Etwa 150 Teilnehmer aus aller Welt verbrachten 3 Tage in der Hallertau und tauschten sich in zahlreichen „Meetings“ im Konferenzzentrum in Ingolstadt zu aktuellen Problemen, Entwicklungen und Vorgehensweisen beim Hopfenanbau in ihren jeweiligen Ländern aus. In mehreren Exkursionen wurden Forschungsanstalten und Verarbeitungsbetriebe für Hopfen im weltweit größten Hopfenanbaugebiet Hallertau besichtigt und landwirtschaftliche Hopfenbaubetriebe besucht.
Neben dem fachlichen Teil des Kongresses bot die Veranstaltung Gelegenheit neue Kontakte in andere Teile der Hopfenwelt zu knüpfen. Mit einem Gala-Ball wurde der Hauptkongress in der Hallertau beendet. Ein Teil der Teilnehmer fuhr dann weiter in das Hopfenanbaugebiet rund um die Stadt Tettnang, um den Hopfenanbau am Bodensee kennen zu lernen.
Die Themen während des Internationalen Hopfenbau Kongresses waren die Krise am Hopfenmarkt mit Überproduktion und abnehmenden Hopfenbedarf, die notwendigen Anpassungen an den Klimawandel vor allem durch Züchtung und Bewässerung und zunehmende Schwierigkeiten beim Pflanzenschutz und beim weltweiten Handel des „Grünen Goldes“. Der nächste Internationale Hopfenbaukongress werde im Jahr 2028 in den USA stattfinden.
