Jens Kundrun, Geschäftsführer Behn Getränke (Bild: Behn Getränke)

Behn treibt Logistik-Offensive im Norden voran

Die Behn-Unternehmensfamilie (Behn Getränke GmbH und Waldemar Behn GmbH) entwickelt ihre Logistikstrukturen in Schleswig-Holstein konsequent weiter: Mit dem neuen, Ende Januar in Betrieb genommenen, Standort von Behn Getränke in Oeversee wurden Kapazitäten ausgebaut und Prozesse modernisiert, wie es heißt. Parallel dazu sei zum Jahresbeginn der operative Start der GLN Getränkelogistik Nord erfolgt – dem gemeinsamen Logistikunternehmen von Bartels-Langness (Bela) und Behn Getränke in Gleschendorf.

Das neue Grundstück umfasst eine Lagerhalle mit knapp 5.000 m² plus kleinem Bürotrakt, rund 5.000 Palettenstellplätze sowie acht Laderampen. Das ermöglicht schlankere Prozesse sowie verbesserte Be- und Entlademöglichkeiten. Diese neuen Voraussetzungen ermöglichen einen schnellen Warenfluss und bessere Arbeitsbedingungen, wie es weiter heißt.

Der Standort Eckernförde bleibe weiterhin bestehen und werde mengenmäßig entlastet: Künftig könne ein größeres Gebiet von Oeversee aus beliefert werden. „Mit dem neuen Standort in Oeversee schaffen wir die räumlichen und technischen Voraussetzungen, um unsere Logistikprozesse weiter zu verbessern – von der Warenbereitstellung bis zur Be- und Entladung. Gleichzeitig investieren wir gezielt in nachhaltige Standortbausteine“, sagt Jens Kundrun, Geschäftsführer Behn Getränke.

„Am 27. Februar wird der neue Standort gemeinsam mit allen Mitarbeitenden der Behn-Unternehmensfamilie offiziell eingeweiht: Das große Betriebsfest findet in Oeversee statt“, verkündet Lisa Behn.

Mit der GLN Getränkelogistik Nord bündeln Bartels-Langness und Behn Getränke ihr Know-how und Netzwerk, um die Warenverfügbarkeit im Norden langfristig zuverlässig zu sichern. Das Unternehmen organisiert die Mehrweg-Getränkeversorgung der regiebetriebenen Märkte sowie B2B-Kunden der Bartels-Langness-Gruppe über das eigene Logistikzentrum in Gleschendorf (Gemeinde Scharbeutz, Schleswig-Holstein) und ergänzend über Lieferpartner. Für den operativen Betrieb ist der Standort Gleschendorf als leistungsfähiger Logistik-Knoten ausgelegt: Auf 15.000 m² werden rund 1.700 Sorten Wasser, Brause und Bier gelagert und kommissioniert, insgesamt mehr als zwei Mio. Flaschen. Zudem ist eine Leergut-Straße mit teilautomatischer Sortieranlage Teil des Konzepts – zur effizienten Rückführung in den Mehrweg-Kreislauf .

„Gleschendorf ist ein idealer Standort und bietet kurze Wege zu den Märkten zwischen Hamburg und Kiel“, sagt Lars Malachewitz, Geschäftsführer von Bartels-Langness. „Mit unserem Know-how und unserer Erfahrung in der Mehrweg-Getränkelogistik und der Bela mit ihrem dichten Netz an hoch frequentierten Lebensmitteleinzelhandelsmärkten im Norden passen beide Unternehmen ideal zusammen, um die Herausforderungen der Mehrweg-Logistik zu meistern“, erklärt Kundrun.

Trotz erschwerter, ausgesprochen winterlicher Wetterbedingungen sei die eigene zehn Gliederzüge starke LKW-Flotte Anfang des Jahres erstmals ausgerückt und beliefert seither famila-, Markant sowie weitere Märkte im Umkreis von rund 80 km um den Standort. 

 

 

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