v.l.: André Weltz, Vorstandsvorsitzender Badischer Winzerkeller eG, Martin Winter, Geschäftsführer Kaiserstühler Winzer Ihringen eG und Christian Schätzle, Vorstand Produktion / Oenologie Badischer Winzerkeller eG (Bild: Badischer Winzerkeller)

Badischer Winzerkeller und Kaiserstühler Winzer planen Kooperation

Die Kaiserstühler Winzer aus Ihringen (KWI) und der Badische Winzerkeller planen eine enge und langfristig angelegte Zusammenarbeit. Damit möchten beide Partner ein klares Zeichen für Zusammenhalt und Zukunftssicherung im Weinbau in Baden setzen.

Ausgangspunkt der Entscheidung waren intensive und vertrauensvolle Gespräche der Kaiserstühler Winzer Ihringen eG mit zahlreichen Marktbegleitern innerhalb der Region, u.a. auch mit den Markgräfler Winzern aus Efringen Kirchen mit dem Ziel, zukunftsfähige Strukturen für die Winzerinnen und Winzer aus Ihringen zu entwickeln, wie es heißt.

Die Gespräche hätten verdeutlicht, dass ein kooperatives und vertrauensvolles Miteinander entscheidend sei, um den aktuellen und künftigen Herausforderungen erfolgreich zu begegnen. „Der offene Dialog mit allen Beteiligten hat uns darin bestärkt, dass wir als Nachbarn und Freunde am Kaiserstuhl enger zusammenrücken sollten. Aus diesem gemeinsamen Verständnis heraus ist eine nachhaltige Kooperation zwischen den Kaiserstühler Winzern aus Ihringen und dem Badischen Winzerkeller das Ergebnis der erfolgten Gespräche, da wir mit diesem Partner die größte Übereinstimmung gefunden haben“, erklärt Martin Winter, Geschäftsführender Vorstand der Kaiserstühler Winzer Ihringen eG. 

André Weltz, Vorstandsvorsitzender des Badischen Winzerkellers, ergänzt: „Wir haben in den Gesprächen eine klares Verständnis in gemeinsamen Zielen festgestellt. Diese Partnerschaft basiert auf Vertrauen und dem klaren Willen, die Stärken der Region und beider Unternehmen gemeinsam weiterzuentwickeln.“ 

Die Zusammenarbeit ziele darauf ab, vorhandene Kompetenzen entlang der Wertschöpfungskette gezielt zu verknüpfen und neue Perspektiven für Einkauf, Vermarktung, Produktion, Vertrieb und strategische Ausrichtung zu eröffnen, wie es weiter heißt. Dabei bleibe die Eigenständigkeit beider Häuser gewahrt. Mit der Vereinbarung möchten die Partner ihren Anspruch unterstreichen, den Kaiserstuhl und die gemeinsame Weinheimat Baden als starke und zukunftsfähige Weinregion weiter zu profilieren und Synergien im Interesse der angeschlossenen Winzer zu heben.

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