Das neue Grundstück umfasst eine Lagerhalle mit knapp 5.000 m² plus kleinem Bürotrakt, rund 5.000 Palettenstellplätze sowie acht Laderampen. Das ermöglicht schlankere Prozesse sowie verbesserte Be- und Entlademöglichkeiten. Diese neuen Voraussetzungen ermöglichen einen schnellen Warenfluss und bessere Arbeitsbedingungen, wie es weiter heißt.
Der Standort Eckernförde bleibe weiterhin bestehen und werde mengenmäßig entlastet: Künftig könne ein größeres Gebiet von Oeversee aus beliefert werden. „Mit dem neuen Standort in Oeversee schaffen wir die räumlichen und technischen Voraussetzungen, um unsere Logistikprozesse weiter zu verbessern – von der Warenbereitstellung bis zur Be- und Entladung. Gleichzeitig investieren wir gezielt in nachhaltige Standortbausteine“, sagt Jens Kundrun, Geschäftsführer Behn Getränke.
„Am 27. Februar wird der neue Standort gemeinsam mit allen Mitarbeitenden der Behn-Unternehmensfamilie offiziell eingeweiht: Das große Betriebsfest findet in Oeversee statt“, verkündet Lisa Behn.
Mit der GLN Getränkelogistik Nord bündeln Bartels-Langness und Behn Getränke ihr Know-how und Netzwerk, um die Warenverfügbarkeit im Norden langfristig zuverlässig zu sichern. Das Unternehmen organisiert die Mehrweg-Getränkeversorgung der regiebetriebenen Märkte sowie B2B-Kunden der Bartels-Langness-Gruppe über das eigene Logistikzentrum in Gleschendorf (Gemeinde Scharbeutz, Schleswig-Holstein) und ergänzend über Lieferpartner. Für den operativen Betrieb ist der Standort Gleschendorf als leistungsfähiger Logistik-Knoten ausgelegt: Auf 15.000 m² werden rund 1.700 Sorten Wasser, Brause und Bier gelagert und kommissioniert, insgesamt mehr als zwei Mio. Flaschen. Zudem ist eine Leergut-Straße mit teilautomatischer Sortieranlage Teil des Konzepts – zur effizienten Rückführung in den Mehrweg-Kreislauf .
„Gleschendorf ist ein idealer Standort und bietet kurze Wege zu den Märkten zwischen Hamburg und Kiel“, sagt Lars Malachewitz, Geschäftsführer von Bartels-Langness. „Mit unserem Know-how und unserer Erfahrung in der Mehrweg-Getränkelogistik und der Bela mit ihrem dichten Netz an hoch frequentierten Lebensmitteleinzelhandelsmärkten im Norden passen beide Unternehmen ideal zusammen, um die Herausforderungen der Mehrweg-Logistik zu meistern“, erklärt Kundrun.
Trotz erschwerter, ausgesprochen winterlicher Wetterbedingungen sei die eigene zehn Gliederzüge starke LKW-Flotte Anfang des Jahres erstmals ausgerückt und beliefert seither famila-, Markant sowie weitere Märkte im Umkreis von rund 80 km um den Standort.
