Braumeister Harald Ferstl (li.) und Bräu Jacob Horsch (Bild: Brauerei zum Kuchlbauer)

Brauerei zum Kuchlbauer als Top-Arbeitgeber 2026 zertifiziert

Die Brauerei zum Kuchlbauer ist offiziell als Great Place to Work® 2026 zertifiziert. Die Abensberger Traditionsbrauerei stellte sich der Trust Index© Mitarbeitendenbefragung, schnitt dabei überdurchschnittlich gut ab und erhielt das international anerkannte Gütesiegel für eine herausragende Arbeitsplatzkultur.

Für Kuchlbauer sei die Zertifizierung Bestätigung und Arbeitsauftrag zugleich. „Wir freuen uns sehr über die Great Place to Work® Zertifizierung. Aber mir geht es nicht um Lobhudelei. Wir nehmen hier Geld in die Hand und stellen uns dieser anonymen Befragung“, sagt Bräu Jacob Horsch, Geschäftsführer der Brauerei zum Kuchlbauer. „Wir wollen wissen, wo wir als Arbeitgeber wirklich stehen. Positive Rückmeldungen sind eine wichtige Bestätigung. Genauso wichtig ist für uns aber zu verstehen, wo wir besser werden können. Ein Familienunternehmen muss sich immer wieder hinterfragen, wenn es langfristig ein guter Arbeitgeber bleiben will.“

Die aktuellen Ergebnisse zeigen eine starke Identifikation mit der Brauerei und ihren Produkten. „Dass viele Mitarbeitende Bierbrauen und die Arbeit bei uns als sinnstiftend wahrnehmen, ist für uns eine starke Bestätigung“, so Horsch weiter. „Gleichzeitig nehmen wir sehr ernst, dass gute Arbeitsplatzkultur nie abgeschlossen ist. Wir wollen die Rückmeldungen nutzen, um Führung, Kommunikation und Beteiligung im Alltag weiterzuentwickeln.“

Für Kuchlbauer sei dieser Weg nicht neu. Bereits 2023 wurde die Brauerei als TOP-Arbeitgeber des deutschen Mittelstands prämiert. Damals stellte sich das Familienunternehmen der Analyse von TOP JOB und überzeugte unter anderem mit gutem Mitarbeiterfeedback zu respektvollem Umgang, Familienorientierung und Zukunftsaussichten. Schon damals war die Auszeichnung für Kuchlbauer Ausgangspunkt für weitere Maßnahmen.

Seitdem wurden bei Kuchlbauer verschiedene Maßnahmen angestoßen oder umgesetzt.  Auch das mit dem Bayerischen Klimapreis 2025 ausgezeichnete Weissbier-Quartier setzt neue Standards im Logistik-Bereich. Die Halle bietet durch großzügige Fensterflächen, Tageslichtzonen, ergonomische Arbeitsplätze und ein natürliches Klimatisierungskonzept ein Arbeitsumfeld, das sich deutlich von klassischen Industriehallen unterscheidet. „Wir haben das Weissbier-Quartier bewusst nach dem Prinzip gebaut, dass nicht nur beispielsweise die Tech-Branche moderne, attraktive und hippe Arbeitsplätze verdient, sondern auch die hart arbeitende Logistikbranche“, erklärt Horsch.

Dieser Ansatz zeige Wirkung: So erhält die Brauerei häufig Initiativbewerbungen – in einer Branche, in der der Wettbewerb um Personal besonders hart ist.  Es sei das erklärte Ziel der Brauerei, Wertschöpfung aus der Region für die Region zu schaffen und zugleich ein wertschätzendes, zukunftsorientiertes Arbeitsumfeld zu bieten.

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