Mit konkreten Rechenbeispielen zeigt die Kampagne, wie stark sich die geplante Steuer auf die Preise von Getränken auswirken würde. Zugleich warnen die Wirtschaftsverbände vor erheblichen zusätzlichen Belastungen für die Unternehmen. Besonders kleine und mittelständische, häufig familiengeführte Betriebe geraten weiter unter Druck. Auch der Getränkehandel und die Gastronomie wären massiv betroffen.
„Die Zuckersteuer macht Getränke teurer und belastet Verbraucher und Unternehmen gleichermaßen. Viele Menschen müssen schon heute bei ihren Einkäufen genau auf den Preis achten. Gleichzeitig kämpfen zahlreiche mittelständische Betriebe mit steigenden Kosten und sinkenden Erträgen. Ausgerechnet jetzt will die Bundesregierung Getränke durch eine neue Steuer noch teurer machen. Das ist das völlig falsche Signal“, erklären die beteiligten Verbände.
Die Informationsmaterialien werden insbesondere in Getränkefachmärkten eingesetzt. Die Plakate, ein Handzettel sowie weitere Informationen stehen auch unter www.lieber-keine-Zuckersteuer.de zur Verfügung.
Die Getränkeverbände fordern die Bundesregierung und die Koalitionsfraktionen erneut auf, die Pläne für die umstrittene Zuckersteuer fallen zu lassen. Die Steuerpläne werden derzeit im Bundestag diskutiert und sollen Ende November beschlossen werden. Sofern die Regierungsfraktionen von CDU/CSU und SPD an der Zuckersteuer festhalten, müsse das Gesetz zwingend überarbeitet werden, fordern die Verbände, die auf die hohen Kosten für Wirtschaft und Verbraucher sowie die immense Bürokratie verweisen.
„Wir appellieren an die Politik, endlich die Folgen einer Zuckergetränkesteuer für Verbraucher, Arbeitsplätze und mittelständische Unternehmen ernst zu nehmen. Besonders der geplante Start zum 1. Juli 2027 ist nicht realistisch. Das extrem bürokratische Erhebungsverfahren muss dringend auf den Prüfstand. Eine neue Verbrauchsteuer, die Produkte verteuert, tausende überwiegend kleine und mittelständische Betriebe zusätzlich belastet und gleichzeitig mehr Bürokratie schafft, ist ein Irrweg.“
