v.l.: Dr. Matthias Baldus, Leiter Bierherstellung und Energie König-Brauerei, Prof. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender Emschergenossenschaft, und Guido Christiani, Geschäftsführer König-Brauerei (Bild: König-Brauerei)

König-Brauerei startet Regenwasserprojekt

Die König-Brauerei reduziert ihren ohnehin niedrigen Frischwasserverbrauch künftig um weitere rund 8 Prozent: Auf dem Gelände wird Regenwasser gesammelt, per Membranverfahren aufbereitet und für Reinigungs- und Kühlprozesse genutzt. Die von der Emschergenossenschaft im Rahmen der Zukunftsinitiative Klima.Werk geförderte Anlage soll Ende 2026 in Betrieb gehen.

Geplant sei ein dreistufiges Speichersystem mit insgesamt 3.400 m³, wie es weiter heißt. Der Wasserverbrauch der Brauerei liege bereits heute deutlich unter 3,0 hl/hl Bier – künftig soll er in Richtung 2,5 hl/hl sinken. Gleichzeitig werde das städtische Abwassernetz entlastet, da Regenwasser von 25.000 m² Dachfläche nicht mehr in die Kanalisation fließe. Die Förderung beträgt 760.000 Euro.

Das Projekt ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie der Brauerei, die dafür bestehende Tanks und Leitungen nutzt. Bereits 2024 hatte König ein großes Energieprojekt umgesetzt: Abwärme von thyssenkrupp Steel deckt seitdem die thermischen Brauprozesse ab – die CO₂-Emissionen sanken um bis zu 75 Prozent.

 

Weitere Beiträge