v.l.: Christoph Holt, Geschäftsführer Holt & Nicolaisen; Enes Erisgen, Projektleitung, Leitung Produktion und Abfüllung Flensburger Brauerei; Michael Seip, Geschäftsführung Flensburger Brauerei; Moritz Nölle, Hermann Reese Baugeschäft (Bild: Flensburger Brauerei)

Richtfest in der Flensburger Brauerei

Der Bau eines neuen Sudhauses ist für eine Brauerei eine große Herausforderung und zugleich ein besonderes Privileg. Mit dem Richtfest am 4. September feierte die Flensburger Brauerei einen wichtigen Baufortschritt am Standort Munketoft 12. Wo vor gut einem Jahr der Spatenstich in einer großen Sandgrube erfolgte, steht heute ein Gebäude. Es lässt bereits deutlich erkennen, wie das künftige Herzstück der Flensburger Brauerei aussehen wird.

Das Richtfest für das neue Sudhaus der Flensburger Brauerei mache sichtbar, was in den vergangenen Monaten auf der Baustelle entstanden ist: viel Handwerk, präzise Planung und ein starkes Zusammenspiel aller Beteiligten. Das wurde gemeinsam gefeiert. Nach den Reden von Michael Seip aus der Geschäftsführung der Flensburger Brauerei, Enes Erisgen, Projektleiter für das Sudhaus bei der Flensburger Brauerei, und den guten Wünschen von Christoph Holt, Geschäftsführer von Holt & Nicolaisen, folgte der feierliche Richtspruch von Moritz Nölle von der Firma Hermann Reese Baugeschäft.

Unter den Gästen waren Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Brauerei, die beteiligten Gewerke sowie der Oberbürgermeister der Stadt Flensburg, Dr. Fabian Geyer und eines wurde an diesem Abend besonders deutlich: Ein Bauprojekt dieser Größe sei nicht selbstverständlich. Umso größer ist die Dankbarkeit für das, was hier gemeinsam geschaffen werde.

„Das Richtfest ist ein riesiger Schritt für unser neues Sudhaus. Wenn wir heute auf das fast fertige Gebäude schauen, können wir schon gut erahnen, wie es später aussehen wird“, sagt Enes Erisgen, Produktionsleiter und Projektleiter für den Bau des neuen Sudhauses, in seiner Rede zum Richtfest. „Dass wir nach dem schwierigen Winter wieder auf Kurs gekommen sind und die Gefäße rechtzeitig eingebracht werden konnten, ist eine starke Gemeinschaftsleistung. Mein Dank gilt allen Beteiligten.“

Vor den knapp 200 Anwesenden betont Erisgen, dass gerade der Rohbau besondere Herausforderungen mit sich brachte. Anspruchsvolle statische Fragen mussten gelöst werden. Rohbauunternehmen und Statiker erarbeiteten dafür gemeinsam tragfähige Lösungen. Auch die Vielzahl parallel arbeitender Gewerke stellte hohe Anforderungen an die Koordination. Die Qualität der gesamten Planungsrunde zeigt sich nun sichtbar auf der Baustelle: Architektur, Statik, technische Gebäudeausrüstung, ausführende Gewerke und Sudhausbauer greifen ineinander.

Das Richtfest markiere nicht das Ende der Arbeiten. Im September werde das Dach montiert. Sobald die Glasfront vollständig installiert sei, beginne im Oktober der Innenausbau. Bis dahin sollen auch Heizung, Lüftung, Sanitäranlagen und die Gebäudeelektrik abgeschlossen sein. Viele der darauffolgenden Arbeiten würden später nicht sichtbar sein, seien für den Betrieb aber entscheidend. Die Braugefäße sollen verrohrt, Tanks und Anlagen angeschlossen und die Steuerungstechnik eingerichtet werden.

So entstehe Schritt für Schritt die Grundlage dafür, dass die Inbetriebnahme im Januar 2027 beginnen könne. Der erste Sud sei im Winter diesen Jahres geplant.

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