In einem volatilen Umfeld, geprägt von geopolitischen Spannungen, veränderten Konsumgewohnheiten, Lagerbestandsanpassungen und Inflation, mobilisieren die Champagne-Winzer und -Häuser gemeinsam ihre Kräfte, um die Marktpräsenz von Champagne zu stärken, so die Meldung weiter.
Die Exporte gingen leicht auf rund 152 Mio. Flaschen zurück, bestätigen jedoch weiterhin die zentrale Bedeutung der internationalen Märkte und die globale Präsenz von Champagne (Vorjahr 153,2 Mio. Flaschen – minus 0,8 Prozent). Im Heimatmarkt Frankreich wurden 2025 rund 114 Mio. Flaschen an Gastronomie und Handel ausgeliefert. Trotz eines moderaten Rückgangs von 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr (118,2 Mio. Flaschen) bleibe Frankreich der Referenzmarkt für Champagne – und damit eine klare strategische Priorität für die Erzeuger.
„Der französische Markt ist das Schaufenster unserer Appellation und wir müssen ihn stärken. Exzellente Weine, einzigartiges Know-how und unsere kollektive Stärke ermöglichen es, unsere Position zu festigen und Champagne erfolgreich zu machen“, erklärt Maxime Toubart, Präsident des Syndicat Général des Vignerons und Co-Präsident des Comité Champagne.
„Mit einer starken Ursprungsbezeichnung und koordinierten Maßnahmen werden wir auch weiterhin all jene Menschen auf der ganzen Welt erreichen, die große Weine, Festlichkeit und besondere Momente, Gemeinschaft und das Leben lieben“, betont David Chatillon, Präsident der Union des Maisons de Champagne und Co-Präsident des Comité Champagne abschließend.
