Die drei Segmente stünden vor ähnlichen Aufgaben: Regulierung, veränderte Konsumgewohnheiten, Nachhaltigkeit, internationaler Wettbewerb und wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Der BWS soll daraus gemeinsame Positionen entwickeln. Präsident Christoph Mack betont den Anspruch, die Branche geschlossen und fachkundig gegenüber Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu vertreten.
Die Branche erwirtschafte rund 10 Mrd. Euro jährlich und präge Regionen, Handel und Gastronomie. Hinter den Produkten stehe eine breite Wertschöpfungskette von Erzeugung bis Logistik. Der BWS setzte sich für verlässliche Rahmenbedingungen, funktionierende Märkte, Innovation und weniger Bürokratie ein.
Wein, Sekt und Spirituosen seien Wirtschaftsgüter und Teil der Genusskultur. Verantwortungsvoller Konsum und gesellschaftlicher Dialog gehörten daher zur Verbandsarbeit. Geschäftsführer Dr. Alexander Tacer verweist auf die gebündelte Expertise und die Fähigkeit, Themen frühzeitig aufzugreifen und fundierte Positionen zu entwickeln.
Im BWS gehen die Schwerpunkte der drei Vorgängerverbände auf. Die rund 150 Mitglieder hatten im Juni 2026 den Zusammenschluss beschlossen. Geführt wird der Verband von Präsident Christoph Mack sowie den Vizepräsidenten Oliver Gloden und Alexander Rittlinger; Geschäftsführer ist Dr. Alexander Tacer. Sitz ist Wiesbaden, ergänzt durch ein Hauptstadtbüro in Berlin. Die Ausschussarbeit wird fortgeführt, die Kommunikationskanäle unter der Marke BWS zusammengeführt. Die neue Website unter www.bws-verband.de soll in Kürze starten.
