(Bild: Adobe Stock / Nibir)

Steinbeis Papier konkretisiert Weg zur Klimaneutralität bis 2040

Europas Marktführer für grafische Recyclingpapiere aus 100 Prozent Altpapier präsentiert seine Towards Zero-Strategie: konkrete Etappenziele, Transparenz und ganzheitliche Kreisläufe auf dem Weg zur Netto-Null-Emission.

Steinbeis Papier fasse alle Nachhaltigkeitsaktivitäten unter einer neuen strategischen Klammer zusammen: Towards Zero. Grundlage sei die Kreislaufwirtschaft, die das Unternehmen seit seiner Umstellung auf 100 Prozent Altpapier im Jahr 1976 präge. Das Unternehmen setze sich ambitionierte Zwischenziele auf dem Weg zur Klimaneutralität 2040.

Bis 2030 werden die direkten und indirekten Emissionen (Scope 1 und 2) um 96 Prozent und die Gesamtemissionen über die ganze Wertschöpfungskette (Scope 1 bis 3) um 73 Prozent gesenkt – jeweils im Vergleich zum Basisjahr 1990. Diese messbaren Meilensteine machen den Fortschritt transparent und nachvollziehbar, so die Meldung weiter.

„Der Corporate Carbon Footprint ist unser Kompass auf dem Weg zu Towards Zero", erklärt Andreas Steenbock, Nachhaltigkeitsmanager bei Steinbeis Papier. „Wir kommunizieren ihn transparent, denn nur so schaffen wir Vertrauen und können gemeinsam mit unseren Partnern die größten Hebel für den Klimaschutz identifizieren."

Der Weg zur Klimaneutralität folge einem Fahrplan mit messbaren Etappen: Steinbeis steigert den Anteil an Grünstrom aus der eigenen Unternehmensgruppe schrittweise auf ca. 80 Prozent im Jahr 2026 und erreicht 2030 die vollständige Versorgung mit 100 Prozent nachhaltig erzeugtem Strom. Bis 2040 werde die Energieeffizienz um weitere 1,5 Prozent gesteigert. Jede eingesparte Kilowattstunde reduziere direkt die CO₂-Bilanz.

Klimaschutz ende nicht am Werkstor. Steinbeis bindet Lieferanten und Partner ein, um gemeinsam Emissionen im gesamten Einflussbereich zu reduzieren. Ab 2040 seien gezielte Investitionen in Carbon-Capture-Technologien (CCS) beabsichtigt, um auch schwer vermeidbare Emissionen zu eliminieren und darüber hinaus CO2 negativ zu werden. Parallel wird der Einsatz von grünem Wasserstoff evaluiert, heißt es abschließend.

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