hopfen wird zur Bierherstellung verwendet. Andere Anwendungen und Vermarktungswege sind nur marginal.

Die Stimmung am Hopfenmarkt sei derzeit schlecht. Der hohe Hopfenbedarf der letzten Jahre sei geschrumpft. Seit Jahren werde weltweit weniger Bier getrunken und damit weniger Hopfen gebraucht. Die Folge ist eine Überversorgung mit Hopfen, hohe Lagerbestände und schlechte Hopfenpreise. Die Hopfenpflanzer müssen ihre Hopfen zum Teil unter den Herstellungskosten abgeben und geraten dadurch in wirtschaftliche Schwierigkeiten.

Die Reaktion ist ein Rückgang der Hopfenflächen, weil unwirtschaftliche Geschäftsbereiche aufgegeben werden. Auch die Hopfenfläche beim Weltmarktführer Deutschland sinkt. Von 2023 bis 2025 verschwanden bereits knapp 10 Prozent der deutschen Hopfen. Diese Entwicklung gehe weiter. 

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Brauindustrie
news-71622 Thu, 11 Jun 2026 10:01:27 +0200 Getränke-Report 2025: Klassiker bleiben, Vielfalt wächst https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/getraenke-report-2025-klassiker-bleiben-vielfalt-waechst Die Deutschen, Österreicher und Schweizer bleiben sich einerseits treu in der Getränkebestellung, entdecken aber ihre Experimentierfreude: Kaffee, Bier und Wasser waren auch 2025 die Spitzenreiter unter den Getränken. Während die Klassiker weiter die Umsatzlisten anführen, zeigt sich ein Trend zu mehr Abwechslung. Die aktuellen Daten des orderbird Getränke-Index belegen: Die Gäste trinken, was sie kennen – aber mit mehr Stil, mehr Spritz und einer Prise Trendbewusstsein und Genussneugier. Die Gastronomie erlebe eine zweifache Dynamik: Einerseits bleibe die Treue zu den Klassikern wie Kaffee, Bier und Wasser bestehen. Diese Getränke machen zusammen mehr als die Hälfte aller Getränkebestellungen aus. Andererseits zeichne sich ein klarer Aufbruch zu neuen Geschmackserlebnissen ab: Matcha Latte, Spritzvarianten und Premium-Kaffeespezialitäten gewinnen an Bedeutung.

Neben Einblicken darüber, welche Drinks am meisten getrunken wurden, zeigen die Daten auch, welche Heißgetränke besonders gefragt waren und bei welchen Durstlöschern 2025 deutlich tiefer in die Tasche gegriffen werden musste als noch in den Jahren zuvor, so die Meldung weiter.

Die regionalen Unterschiede in Deutschland unterstreichen diese Entwicklung: Während Hamburg, Hessen und Berlin auf Vielfalt und höhere Preise setzen, bleiben andere Bundesländer wie das Saarland günstiger und sprechen damit preisbewusstere Gäste an.

Insgesamt zeige der Getränke-Index, dass sich klassische Favoriten und neue Genussimpulse nicht ausschließen, sondern ergänzen. Gäste bleiben ihren vertrauten Getränken treu, zeigen sich zugleich aber offen für hochwertige und trendige Alternativen. 

Der vollständige Report ist unter „zugehörige Dateien“ abrufbar.

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Getränkeindustrie Getränkefachgrosshandel
news-71619 Thu, 11 Jun 2026 09:20:22 +0200 Staatsbrauerei Weihenstephan und Delta Charge eröffnen intelligente Lade- und Batterielösung für elektrische Lkw-Flotte https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/staatsbrauerei-weihenstephan-und-delta-charge-eroeffnen-intelligente-lade-und-batterieloesung-fuer-elektrische-lkw-flotte Die Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan und Delta Charge haben am Logistikzentrum der Brauerei ein vollständig elektrifiziertes Lade- und Energiedepot in Betrieb genommen – ausgelegt für die wachsende E Lkw-Flotte. Weihenstephan zählt damit zu den ersten großen Brauereien mit einem batteriegestützten Schnelllade-Hub, der laut Unternehmen bereits günstiger als Diesel arbeitet. Das System kombiniert zwei 150 kW-Schnellladestationen mit einem modularen Batteriespeicher (Start: 125 kW/257 kWh, erweiterbar auf 375 kW/771 kWh) und bindet die 380 kWp-PV-Anlage des Standorts ein. Gesteuert wird alles über ein KI-basiertes Energiemanagement von Delta Charge, das Solarstrom, Speicher und Ladevorgänge optimiert und die Netzabhängigkeit reduziert.

„Seit fast eintausend Jahren steht Weihenstephan für Qualität, Handwerkskunst und Verantwortung … Die Elektrifizierung unserer Flotte ist ein natürlicher Ausdruck dieser Verantwortung“, sagt Prof. Dr. Josef Schrädler, Direktor der Staatsbrauerei.

Auch das Bayerische Umweltministerium lobt das Projekt: „… einen Weg, den man nur als vorbildlich bezeichnen kann“, so Ministerialdirektor Robert Winkler. Die Brauerei erfülle damit ihre Vorbildfunktion als Unternehmen des Freistaats. Für Delta Charge ist das Projekt ein Meilenstein.

„Die Brauerei Weihenstephan und Delta Charge haben gemeinsam etwas wirklich Besonderes aufgebaut“, sagt Geschäftsführer Johannes Kirnberger. Das Konzept sei technisch wie wirtschaftlich skalierbar und bereit für den europaweiten Einsatz.
 

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Brauindustrie
news-71618 Thu, 11 Jun 2026 09:11:39 +0200 wafg im Dialog: Ressource, Resilienz, Planbarkeit im Fokus https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/wafg-im-dialog-ressource-resilienz-planbarkeit-im-fokus Der Beitrag der Getränkewirtschaft zur Lebensmittelversorgung in Deutschland stand im Mittelpunkt des wafg-Frühjahrsmeetings 2026. Ein weiterer Schwerpunkt waren die aktuellen Herausforderungen der Branche. Betont wurde die Bedeutung von Verlässlichkeit und Planungssicherheit bei den politischen Rahmenbedingungen, auch als zentrale Voraussetzungen für Versorgungssicherheit und wirtschaftliche Resilienz. wafg-Präsidentin Barbara Körner warb für einen offenen und sachorientierten Dialog zwischen Politik, Verwaltung und Wirtschaft: „Versorgungssicherheit entsteht nicht von selbst. Unser Standort und unser Wohlstand brauchen dazu auch leistungsfähige Unternehmen. Dies erfordert verlässliche wirtschaftliche, rechtliche und politische Rahmenbedingungen“.

Dr. Christine Wilcken, Leiterin der Abteilung Wasserwirtschaft, Gewässer- und Meeresschutz im Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) stellte die Versorgungssicherheit mit der Ressource Wasser in den Mittelpunkt: „Wasser berührt die Menschen. Mit der Nationalen Wasserstrategie arbeiten wir gemeinsam an Lösungen, wie wir uns besser vorbereiten und fit machen für Zeiten von Wasserknappheit. Das schafft Planungssicherheit für alle Akteure. Nach der öffentlichen Wasserversorgung ist dabei auch die Frage der Ernährungssicherheit für uns wichtig.“

Professor Dr. Engel Friederike Arkenau, Leiterin der Unterabteilung 72, zuständig für Agrarmärkte und Fischerei sowie die Getränkewirtschaft im Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH), unterstrich die Rolle der Branche: „Die Getränkewirtschaft in Deutschland steht für hohe Qualität, innovative Produkte und eine sichere Versorgung.“ 

Im anschließenden Austausch wurde deutlich, dass die Unternehmen der Branche sich mit einer wachsenden Zahl regulatorischer Vorgaben und Unsicherheiten konfrontiert sehen. Körner: „Viele wirtschaftliche Eckwerte zeigen, wie stark der Druck auf die Wirtschaft derzeit ist. Gerade die Parallelität vielfältiger neuer Rechtspflichten und Bürokratielasten und großer Unsicherheiten ist hier nicht hilfreich“.

Als konkretes und drängendes Beispiel wurden die zahlreichen offenen Fragen zu Pflichten aus der neuen EU-Verpackungsverordnung PPWR genannt, die zum 12. August anwendbar wird. Ein weiterer Punkt betraf die Diskussion über Fragen, die sich zu einer verlässlichen Nutzung im Wasserrecht ergeben. Körner stellte zudem klar: „Gerade die Art und Weise, wie zuletzt die politische Debatte zur Zuckersteuer geführt wurde, ist aus Sicht der Branche ein Negativbeispiel. Vorfestlegungen ohne sachlichen Austausch mit der betroffenen Wirtschaft und auf fragwürdiger Grundlage zu treffen, ist indiskutabel“.

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Getränkeindustrie
news-71617 Thu, 11 Jun 2026 08:23:48 +0200 Déjà-Vu verlängert Partnerschaft mit Bayer 04 Leverkusen bis 2028 https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/deja-vu-verlaengert-partnerschaft-mit-bayer-04-leverkusen-bis-2028 Déjà-Vu und Bayer 04 Leverkusen setzen ihre Zusammenarbeit fort: Die Aperitif-Marke bleibt für zwei weitere Saisons offizieller Partner des Bundesligisten. Die Verlängerung gilt für den Zeitraum vom Juli 2026 bis Ende Juni 2028 und knüpft an die seit 2024 bestehende Kooperation in den Hospitality-Bereichen der BayArena an. Mit der Verlängerung wachse auch die Aperitif-Auswahl im Stadion. Neben Oriental Déjà-Vu und dem alkoholfreien Déjà-Vu Tonic Spritz kommen ab der Saison 2026/27 zwei weitere Signature Drinks auf die Karte: der Déjà-Vu Wild Berry sowie der Aloha Spritz mit der Innovation Aloha Déjà-Vu, die im Frühjahr 2026 exklusiv für die Gastronomie eingeführt wurde, so die Meldung weiter.

„Die Verlängerung der Partnerschaft ist für uns ein logischer Schritt. Die BayArena ist ein Ort, an dem Spannung, Begegnung und Genuss zusammenkommen. Mit den neuen Drinks entwickeln wir unser Angebot gezielt weiter und schaffen zusätzliche Anlässe für Aperitif-Momente“, erklärt Dirk Hasenbein, Geschäftsführer von Schwarze und Schlichte.

Auch auf Vereinsseite spiele die Kooperation in der Hospitality-Strategie eine wichtige Rolle. „Wir wollen unseren Gästen ein modernes und hochwertiges gastronomisches Erlebnis bieten. Déjà-Vu bringt genau die Vielfalt und Qualität mit, die diesen Anspruch unterstreicht und unser Angebot sinnvoll ergänzt“, sagt Marcus Breglec, Chief Marketing and Innovation Officer von Bayer 04 Leverkusen.

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news-71616 Wed, 10 Jun 2026 15:56:33 +0200 Neue Coca-Cola Studie zu Sponsoringerwartungen im Fußball https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/neue-coca-cola-studie-zu-sponsoringerwartungen-im-fussball Eine aktuelle, von Coca Cola Deutschland beauftragte Online-Befragung zeige, dass Langfristigkeit, Glaubwürdigkeit und gesellschaftliche Relevanz darüber entscheiden, wie Sponsoring im Fußball wahrgenommen werde. Das Marktforschungsunternehmen Civey hat für Coca-Cola vom 12. bis 17. Mai 5.000 Bundesbürger:innen zwischen 18 und 64 Jahren online befragt. Die Ergebnisse sind unter Berücksichtigung des statistischen Fehlers von 2,5 Prozentpunkten repräsentativ für die angegebene Grundgesamtheit.

Rund zwei Drittel der 5.000 Befragten glauben demnach, dass Marken den Fußball positiv mitgestalten können. Gefragt seien Partnerschaften, die mehr leisten als Sichtbarkeit: Nähe zu den Fans, Engagement für Gemeinschaft und Inklusion sowie ein klarer gesellschaftlicher Beitrag. „Partnerschaften brauchen Sinn“, betont Coca‑Cola‑Geschäftsführerin Evelyne De Leersnyder.

Die zentralen Ergebnisse: Sportsponsoring ist Teil der Fußballkultur – und wird überwiegend positiv bewertet; Relevanz schlägt Reichweite: Engagements wirken besonders stark, wenn sie gesellschaftliche Themen unterstützen; Fans honorieren Kontinuität statt kurzfristiger Aktivierungen. Die aktuell startende WM stehe emotional für Gemeinschaft, Sommerstimmung und gemeinsames Erleben.

Coca‑Cola bleibe dabei die am stärksten spontan mit Fußball verbundene Getränkemarke in Deutschland. Mehr als die Hälfte der Befragten sehe eine gute Passung zwischen Marke und deutschem Fußball. Seit 45 Jahren ist Coca‑Cola Partner des DFB und seit fast fünf Jahrzehnten Partner der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft™.

 

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news-71615 Wed, 10 Jun 2026 15:34:08 +0200 Bundesminister Alois Rainer besucht Kulmbacher Brauerei https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/bundesminister-alois-rainer-besucht-kulmbacher-brauerei Der Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, Alois Rainer, war gemeinsam mit der Führungsspitze des Deutschen Brauer-Bundes (DBB) in der traditionsreichen Braustätte zu Gast. Bei einer Betriebsbesichtigung erhielt er Einblicke in das moderne Brauhandwerk und überzeugte sich beim Zwickeln von der Qualität der Kulmbacher Biere. Anschließend tauschten sich die Vorstände der Kulmbacher Unternehmensgruppe mit den Gästen zu aktuellen politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen der Branche aus – darunter die geplante Zuckersteuer und die Belastungen durch weiterhin hohe Energiepreise. Zum Auftakt begrüßten die Vorstände Christoph Ahlborn und Mathias Keil den Minister sowie den Präsidenten Christian Weber und Hauptgeschäftsführer Holger Eichele vom Deutschen Brauer-Bund. Auch die Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner, der Kulmbacher Oberbürgermeister Ralf Hartnack und der Kulmbacher Landrat Jonas Gleich schlossen sich dem Besuch in der Brauerei an. 

Im Sudhaus und Gärkeller informierten sich die Gäste über die Produktionsprozesse der Kulmbacher Brauerei – von der Rohstoffauswahl bis zur Reifung des Bieres. Ein besonderer Höhepunkt war das anschließende „Zwickeln“ im Gärkeller, bei dem die Teilnehmer naturtrübes Jungbier direkt aus dem Tank verkosteten und so ein authentisches Geschmackserlebnis erhielten. 

Im anschließenden Gespräch diskutierten die Vertreter der Brauwirtschaft mit Bundesminister Alois Rainer zentrale Themen, die die Kulmbacher Brauerei und die Branche derzeit bewegen. Vor dem Hintergrund des tiefgreifenden Strukturwandels der Brauwirtschaft standen vor allem die geplante steuerpolitische Maßnahme im Bereich Zucker sowie die anhaltend hohen Energiepreise im Fokus. 

Die Vertreter der Brauwirtschaft waren sich einig, dass diese Entwicklungen erhebliche Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit vieler Brauereien haben könnten. Entsprechend betonten sie die Notwendigkeit eines ausgewogenen politischen Rahmens, der die Brauereien und deren Innovationsfähigkeit langfristig stärkt. 

Zum Abschluss seines Besuchs trug sich Bundesminister Rainer in das Gästebuch der Kulmbacher Brauerei ein.

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news-71614 Wed, 10 Jun 2026 15:25:04 +0200 Barbara Becker ist neue Präsidentin des Fränkischen Weinbauverbands https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/barbara-becker-ist-neue-praesidentin-des-fraenkischen-weinbauverbands Der Fränkische Weinbauverband hat am 8. Juni in Ochsenfurt ein neues Präsidium gewählt. Barbara Becker übernimmt als erste Präsidentin in der 190 jährigen Verbandsgeschichte die Führung. Die 56‑jährige Landtagsabgeordnete aus Kitzingen ist seit Kindheitstagen im fränkischen Weinbau verwurzelt und arbeitet als Unternehmensberaterin sowie Nebenerwerbswinzerin.

Geschäftsführer Hermann Schmitt betonte die Bedeutung dieses Schritts: Erstmals stehe bundesweit eine Frau an der Spitze eines Weinbauverbands. Neben Becker wurden fünf Vizepräsidenten für vier Jahre gewählt: Frank Dietrich, Claus Hochrein, Thilo Heuft und Daniel Scheinhof.

Der langjährige Präsident Artur Steinmann wurde feierlich verabschiedet. Ministerpräsident Markus Söder würdigte seine Verdienste und überreichte den Goldenen Bocksbeutel. Steinmann erhielt zudem den Titel Ehrenpräsident.

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news-71613 Wed, 10 Jun 2026 15:11:48 +0200 Personelle Veränderungen bei Pernod Ricard Deutschland https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/personelle-veraenderungen-bei-pernod-ricard-deutschland Zum 1. Juni hat Christian Schneider die Position des Head of Key Account Management & Trade Marketing Off-Trade bei Pernod Ricard Deutschland übernommen. In dieser Funktion verantwortet er die strategische Weiterentwicklung der Bereiche Key Account Management und Trade Marketing im Off-Trade und berichtet direkt an Marc Mirgel, Commercial Director Pernod Ricard Deutschland. Er folgt auf Wolf Geiling-Rasmus. Schneider verfügt über rund 15 Jahre Erfahrung im Off-Trade der Lebensmittel- und Getränkeindustrie. Nach verschiedenen Führungs- und Vertriebsfunktionen bei Danone Waters wechselte er 2020 zur Lavazza Group. Dort war er zunächst als Customer Group Manager Retail tätig und verantwortete zuletzt als Head of Key Accounts Retail die strategische Zusammenarbeit mit führenden Handelsunternehmen im deutschen Einzelhandel.

In seiner neuen Rolle werde Schneider die Verzahnung von Vertrieb und Trade Marketing weiter stärken und gemeinsam mit seinem Team nachhaltige Wachstumsimpulse im Off-Trade setzen, wie es heißt.

Marc Mirgel, Commercial Director Pernod Ricard Deutschland: „Christian Schneider bringt langjährige Off-Trade-Expertise, strategische Stärke und ein tiefes Verständnis für die Anforderungen des Handels mit. Wir freuen uns sehr, ihn bei Pernod Ricard Deutschland willkommen zu heißen und gemeinsam die Weiterentwicklung unseres Geschäfts voranzutreiben.“

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news-71612 Tue, 09 Jun 2026 09:45:35 +0200 Reuse & Logistics Leadership Days 2026 in Berlin: Interview mit SIM Chef Jens Oldenburg https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/reuse-logistics-leadership-days-2026-in-berlin-interview-mit-sim-chef-jens-oldenburg Am 11. und 12. Juni finden in Berlin die Reuse & Logistics Leadership Days 2026 statt, in die die 4. Deutsche Mehrweg Konferenz und die Jubiläumsfachkonferenz anlässlich 30 Jahre Stiftung Initiative Mehrweg (SIM) eingebunden sind. Das smartvillage Berlin wird dann für 2 Tage der Place-to-be für alle Mehrwegakteure aus Politik, NGO, Industrie, Logistik und Handel sein. "Frisch eingeschenkt" sprach mit SIM-Geschäftsführer Dr. Jens Oldenburg über die Veranstaltung und aktuelle Mehrwegthemen. Frisch eingeschenkt: Herr Dr. Oldenburg, die Reuse & Logistics Leadership Days 2026 finden in einem entscheidenden Moment für die Branche statt – welche zentrale Botschaft möchten Sie den Teilnehmern vorab mitgeben?

Dr. Jens Oldenburg: Ich sehe mehrere klare Botschaften. Die wichtigste ist, dass Mehrweg die richtige Antwort auf Fragen wie Resilienz der Lieferketten in schwierigen politischen Zeiten, Herausforderungen der Logistik und Klimaschutz ist. Mehrweg ist ökonomisch und ökologisch vorteilhaft. Außerdem zeigen wir bei der zweitägigen Veranstaltung, wie innovativ Mehrweg sein kann und dass Mehrweg bereits seit langer Zeit das Rückgrat der deutschen und europäischen Lieferketten ist. Mit der wahrscheinlich größten Mehrwegveranstaltung Deutschlands zeigen wir aber auch, wie groß und stark die gesamte Mehrwegbranche ist.

Frisch eingeschenkt: Die europäische Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR) setzt neue Rahmenbedingungen – welche konkreten Auswirkungen erwarten Sie für Unternehmen entlang der Lieferkette?

Dr. Oldenburg: Ich sehe für Unternehmen, die diese Veränderungen aktiv angehen, große Chancen. Dies gilt aber wahrscheinlich oft für Umgestaltungen. Die PPWR bietet die Gelegenheit endlich europäische Standards zu setzen. 27 verschiedene Verpackungsrechte hindern die Entwicklung des europäischen Binnenmarktes. Die PPWR hat bei der Ausgestaltung sicher noch einige inhaltliche Fehler. Dies beinhaltet zum Beispiel den Schutz bestehender Mehrwegsysteme und die Ausnahme von Pappe bei den Regelungen. Jetzt aber wegen der Fehler nicht in die Umsetzung zu kommen, ist die absolut falsche Reaktion.

Frisch eingeschenkt: Welche Chancen können sich daraus ergeben?

Dr. Oldenburg: Ein einheitlicher europäischer Binnenmarkt bietet die Chance, Europa in den bereits erwähnten schwierigen politischen Rahmenbedingungen zu stärken. Dies ist besonders wichtig, da Lieferketten schon lange nicht mehr nur national bestehen. Unternehmen, die jetzt die Möglichkeiten nutzen, haben gute Chancen Marktanteile zu gewinnen.

Frisch eingeschenkt: Das Programm umfasst Keynotes, Panels, Fachforen und Masterclasses – welche Formate sind Ihnen persönlich besonders wichtig?

Dr. Oldenburg: Der Austausch der Akteure ist das wichtigste Ziel. Die Keynotes bieten einen klaren inhaltlichen Impuls. Zu den Höhepunkten zählen sicher, dass der Bundesumweltminister Carsten Schneider, der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer, die Meeresbiologin Dr. Frauke Bagusche oder Dr. Eckardt von Hirschhausen zu Gast sein werden. Darüber hinaus bieten die Fachforen die einzigartige Gelegenheit, die unterschiedlichsten Positionen auszutauschen, kennenzulernen und damit auch die Zuhörerinnen und Zuhörer in die verschiedenen Sichtweisen einzubinden. Die Masterclasses sehe ich als riesige Chance, Themen wie KI, Forschungsergebnisse und Fragen rund um Lieferketten in etwas kleinerer Runde ergebnisnah auszutauschen. Also: Alle drei Formate bieten die Gelegenheit, die beiden Tage interessant zu gestalten!

Frisch eingeschenkt: Auf welche inhaltlichen Schwerpunkte dürfen sich die Teilnehmer besonders freuen?

Dr. Oldenburg: Da sind der Austausch mit den Akteuren aus der Politik und vor allem die Diskussionen der Handelsvertreter zu nennen. Fragen der PPWR zu der Zukunft der Lieferketten werden die zentralen Aspekte sein.

Frisch eingeschenkt: Die Liste der Speaker ist hochkarätig besetzt – Wer kommt und worauf haben Sie bei der Auswahl besonders geachtet? 

Dr. Oldenburg: Die Veranstaltung trägt auch den Namen Leadership Days. Dies beschreibt unser Ziel, bei der Gestaltung des Programmes. Bei allen Panels haben wir Entscheider, Leader und Menschen, die etwas bewegen wollen auf der Bühne. Ich persönlich kann mich aktuell kaum entscheiden, bei welcher der drei Bühnen ich zuhören will, da alle Programmpunkte sehr spannend werden.

Frisch eingeschenkt: Rund 40 Aussteller und Start-ups präsentieren Lösungen entlang der Lieferkette – welche Innovationen erwarten Sie hier besonders?

Dr. Oldenburg: Auch hier gilt es die breite Vielfallt von Mehrweg aufzuzeigen. Es gibt unter anderem Lösungen in den Bereichen B2B, B2C, Gartenbau, Getränke, Lebensmittel, Produzenten, Poolbetreiber, Labelproduzenten, innovative Technikunternehmen und vieles mehr. Auch der gemeinsame Stand von BV GFGH und ProMehrweg wird ein zentraler Anlaufpunkt werden. Unser Ziel ist es, zu zeigen, dass das Geschäftsfeld Mehrweg unglaublich innovativ ist. Ich bin überzeugt, dass ich bei jedem Aussteller mit großer Begeisterung lange am Stand verweilen würde. 

Frisch eingeschenkt: Gibt es bestimmte Speaker oder Programmpunkte, die Sie persönlich besonders hervorheben würden? 

Dr. Oldenburg: Angesichts von fast 100 Speakern ist es schwierig, einzelne hervorzuheben. Carsten Schneider, Boris Palmer, Jürgen Trittin, Eckardt von Hirschhausen, Martin Schoeller, Emanuelle Maire von der EU-Kommission ziehen wahrscheinlich die meiste Aufmerksamkeit auf sich. Aber auch Speaker wie Prof Dr. Bernhard Lorentz als Global Head of Sustainability von Deloitte, Gunda Rachut als Vorständin der Zentralen Stelle und Prof. Dr. Henke vom Fraunhofer IML werden uns extrem spannende Sichtweisen liefern. Aus der rein deutschen Sicht sind es die Entscheider von Organisationen wie BV GFGH, IFCO, EuroPoolSystem, Pro Mehrweg bis hin zur DUH. 

Frisch eingeschenkt: Mit dem Mehrweg-Innovationspreis und dem 30-jährigen Jubiläum der Stiftung gibt es besondere Highlights – welche Bedeutung haben diese Programmpunkte für Sie persönlich und für die Branche? 

Dr. Oldenburg: 30 Jahre Stiftung Mehrweg ist schon eine Geschichte, auf die man mit Stolz zurückblicken könnte. Uns ist es aber sehr viel wichtiger, in die Zukunft zu schauen! Dies gilt auch beim Mehrweginnovationspreis. Wir könnten jedes Jahr in die Vergangenheit des Preises schauen, möchten aber bewusst den Blick auf spannende Innovationen und in die Zukunft werfen. Die Zukunft gehört Mehrweg und dies wird sich als roter Faden durch die Tage ziehen. 

Frisch eingeschenkt: Herr Dr. Oldenburg, wir bedanken uns für dieses Gespräch.

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news-71600 Wed, 03 Jun 2026 10:18:41 +0200 „Energieeffizienz in Bayerischen Brauereien & Molkereien II“ startet https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/energieeffizienz-in-bayerischen-brauereien-molkereien-ii-startet Nach dem Abschluss der ersten Netzwerkphase wird das Energieeffizienznetzwerk „Energieeffizienz in Bayerischen Brauereien & Molkereien“ fortgeführt. Mit dem Start der zweiten, erneut auf drei Jahre angelegten Netzwerkphase setzt das bei der Initiative Energieeffizienz- und Klimaschutz-Netzwerke (IEEKN) registrierte Netzwerk seine erfolgreiche Arbeit fort und bietet weiteren Unternehmen der bayerischen Brauerei-, Molkerei- und Getränkeindustrie die Möglichkeit zur Teilnahme. In der ersten Netzwerkphase konnten die beteiligten Unternehmen durch die gemeinsame Identifikation und Umsetzung von Effizienz- und Optimierungsmaßnahmen ihre Endenergieverbräuche in Summe um rund 15 GWh pro Jahr senken – dies entspricht einer Einsparung von etwa drei Prozent, so die Meldung weiter. 

Angestoßen wurden unter anderem Transformationspläne für eine CO₂-neutrale Produktion, der Ausbau nachhaltiger Energieversorgungskonzepte, Modernisierungsmaßnahmen zur Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern sowie innovative Vorhaben zur Prozessoptimierung, Wärmerückgewinnung und Dekarbonisierung industrieller Produktionsprozesse. Zudem wurden verschiedene Demonstrations- und Forschungsvorhaben initiiert. Neben den messbaren Energieeinsparungen erwies sich der fachliche Austausch zwischen den teilnehmenden Unternehmen als Mehrwert. 

Auch in der zweiten Netzwerkphase stehen die Identifikation und Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen, die Steigerung der Energieeffizienz sowie der praxisnahe Erfahrungsaustausch im Mittelpunkt. Mit dabei sind bisher unter anderem: Bayerische Milchindustrie; Brauerei Gebr. Maisel; Brauerei Gutmann; Schneider Weisse G. Schneider & Sohn; Bühler; Burkhardt; Mich. Weyermann; Neumarkter Lammsbräu und weitere.

Netzwerkträger und Administrator ist das IfE – Institut für Energietechnik. Das Gründungstreffen der zweiten Netzwerkphase findet am 15. Juli 2026 statt. Interessierte Unternehmen können sich dem Netzwerk anschließen. Kontakt: netzwerk(at)ifeam.de

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news-71599 Wed, 03 Jun 2026 09:41:32 +0200 NIQ-Umfrage: Funktionale Getränke im Mainstream https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/niq-umfrage-funktionale-getraenke-im-mainstream Funktionale Getränke sind kein Nischenthema mehr, sondern fest im Alltag der Verbraucher:innen angekommen. Eine aktuelle Umfrage des Marktforschungsunternehmens NIQ im Auftrag der Valensina Gruppe belegt: 70 Prozent der Befragten konsumieren funktionale Getränke. Besonders beliebt sind neben Energy Drinks auch fruchtbasierte Getränke mit Vitaminen und Mineralstoffen. Genießen und sich zugleich etwas Gutes tun, das wünschen sich heute immer mehr Menschen und greifen daher zu Getränken mit entsprechendem Mehrwert. Von Energy Drinks, Ingwer-Shots, Kefir und Kombucha, über Frucht-, Sport- und Proteingetränke bis hin zu Tees und Wasser mit Vitaminen und Ballaststoffen – die Palette ist groß und wächst, so die Meldung weiter.

Mit 70 Prozent konsumieren mehr als zwei Drittel der Befragten funktionale Getränke, was deren zunehmende Bedeutung unterstreiche. Auf den ersten Plätzen finden sich dabei Energy Drinks (36 Prozent) sowie Fruchtgetränke mit Vitaminen und Mineralstoffen (33 Prozent), gefolgt von Tees mit funktionalem Nutzen (28 Prozent) und Sportgetränken (25 Prozent).

Deutlich werde aber auch, dass Verbraucher:innen nicht nur auf die reine Funktion achten: Geschmack sei das entscheidende Auswahlkriterium und liege noch vor Preis, Natürlichkeit sowie der Wirkung. „Funktion allein reicht nicht“, kommentiert Tino Mocken, Geschäftsführer der Valensina Gruppe. „Der Geschmack steht immer an erster Stelle.“

Die zentrale Rolle von Genuss auch bei funktionalen Getränken zeigen die Anlässe, zu denen sie laut Umfrage am häufigsten konsumiert werden. Die meisten (39 Prozent) trinken sie aus purem Genuss oder als Erfrischung zwischendurch (35 Prozent). Als Gesundheitsroutine, also wirkbezogen, greife rund ein Drittel zu. Weitere typische Situationen, in denen zu funktionalen Getränken gegriffen wird, seien etwa Entspannung und Sport oder auch unterwegs/to-go sowie bei der Arbeit oder dem Lernen.

Gefragt nach den konkreten Gründen für den Konsum funktionaler Getränke geben die meisten Befragten die Stärkung des Immunsystems an (43 Prozent), auch für einen kleinen Energiekick greifen viele zu (38 Prozent). Das Thema Darmgesundheit/Verdauung folge auf Platz drei (34 Prozent). Regeneration, alternativer Genuss, Rehydrierung, Unterstützung beim Sport, verbesserter Schlaf, bessere Konzentration, Gewichtsmanagement und Anti-Aging seien weitere Konsumaspekte.

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news-71598 Tue, 02 Jun 2026 15:52:07 +0200 Nachwahlen im BSI: Präsidium neu aufgestellt https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/nachwahlen-im-bsi-praesidium-neu-aufgestellt Die Mitgliederversammlung des Bundesverbandes der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e. V. (BSI) hat am 28. Mai 2026 in Düsseldorf Nachwahlen zum Präsidium – bis zur nächsten regulären Wahl im Mai 2027 – durchgeführt. Als neues Präsidial-Mitglied wurde gewählt: Pierre-Aymeric du Cray, Geschäftsführer, Pernod Ricard Deutschland. Das Präsidium setze sich seit Mai 2026 damit wie folgt zusammen: Thomas Ernst, Geschäftsführender Gesellschafter, August Ernst, ist Präsident des BSI. Seine Stellvertreter sind Nicole Ehlen, Managing Director Germany, France & Northern Europe, Beam Suntory Deutschland, und Torsten Römsch, Geschäftsführer, Mast-Jägermeister Deutschland. Diese drei Personen bilden den BSI-Vorstand, so die Meldung weiter.

Zu den weiteren Präsidial-Mitgliedern im BSI zählen aktuell: Dr. Andreas Brokemper, CEO, Henkell Freixenet; Nicolaus Fehling, Vorstand/CEO, Hardenberg-Wilthen; Matthew Glenn, Geschäftsführer, Campari Deutschland; Markus Kramer, Geschäftsführer, William Grant & Sons Deutschland; Thomas Mempel, Vorstand, Semper idem Underberg / Geschäftsführer, Diversa Spezialitäten; Dr. Patrick Mier, Geschäftsführender Gesellschafter, Schilkin Berlin Spirituosenherstellung; Katharina Schwarze, Geschäftsführerin, Schwarze und Schlichte; und William Verpoorten, Geschäftsführender Gesellschafter, Verpoorten.

Ausgeschieden aus dem Präsidium ist: Julien Hemard, CEO Northern Europe, Pernod Ricard Deutschland, aufgrund neuer beruflicher Herausforderungen seit März 2026, heißt es abschließend.

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news-71597 Tue, 02 Jun 2026 14:49:04 +0200 HVG veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht 2025 https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/hvg-veroeffentlicht-nachhalgkeitsbericht-2025 Die HVG Hopfenverwertungsgenossenschaft e.G. hat ihren Nachhaltigkeitsbericht 2025 veröffentlicht und damit ein Bekenntnis für die langfristige Sicherung des Rohstoffs Hopfen abgelegt. Im Fokus des Berichtes stehen konkrete Fortschritte bei Klimaanpassung, Energieversorgung und nachhaltiger Produktion sowie strategische Maßnahmen zur Stabilisierung der Lieferketten für die internationale Brauwirtschaft. Als weltweit größter Zusammenschluss von Hopfenpflanzern bewirtschaften aktuell 928 HVG-Mitgliedsbetriebe ihre Flächen zunehmend nach nachhaltigen Standards. So stammen bereits heute über 80 Prozent der vermarkteten Hopfenmenge aus nachhaltigem Anbau, bis 2030 wird eine vollständige Zertifizierung angestrebt, so die Meldung weiter.

Nachhaltigkeit entwickelt sich zunehmend zur Voraussetzung für den Marktzugang, heißt es in dem Bericht und die HVG begegne dieser Entwicklung mit einem systematischen Ansatz: Als einziges Unternehmen in der deutschen Hopfenwirtschaft, vergüte die HVG zusätzlich die Anstrengungen ihrer Mitglieder. Durch eine Betriebspauschale, gesonderte Beratung und einen Gewichtszuschlag für die Teilnahme am Nachhaltigkeits-System seien seit 2021 bereits mehrere hunderttausend Euros an die Pflanzer geflossen. 

Bereits 71,9 Prozent der Mitgliedsbetriebe seien nach international anerkannten Standards (SAI Plattform FSA-Standard 3.0) registriert, viele davon auf Gold-Niveau. „Damit wird nicht nur die Transparenz in der Lieferkette erhöht“, betont Sabine Spieß, verantwortlich für Qualitätsmanagement und Nachhaltigkeit bei der HVG, „sondern auch die langfristige Wettbewerbsfähigkeit deutscher Hopfen gesichert.“

„Die im Report beschriebenen Maßnahmen, die von der HVG umgesetzt bzw. unterstützt werden wie Bewässerung, nicht-fossile Energieversorgung und Züchtung bilden dabei die zentralen Hebel,“ so Carlos Ruiz, „um auch künftig eine stabile Versorgung der Brauwirtschaft mit hochwertigen deutschen Premium-Hopfen zu gewährleisten.“ 

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news-71596 Tue, 02 Jun 2026 13:53:57 +0200 BSI-Mitgliederversammlung: „Wir erwarten faire Rahmenbedingungen“ https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/bsi-mitgliederversammlung-wir-erwarten-faire-rahmenbedingungen Im Fokus der 51. BSI-Mitgliederversammlung am 28. Mai 2026 in Düsseldorf standen Expertenvorträge zu aktuellen Entwicklungen im Spirituosenmarkt. Thematisiert wurden insbesondere die Herausforderungen der Branche sowie wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen. Christof Rasche, MdL (FDP), Vizepräsident, Landtag Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, erklärte in seinem Grußwort: „Die deutsche Spirituosenindustrie vereint tief verwurzelte Tradition mit beeindruckender Innovationskraft und ist ein verlässlicher Pfeiler unserer mittelständischen Wirtschaft. Um diese Stärke auch in Zukunft zu sichern, braucht die Branche keine neuen regulatorischen Hürden, sondern verlässliche politische Rahmenbedingungen und faire Wettbewerbschancen auf dem globalen Markt.“

Zum Themenkomplex „Die Spirituose in der Gastronomie und im Fachgroßhandel: Aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen“ analysierte Ulrich Berklmeir, Vorstandsvorsitzender, GES Großeinkaufsring des Süßwaren- und Getränkehandels eG, Nürnberg, wie folgt: „Zur Erhaltung von Gastronomie und der weltweit einzigartigen Struktur von mittelständischen Getränkefachgroßhändlern bedarf es verlässlicher politischer Rahmenbedingungen und partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit den Herstellern.“

Thomas Ernst, Präsident des BSI, wies in seiner Einleitungsrede auf die steigenden Herausforderungen für die Spirituosenbranche hin und halte u. a. fest: „Aufgrund der derzeit fragilen Wirtschaftslage, die durch Zölle sowie unvorhersehbare politische Entwicklungen und aktuell die geplante einseitige Zusatzsteuererhöhung auf Spirituosen geprägt ist, erwarten die Mitglieder des BSI der ausschließlich mittelständisch geprägten Spirituosenbranche von der Bundesregierung faire Rahmenbedingungen, um eine nachhaltige Wertschöpfung in Zukunft leisten zu können."

Im Zentrum der Verbandsforderungen stehen mehr Eigenverantwortung, faire Marktbedingungen und vor allem Planungssicherheit für die Unternehmen. Gleichzeitig warnt der BSI vor neuen regulatorischen Belastungen und fordert, die Bürokratie auf ein Minimum zu reduzieren, so die Meldung weiter.

Alkoholhaltige Getränke sind und bleiben traditionell in unseren Kulturkreisen tragende Säulen einer gelebten Genuss- und Kulturtradition. Diese Kultur will der BSI – in einer auf Selbstbestimmung aufbauenden Gesellschaft – weiter mit pflegen und unterstützen – denn: Genuss, Aufklärung und Eigenverantwortung bedingen einander, heißt es abschließend.

 

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news-71595 Tue, 02 Jun 2026 13:22:31 +0200 Dilesh Karia wird neuer Global Sales Director bei Kaspar Schulz https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/dilesh-karia-wird-neuer-global-sales-director-bei-kaspar-schulz Mit Blick auf die internationale Ausrichtung des Bamberger Anlagenbauers verstärkt Kaspar Schulz seine Vertriebsstruktur: Dilesh Karia (43) übernimmt künftig die Vertriebsleitung und damit die Nachfolge von Dieter Pollok, der nach 34 Jahren Unternehmenszugehörigkeit im August 2026 in den Ruhestand tritt. Mit Dilesh Karia gewinne das Unternehmen einen Vertriebsleiter mit internationaler Erfahrung, der künftig die strategische Internationalisierung weiter vorantreiben werde. Im Fokus stehe unter anderem die Erweiterung der globalen Marktaktivitäten, die Intensivierung von Geschäftsbeziehungen und die Stärkung der globalen Markenpräsenz des Unternehmens. 

Seine fachliche Expertise erlangte er durch bisherige Stationen bei Organisationen wie KHS, Krones und Destilla, wo er zuletzt als Head of International Business Development tätig war.

„Mit Herrn Karia werden wir wichtige Impulse für unsere zukünftige Entwicklung setzen können. Gemeinsam werden wir unsere internationale Marktstellung ausbauen und neue Potenziale erschließen", so Geschäftsführer und Inhaber in 10. Generation Johannes Schulz-Hess abschließend.

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news-71594 Tue, 02 Jun 2026 12:55:57 +0200 Professor Dr. Karl H. Mühling tritt Amt als Präsident der Hochschule Geisenheim an https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/prof-dr-karl-h-muehling-tritt-amt-als-praesident-der-hochschule-geisenheim-an Mit Prof. Dr. Karl H. Mühling hat die Hochschule Geisenheim seit 1. Juni 2026 einen neuen Präsidenten. Der international renommierte Wissenschaftler und Experte für Pflanzenernährung übernimmt die Leitung der Hochschule von Prof. Dr. Hans Reiner Schultz, der die Hochschule Geisenheim in den vergangenen 13 Jahren als Präsident geprägt hat. Bereits Ende Januar war Mühling vom erweiterten Senat der Hochschule im ersten Wahlgang zum neuen Präsidenten gewählt worden. Prof. Mühling bringe langjährige Erfahrung in Forschung, Lehre und Wissenschaftsmanagement mit. Seit 2007 war er Professor für Pflanzenernährung an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, zuvor lehrte und forschte er an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Internationale Forschungserfahrung sammelte er unter anderem als DFG-Stipendiat an der University of California, Davis (USA). Darüber hinaus engagiere er sich seit vielen Jahren in wissenschaftlichen Fachgesellschaften und ist derzeit Präsident des Dachverbands Agrarforschung (DAF).

„Die Hochschule Geisenheim verbindet in einzigartiger Weise anwendungsbezogene und grundlagenorientierte Forschung. Diese besondere Verbindung aus Wissenschaft, Praxis und Transfer macht die Hochschule weit über Deutschland hinaus sichtbar und attraktiv“, erklärt Prof. Dr. Karl H. Mühling zum Amtsantritt. „Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit den Mitgliedern der Hochschule die erfolgreiche Entwicklung der Hochschule weiterzuführen und neue Impulse für Forschung, Lehre und Internationalisierung zu setzen.“

Mit der Hochschule Geisenheim sei Prof. Mühling bereits seit mehreren Jahrzehnten verbunden. Schon während seines Studiums der Agrarwissenschaften bestanden erste Kontakte nach Geisenheim, später arbeitete er in Forschung und Lehre eng mit der Hochschule zusammen. Besonders die Spezialisierung auf Spezialkulturen wie Weinbau, Gartenbau, Landschaftsarchitektur und Lebensmittelwissenschaften sieht er als großes Zukunftspotenzial, heißt es abschließend.

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news-71593 Tue, 02 Jun 2026 09:32:02 +0200 Jochen Bug übernimmt die Leitung Kellerwirtschaft bei Kloster Eberbach https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/jochen-bug-uebernimmt-die-leitung-kellerwirtschaft-bei-kloster-eberbach Kloster Eberbach ordnet zentrale Bereiche der Weinbereitung neu: Zum 1. Juni übernimmt Jochen Bug die Leitung Kellerwirtschaft der Hessischen Staatsweingüter GmbH Kloster Eberbach. Der erfahrene Kellermeister bringt jahrzehntelange Expertise aus renommierten Rheingauer Betrieben mit und soll gemeinsam mit Geschäftsführerin Christine Müller die qualitative und strategische Weiterentwicklung des Weinguts vorantreiben. „Mit Jochen Bug gewinnen wir große fachliche Kompetenz, ein tiefes Verständnis für die Herkunft Rheingau und viel Leidenschaft für Qualität und Teamarbeit“, sagt Geschäftsführerin Christine Müller. „Im Rahmen unserer strategischen Neuaufstellung setzen wir bewusst auf starke Persönlichkeiten, die Kloster Eberbach als Leuchtturm des Rheingaus weiterentwickeln und gleichzeitig neue Impulse für die Zukunft setzen.“

Bug wurde in eine Weinbaufamilie in Walluf hineingeboren. Früh stand für ihn fest, dass sein beruflicher Weg im Weinbau liegen würde. Nach seiner Ausbildung zum Weinküfer im Schloss Reinhartshausen vertiefte er sein Handwerk zunächst in der Erbacher Winzergenossenschaft, absolvierte parallel seinen Meisterbrief und übernahm dort 2007 die Position des Kellermeisters. Seit 2017 war er Kellermeister auf Schloss Vollrads, wo er neben dem Ausbau hochwertiger Rieslinge auch den Neubau des Weinkellers mitgestaltete, so die Meldung weiter.

„Die Übernahme der Leitung Kellerwirtschaft bei Kloster Eberbach ist für mich etwas ganz Besonderes“, sagt Jochen Bug. „Der Rheingau ist meine Heimat und Kloster Eberbach eines der bedeutendsten Monumente dieser Region. Es macht mich stolz, nun Teil dieses Teams zu werden und ein Stück dieser Geschichte mitgestalten zu dürfen.“

Mit der personellen Neuaufstellung stärke Kloster Eberbach zugleich die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens. Kathrin Puff, bislang verantwortlich für die Kellerwirtschaft, übernehme künftig die neu geschaffene Stabsstelle Leitung Oenologie & Innovation. Dort werde sie sich insbesondere der Produktentwicklung, Qualitäts- und Sortimentsstrategie sowie der Weiterentwicklung innovativer und nachhaltiger Unternehmensbereiche widmen.

 

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news-71592 Mon, 01 Jun 2026 15:48:28 +0200 AB InBev und VfL Wolfsburg vereinbaren Partnerschaft bis Mitte 2029 https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/ab-inbev-und-vfl-wolfsburg-vereinbaren-partnerschaft-bis-mitte-2029 Der VfL Wolfsburg und Anheuser-Busch InBev Deutschland haben die derzeitige Partnerschaft bis Mitte 2029 erweitert. Im Zuge der Kooperation wird Anheuser-Busch Bud künftig die Hauptbiermarke in der Volkswagen Arena sein. Mit diesem strategischen Schritt holen die Partner eine weltweit etablierte Biermarke nach Wolfsburg, wie es heißt. Fans der Grün-Weißen dürfen sich ab der kommenden Saison auf den Geschmack von Anheuser-Busch Bud freuen. Das ikonische Premiumlagerbier, das der weltweit größte Brauer im Oktober 2025 wieder auf dem deutschen Markt eingeführt hat, erweitere künftig das gastronomische Angebot in der Volkswagen Arena und werde das Stadionerlebnis für die Besucher:innen zusätzlich bereichern. 

„Die Partnerschaft mit AB InBev ist ein starkes Signal für die gemeinsame Zukunft und ein großer Vertrauensbeweis“, erklärt VfL-Geschäftsführer Michael Meeske. „Mit Anheuser-Busch Bud zieht eine Marke in die Volkswagen Arena ein, die international eng mit Sport, Emotionen und besonderen Stadionmomenten verbunden ist. Gemeinsam wollen wir neue Impulse setzen, kreative Fanaktionen entwickeln und den Spieltag für unsere Anhängerinnen und Anhänger noch erlebnisreicher gestalten.“

Auch auf Seiten von AB InBev blicke man mit Überzeugung auf die erweiterte Zusammenarbeit. „Der VfL Wolfsburg ist ein Verein mit enormer Strahlkraft und einer leidenschaftlichen Fanbasis – in guten wie in schlechten Zeiten. Als langjährige Partner stehen wir natürlich fest an der Seite des Vereins“, sagt Philipp Rosar, On-Trade-Direktor bei Anheuser-Busch InBev Deutschland. „Die Fans können sich darauf freuen, Anheuser-Busch Bud ab der neuen Saison bei tollen Aktionen im Stadion zu erleben und zu probieren“, ergänzt Axel Senker, Key Account Manager On-Trade abschließend. 

 

 

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news-71590 Mon, 01 Jun 2026 14:10:53 +0200 Sascha Burg stärkt den Vertrieb von Reh Kendermann https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/sascha-burg-staerkt-den-vertrieb-von-reh-kendermann Die Weinkellerei Reh Kendermann stellt ihren Vertrieb strategisch neu auf. Seit dem 1. Mai 2026 verantwortet Sascha Burg (48) den gesamten Vertrieb des Unternehmens. Neben dem deutschen Markt umfasst sein Verantwortungsbereich künftig auch das internationale Geschäft sowie die Weiterentwicklung der Vertriebsorganisation. In dieser Funktion leitet er das Key Account Management ebenso wie den Vertriebsinnendienst und berichtet an Geschäftsführer Alexander Rittlinger. Burg bringe nahezu 25 Jahre Erfahrung in den Bereichen Wein, Feinkost, Großhandel und Gastronomie mit. Durch seine langjährige Tätigkeit in der Weinbranche verfüge er über ein belastbares Netzwerk im deutschen Handel sowie umfassende Marktkenntnisse im In- und Ausland. Vor seinem Wechsel nach Bingen war er in leitender Vertriebsfunktion bei der Winzergenossenschaft Moselland eG tätig, so die Meldung weiter.

Bei Reh Kendermann soll Burg insbesondere die vertriebliche Positionierung des Unternehmens weiterentwickeln, bestehende Partnerschaften stärken und neue Wachstumsimpulse in nationalen wie internationalen Märkten setzen. „Ich freue mich darauf, gemeinsam mit meinem Team die vertriebliche Ausrichtung weiterzuentwickeln, neue Impulse zu setzen und unsere Kundenpartnerschaften nachhaltig auszubauen“, erklärt Burg.

Alexander Rittlinger, Geschäftsführer von Reh Kendermann, ergänzt abschließend: „Mit Sascha Burg gewinnen wir einen erfahrenen Vertriebsmanager mit ausgeprägter Marktkenntnis, einem starken Netzwerk und einem klaren Blick für die zukünftige Entwicklung unseres Unternehmens – sowohl in Deutschland als auch international.“

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news-71589 Thu, 28 May 2026 11:58:31 +0200 Orangenernte 2026/2027: Prognose Brasilien https://www.frischeingeschenkt.de/news/detail/orangenernte-2026-2027-prognose-brasilien Die am 8. Mai 2026 von Fundecitrus in Zusammenarbeit mit einem emeritierten ordentlichen Professor der FCAV/Unesp veröffentlichte Prognose für die Orangenernte 2026–2027 im Zitrusgürtel von São Paulo sowie West-und Südwest-Minas Gerais beläuft sich auf 255,2 Millionen Kisten zu je 40,8 kg (90 lbs). Diese Produktionsmenge gliedere sich wie folgt auf (die Zahlen in Klammern geben die Veränderung der Produktion im Vergleich zur vorangegangenen Ernte an):

  • 47,38 Millionen Kisten der Sorten Hamlin, Westin und Rubi (+2,4 Prozent)
  • 19,25 Millionen Kisten der Sorten Valencia Americana, Seleta, Pineapple und Alvorada (+9,1 Prozent)
  • 83,20 Millionen Kisten der Sorte Pera (-4,8 Prozent)
  • 80,71 Millionen Kisten der Sorten Valencia und Folha Murcha (-22,8 Prozent)
  • 24,66 Millionen Kisten der Sorte Natal (-33,5 Prozent)

Im Triângulo Mineiro werde voraussichtlich eine Menge von etwa 26,77 Millionen Kisten produziert werden (+4,2 Prozent). Insgesamt stelle das prognostizierte Volumen einen Rückgang von 12,9 Prozent im Vergleich zur vorangegangenen Erntesaison dar – deren endgültiges Ergebnis bei 292,94 Millionen Kisten lag –, womit sich die Produktion weiterhin innerhalb einer engen Spanne der letzten zehn Jahre bewege. Im Vergleich zum durchschnittlichen Produktionsvolumen des letzten Jahrzehnts weise die aktuelle Ernte einen Rückgang von 14,6 Prozent auf.

Den ausführlichen Bericht finden Sie unter „Zugehörige Dateien“.

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