Axel Schümann (Bild: Glashäger Brunnen)

Glashäger wächst gegen den Markttrend

Der Glashäger Brunnen mit Sitz in Bad Doberan in Mecklenburg-Vorpommern ist ein weiteres Jahr in Folge auf Erfolgskurs. Das Unternehmen hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Wachstum von 2,8 Prozent an natürlichem Mineralwasser und alkoholfreien Erfrischungsgetränken seiner namensgebenden Marke Glashäger beendet (Quelle: Circana 2025). Damit wächst sie in ihrem Hauptvertriebsgebiet Mecklenburg-Vorpommern gegen den rückläufigen Markt (-2,1 Prozent).

Unternehmenssprecher Axel Schümann betont als Erfolgsfaktor die starke regionale Verankerung der Marke: „Im Verhältnis zum Absatzpotenzial im Vertriebsgebiet ist Glashäger eine der stärksten Mineralwassermarken in Deutschland.“ Die Kooperation mit dem Rostocker Künstler Christoph Kadur sowie das vom Land verliehene Regionalzeichen „Natürlich aus MV“ hätten die regionale Identität zusätzlich gestärkt.

Beim Mineralwasser erreichte Glashäger 2025 einen Absatzmarktanteil von 11,8 Prozent und 16,6 Prozent Umsatzanteil. In einem schrumpfenden Markt (-1,8 %) wuchs die Marke um 3,4 Prozent. Besonders stark nachgefragt waren Mehrweggebinde: Über 56,9 Prozent des Mineralwasserabsatzes in Mecklenburg‑Vorpommern entfielen auf Glashäger PET‑Mehrweg, auch im Glas-Mehrwegsegment führe die Marke mit 18,1 Prozent. Der Umstieg auf die neue 0,75‑Liter‑N2‑Glasflasche habe Investitionen im höheren sechsstelligen Bereich erfordert.

Die Glashäger Limonaden legten um 2,1 Prozent zu, während der Gesamtmarkt rückläufig war. Mit regionalem Engagement – von der Unterstützung der DLRG MV über Naturfilmcamps bis zu Strandkonzerten bei der Warnemünder Woche – stärkte die Marke zudem seine Präsenz im Bundesland. Das Unternehmen beschäftigt 65 Mitarbeitende in Bad Doberan und gehört zur familiengeführten HassiaGruppe.

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