„Das Geschäftsjahr startet im ersten Quartal saisonal bedingt immer etwas verhalten. In diesem Jahr sind wir darüber hinaus jedoch mit einigen Sondereffekten konfrontiert“, erklärt Oliver Schwegmann, CEO der Berentzen-Gruppe und führt weiter aus: „Durch eine enttäuschend schwache Konsumnachfrage und entsprechend niedrige Abverkäufe im Jahresendgeschäft 2025 mit Spirituosen in Deutschland sind unsere Handelspartner mit hohen Warenbeständen in das Jahr 2026 gestartet, die im ersten Quartal abgebaut werden mussten.
Das hat unsere Nachverkäufe signifikant ausgebremst. Darüber hinaus hat sich im Gesamtmarkt die schwache Konsumnachfrage nach alkoholischen Getränken in Deutschland im ersten Quartal fortgesetzt. Im Bereich der Handelsmarke wirkte sich der besonders stark rückläufige Gesamtmarkt bei Whiskey auf Umsatz und Ergebnis aus. Wir sind Europas größter Whiskey Lieferant im Handelsmarkengeschäft, so dass uns diese negative Entwicklung überproportional getroffen hat.“
Die Rückgänge bei den Konzernumsatzerlösen seien daher überwiegend auf das Geschäft mit Spirituosen zurückzuführen. Die im Vergleich zum ersten Quartal 2025 verringerten Ergebniskennziffern Konzern-EBITDA und Konzern-EBIT seien die Folge der niedrigeren Konzernumsatzerlöse. Um Umsatzwachstum zu generieren seien im Rahmen der Konzernstrategie Berentzen Evolve 2030 für das Geschäftsjahr 2026 Maßnahmen und Initiativen geplant.
Daher halte die Gruppe unverändert an ihrer Jahresprognose für das Geschäftsjahr 2026 fest. Es werden Konzernumsatzerlöse in einer Bandbreite von 163,0 bis 173,0 Mio. Euro (2025: 162,9 Mio. Euro), ein Konzern-EBIT zwischen 7,0 und 9,0 Mio. Euro (2025: 8,5 Mio. Euro) sowie ein Konzern-EBITDA zwischen 16,1 und 18,1 Mio. Euro (2025: 17,1 Mio. Euro) erwartet, heißt es abschließend.
