Evelyne De Leersnyder, Geschäftsführerin der Coca-Cola GmbH, eröffnete den Real Talk mit einer Keynote zur Frage, wie Wirtschaft und Politik gemeinsam die Zukunftsfähigkeit des Standorts stärken können. Sie betonte, dass globale Marke und lokale Wertschöpfung zusammengehören: 97 Prozent der in Deutschland verkauften Getränke entstünden hierzulande, über 6.000 Mitarbeitende arbeiteten an 23 Standorten, jährlich investiere Coca-Cola mehr als 100 Mio. Euro. „Für uns gehören wirtschaftlicher Erfolg und gesellschaftliche Verantwortung untrennbar zusammen“, sagte De Leersnyder – deshalb brauche es den offenen Austausch zwischen Politik und Unternehmen.
Coca-Cola diskutierte mit Vertreterinnen und Vertretern von CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen über zentrale Voraussetzungen für Investitionen, Innovation und Arbeitsplätze. Auf dem Podium: Gitta Connemann (CDU), Dunja Kreiser (SPD), Dr. Heiko Knopf (Grüne) sowie John Galvin, Vorsitzender der Geschäftsführung von Coca-Cola Europacific Partners Deutschland.
Connemann hob die Bedeutung von Verlässlichkeit und Planungssicherheit hervor. Kreiser forderte weniger Bürokratie, einfachere Verfahren und Fortschritte bei Energie, Netzen und Digitalisierung. Knopf betonte, dass Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit zusammen gedacht werden müssten und Innovationen schneller wirksam werden müssten. Galvin unterstrich die Bedeutung langfristiger Investitionen, lokaler Partnerschaften und regionaler Wertschöpfung.
Einigkeit habe darin bestanden, dass Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit vor allem von verlässlichen Rahmenbedingungen, schnelleren Verfahren und wirksamen Investitionen abhänge. Coca-Cola leiste mit fast 100 Jahren Präsenz einen substanziellen Beitrag: 97 Prozent der Getränke würden in Deutschland produziert, das Portfolio umfasst über 60 Getränke von zwölf Marken, mehr als die Hälfte der Neuheiten sei kalorienarm oder kalorienfrei. Über 6.000 Mitarbeitende arbeiteten an 23 Standorten, hinzu kämen tausende indirekte Arbeitsplätze. Das jährliche Einkaufsvolumen bei 2.500 deutschen Lieferanten liege bei rund 1 Mrd. Euro, jährlich würden über 100 Mio. Euro Investitionen fließen – aktuell vor allem in den Standort Halle.
