Gemeinsam mit Partnerverbänden und dem Unternehmen Wall stellte der DBB am Berliner Reichstagsgebäude die neue Plakatkampagne vor. (Bild: Wall GmbH, Dirk Lässig)

„Wer fährt, bleibt nüchtern": Brauereien werben für Verantwortung im Straßenverkehr

Mit einer neuen Kampagne im Rahmen der Verkehrssicherheitsinitiative Don't drink and drive möchte der Deutsche Brauer-Bund (DBB) ein sichtbares Zeichen gegen Alkohol am Steuer setzen. Sie richtet sich insbesondere an junge Fahrerinnen und Fahrer. Die Botschaft: „Wer fährt, bleibt nüchtern."

Die Motive der neuen Kampagne setzten bewusst auf einen humorvollen Zugang ohne erhobenen Zeigefinger., heißt es beim Deutschen Brauer-Bund. Ziel sei es, junge Menschen frühzeitig für die Risiken von Alkohol im Straßenverkehr zu sensibilisieren und verantwortungsbewusstes Verhalten zu fördern. „Prävention und Aufklärung sind zentrale Beiträge zu mehr Verkehrssicherheit. Alkohol und Autofahren passen nicht zusammen – diese Botschaft ist heute genauso wichtig wie vor 30 Jahren, als ‘Don’t drink and drive’ erstmals an den Start ging“, sagte Holger Eichele, Hauptgeschäftsführer des DBB, bei der Vorstellung der Kampagne am Sitz des Deutschen Bundestags in Berlin. Entwickelt wurde die Kampagne laut Pressemitteilung in enger Zusammenarbeit mit der Düsseldorfer Agentur Rumblefish. „Mit den neuen Motiven sprechen wir gezielt junge Fahrerinnen und Fahrer an. Obwohl für sie im Straßenverkehr ein absolutes Alkoholverbot gilt, sind sie überdurchschnittlich häufig in alkoholbedingte Unfälle verwickelt“, so Eichele.

Die Firma Wall unterstützt die Initiative mit der Reichweite der Werbeflächen im urbanen Raum. „Die digitale Kampagne ‘Don’t drink and drive' ist ein wichtiger Beitrag zur Prävention von Verkehrsunfällen und stärkt die Verkehrssicherheit. Gerne unterstützen wir mit unseren Werbeflächen das Anliegen des Deutschen Brauer-Bundes, da der öffentliche Raum prädestiniert für Aufklärungskampagnen ist. Die Botschaft zum Verzicht auf Alkohol im Straßenverkehr erreicht so die relevanten Zielgruppen an dem Ort, um den es geht: auf ihrem Weg im öffentlichen Raum“, betont Patrick Möller, Geschäftsführer bei Wall. Die Kampagne soll über mehrere Wochen auf digitalen Werbeflächen im Berliner Stadtgebiet präsent sein.

„Don't drink and drive” wird getragen von den Verbänden der Alkoholwirtschaft und ist unter anderem Partner der Verkehrssicherheitsallianz #mehrAchtung. Die Allianz wird von über 70 Organisationen unterstützt – darunter der Deutsche Städte- und Gemeindebund, die Deutsche Verkehrswacht, der ADAC, die Gewerkschaft der Polizei sowie der Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr (BADS). Gemeinsam mit dem BADS engagiere sich „Don't drink and drive” außerdem bundesweit in der Aufklärungsarbeit an Schulen und Berufsschulen, heißt es. Ziel der Projekte sei es junge Fahranfängerinnen und Fahranfänger frühzeitig über die Risiken und Konsequenzen von Alkohol im Straßenverkehr zu informieren und für verantwortungsbewusstes Verhalten zu sensibilisieren.

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