(Bild: Berentzen-Gruppe)

Holger Sieck wird Interims-Geschäftsführer bei Rhenser Mineralbrunnen

Nach dem plötzlichen Tod von Geschäftsführer Christian Berentzen hat das Unternehmen Rhenser Mineralbrunnen die Weichen für eine stabile Übergangsphase gestellt, wie es heißt. Mit Holger Sieck aus Mainz übernehme ein erfahrener Interims-Manager die Geschäftsführung des regional verwurzelten mittelständischen Unternehmens mit 140 Mitarbeitenden. Die formelle Bestellung soll in der kommenden Woche per Gesellschafterbeschluss erfolgen.

Der Geschäftsbetrieb laufe uneingeschränkt weiter. Produktion, Abfüllung und Auslieferung seien gesichert. Die beiden Prokuristen führen das Unternehmen derzeit in Abstimmung mit den Gesellschaftern weiter, bis die offizielle Amtseinführung erfolge. 

„Für uns hat es oberste Priorität, Stabilität und Handlungsfähigkeit zu gewährleisten – gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ebenso wie gegenüber Handelspartnern und Lieferanten“, so Prokurist Christian Kolb. „Mit Holger Sieck gewinnen wir eine Führungspersönlichkeit, die unser Unternehmen kennt und in einer sensiblen Phase für Kontinuität steht.“ 

Sieck sei mit dem Standort in Rhens bereits vertraut: Vor neun Jahren hatte er den Mineralbrunnen interimistisch geführt und habe in einer Restrukturierungsphase maßgeblich zur Stabilisierung der Kunden- und Lieferantenbeziehungen beigetragen. In dieser Zeit sei die Grundlage für die anschließende langfristige Entwicklung unter der Geschäftsführung der Brüder Berentzen geschaffen worden. 

Sieck sei bereits vor Ort und stimmt sich eng mit Gesellschaftern, Prokuristen und Führungskräften ab, um einen nahtlosen Übergang sicherzustellen.

Parallel zur Interimslösung laufe ein strukturierter Auswahlprozess für die langfristige Nachfolgeregelung der Geschäftsführung. Ziel sei es, die strategische Entwicklung des Unternehmens im Sinne der bisherigen Geschäftsführung fortzuführen und zugleich die Zukunftsfähigkeit in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld weiter zu stärken.

Die Belegschaft sei am 24. Februar 2026 im Rahmen einer Betriebsversammlung umfassend über die aktuellen Entwicklungen informiert worden. Die Unternehmensführung habe dabei die Geschlossenheit und das gemeinsame Ziel betont, den eingeschlagenen Kurs konsequent fortzusetzen und auch weiterhin bewusst auf Transparenz und klare Kommunikation zu setzen.

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