Dr.-Ing. Tobias Voigt eröffnete das 31. Flaschenkellerseminar. (Bild: Matthias Ziegler / Verlag W. Sachon GmbH)

Erfolgreiches 31. Flaschenkellerseminar

Zum 31. Mal bereits fand am 28. und 29. April das Flaschenkellerseminar des Weihenstephaner Instituts für Brauereiforschung statt. Im Fokus standen Themen rund um Leergutströme, automatisierte Abläufe und Künstliche Intelligenz.

Über 100 Personen nahmen am 31. Flaschenkellerseminar in Freising nahe München teil. Im Lindenkeller lauschten sie an zwei Tagen insgesamt 15 Vorträgen zu Themen rund um Abfüllung, Leergut und KI. 

Am ersten Tag beschäftigte man sich zunächst mit den Rahmenbedingungen wie keramischen Böden und der betrieblichen Belüftungstechnik. Weiter ging es mit automatisierten Abläufen, der Keg- und Flaschenreinigung, Leergutsortierung und Verpackungen, die weniger Müll hinterlassen sollen. Heinz Wasner von der Privatbrauerei Zwettl und Dr. Stefan Flad vom Technischen Büro Weihenstephan stellten zudem die neue Abfüllanlage der österreichischen Privatbrauerei Zwettl vor. Der Tag endete mit einem Austausch im Bräustüberl Weihenstephan.

Der zweite Tag stand ganz im Fokus von Daten und KI. Vorträge beschäftigten sich mit datengestützten Erkenntnissen im Mehrwegkreislauf, KI-gestützten Rücklaufprognosen und damit, wie wichtig ein gut vorbereitetes und abgestimmtes Wissensmanagement ist.

Das Flaschenkellerseminar ist laut Veranstaltern vor allem dafür da, Praktiker zu unterstützen, die sich den Herausforderungen der Getränkeabfüllindustrie stellen. Es greife drängende Fragen der Getränkeabfülltechnik auf und stelle aktuelle Forschungsergebnisse vor, die durch Berichte aus der Praxis vertieft würden, heißt es weiter.

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