Bundesminister Alois Rainer (re.) überreichte gemeinsam mit DLG-Präsident Hubertus Paetow (li.) Urkunde und Medaille in Berlin an die Bundesehrenpreisträger 2026. Zu den Gratulanten zählte Holger Eichele, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes, (2. Reihe, 2.v.r.).(Bild: DLG, Christian Lietzmann)

Bundesehrenpreise für Bier verliehen

Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) hat zwölf deutsche Brauereien mit dem Bundesehrenpreis geehrt. Bundesminister Alois Rainer überreichte gemeinsam mit dem Präsidenten der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft), Hubertus Paetow, Urkunden und Medaillen in Berlin. Die Preisträger haben bei der DLG-Qualitätsprüfung für Bier und Biermischgetränke die besten Gesamtergebnisse erzielt. Rund 700 Biere von 130 Brauereien haben daran teilgenommen.

Der Bundesehrenpreis in Gold und die damit verbundenen Auszeichnungen „Brauerei des Jahres“ und „Braumeister des Jahres“ geht dieses Jahr an die Brauerei Ustersbach und ihren Braumeister Wolfgang Dahnke. Die familiäre Privatbrauerei konnte das beste Gesamtergebnis in dem traditionsreichen Qualitätswettbewerb der DLG für sich verbuchen.

„Unsere deutsche Braukunst ist weltberühmt“, sagte Bundesminister Alois Rainer. „Die deutschen Bierbrauer sind innovationsstark – auch und gerade in fordernden Zeiten. Das zeigt sich daran, dass von der Küste bis zu den Alpen die Produktvielfalt aktuell zunimmt. Diese Vielfalt spiegelt sich auch bei den Preisträgern wider. Mit unserer Auszeichnung machen wir Ihre Leistung und die herausragende Qualität Ihrer Biere für alle sichtbar. Ich gratuliere herzlich!“
 
„Der Bundesehrenpreis zeigt, wie leistungsfähig und qualitätsorientiert unsere Agrar- und Ernährungswirtschaft selbst in einem anspruchsvollen Marktumfeld ist. Gerade unter sich wandelnden Verbrauchererwartungen wird deutlich, wie viel Kreativität, Fachwissen und konsequentes Qualitätsdenken in den heute ausgezeichneten Betrieben steckt. Sie entwickeln Produkte, die überzeugen, das Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher stärken und zugleich Tradition mit modernen Ansätzen verbinden. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur zukunftsgerichteten Weiterentwicklung der Branche“, betonte DLG Präsident Hubertus Paetow.

Den Bundesehrenpreis in Gold erhielt die Brauerei Ustersbach Adolf Schmid, Ustersbach als „Brauerei des Jahres. Den Bundesehrenpreis in Silber erhielt die Privat-Brauerei Schmucker, Mossautal. Weitere Bundesehrenpreise gingen an die Schlossbrauerei Maxlrain, Tuntenhausen, die Brauerei Ganter, Freiburg, das Frankfurter Brauhaus, Frankfurt Oder, die Privatbrauerei Waldhaus Joh. Schmid, Waldhaus, die Privatbrauerei Ernst Barre, Lübbecke, die Warsteiner Brauerei Haus Cramer, Warstein, die Flötzinger Brauerei Franz Steegmüller, Rosenheim, die Privatbrauerei M.C. Wieninger, Teisendorf, die Privatbrauerei Eichbaum, Mannheim und die Hochdorfer Kronenbrauerei Otto Haizmann, Nagold-Hochdorf.

Weitere Informationen unter https://www.dlg.org/tests/lebensmittel/bundesehrenpreise

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