Das Abkommen sichere zudem den europäischen Zugang zu Australiens kritischen Mineralien und begrenze gleichzeitig politisch sensible landwirtschaftliche Importe durch Quoten und Schutzklauseln. Australien sei derzeit der elftgrößte Exportmarkt für EU-Weine, mit Exporten von über 300 Millionen Euro in der letzten Kampagne. Schaumweine machen etwa die Hälfte dieses Handels aus, was die starke australische Nachfrage nach EU-"Blasen" widerspiegelt, so die Meldung weiter.
Das Abkommen werde die sofortige Abschaffung der 5 Prozent-Importzölle auf EU-Weine, die Modernisierung des bilateralen Weinabkommens, das eine vereinfachte Anerkennung internationaler Weinbaupraktiken und den verstärkten Schutz geografischer Angaben beinhalte, mit sich bringen, heißt es abschließend.
