Der Füller wurde vom Anlagenhersteller Krones aus Neutraubling angeliefert und per Kran in die Produktionshalle gehoben. Da das Hallentor nur wenige Zentimeter Spielraum ließ, war höchste Präzision gefragt: Spezialisierte Fachkräfte manövrierten die Maschine auf Panzerrollen zentimetergenau an ihren vorgesehenen Platz. Für den Aufbau der gesamten Produktionslinie sind seither bis zu 50 externe Spezialisten am Standort im Einsatz, so die Meldung weiter.
„Was mich jeden Tag beeindruckt: Wir bauen hier eine der leistungsstärksten Dosenlinien Deutschlands auf und nebenan läuft die Getränkeproduktion ganz normal weiter. Alle wissen, was zu tun ist, alle ziehen mit. Das schafft man nur als eingespieltes Team und genau das haben wir in Halle“, sagt Arne Rosenberg, Projektleiter Dosenlinie.
Der neue Füller von Krones verfüge über 175 Füllorgane und erreiche eine maximale Leistung von 120.000 Füllungen pro Stunde. Das entspreche 33 Dosen pro Sekunde. Er sei ausgelegt für Dosen in den Größen 0,25 und 0,33 Liter. Alle Komponenten der neuen Linie seien auf dem neuesten technologischen Stand und arbeiten energie- sowie wassersparend.
Die Inbetriebnahme der neuen Linie sei voraussichtlich für November geplant. Sie ergänze dann die beiden bestehenden Abfülllinien am Standort und bringe Coke zurück nach Halle: Künftig werden in der Händelstadt neben Fuze Tea und Powerade auch die Klassiker Coca-Cola, Fanta und Sprite in 0,25- und 0,33-Liter-Dosen für Kunden in ganz Deutschland abgefüllt.
„In Halle wurden über zwei Jahrzehnte lang ausschließlich kohlensäurefreie Getränke produziert“, so Betriebsleiter Uwe Blabusch, der bereits seit dem Start von Coca-Cola in Halle dabei sei. „Mit der neuen Dosenlinie füllen wir künftig wieder kohlensäurehaltige Getränke ab. Von Coke über Fanta bis hin zu Sprite. Das ist ein besonderer Moment für den gesamten Standort, für die Region und für unser Team, das intensiv dafür gearbeitet hat.“
