(Bild: Adobe Stock / Iqra)

WG Zeutern kooperiert mit Markgräfler Winzer eG

Nach der Zustimmung des Verwaltungsrats der Winzer von Baden eG am 13. April 2026 zum vorzeitigen Ausscheiden der WG Zeutern ist der Weg für nächste Entwicklungsschritte frei: Ab dem Jahrgang 2026 werden die Winzer:innen aus Zeutern mit der Markgräfler Winzer eG in einer neuen Struktur zusammenarbeiten. Ziel sei es, bestehende Verbindungen auszubauen, die Verarbeitung effizient zu organisieren und den Weinbau im Kraichgau auf eine tragfähige Basis für die Zukunft zu stellen.

Für die Mitglieder der WG Zeutern bleibe dabei ein zentraler Punkt erhalten: Die Trauben werden auch künftig vor Ort in Zeutern angenommen. Von dort erfolge die weitere Verarbeitung in Zusammenarbeit mit der Markgräfler Winzer eG in Efringen-Kirchen. Mit Zeutern erweitert die Markgräfler Winzer eG ihr Portfolio um 93 Hektar Rebfläche und stärkt damit ihr Angebot um einen badischen Rebsortenspiegel, so die Meldung weiter.

Die Verbindung zwischen Zeutern und der Markgräfler Winzer eG sei nicht neu. Mit der Fusion der Ersten Markgräfler Winzergenossenschaft Schliengen-Müllheim eG zur Markgräfler Winzer eG gingen 2025 auch die Kraichgauer Flächen des Standorts Weingarten in die neue Struktur über. Deshalb wurden bereits im vergangenen Jahr erste Weingartener Trauben in Zeutern angenommen. Genau hier setze die neue Zusammenarbeit an.

„Der badische Weinbau braucht Strukturen, die handlungsfähig sind und tragfähig bleiben. Mit Zeutern gehen wir einen konkreten nächsten Schritt. Wir knüpfen an bestehende Verbindungen an, gewinnen Effizienz in wichtigen Produktionsbereichen und stärken damit unsere gemeinsame operative Basis“, sagt Hagen Rüdlin, geschäftsführender Vorstand der Markgräfler Winzer eG.

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