Cornelius Sagasser (li.), Geschäftsführer Fa. Sagasser und Markus Humpert, Geschäftsführer Franken Brunnen im Sagasser Getränkefachmarkt in Sennfeld (Bild: Verlag W. Sachon / eis)

Zuckersteuer im Fokus: Sagasser informiert Verbraucher direkt im Markt

Welche Zusatzkosten kommen mit einer möglichen Zuckersteuer auf Konsumenten zu? Dieser Frage widmete sich das GFGH-Unternehmen Sagasser mit einer bewusst anschaulichen und leicht verständlichen Informationsaktion am 29. Juli in seinem neuen Getränkefachmarkt im fränkischen Sennfeld.

Im gesamten Markt erhielten alle Getränke, die nach aktuellem Stand von einer Zuckersteuer betroffen wären, eine zusätzliche Preisauszeichnung, was diese nach Inkrafttreten seiner solchen kosten würden. So konnten Kundinnen und Kunden unmittelbar die heutigen mit den potenziellen zukünftigen Preisen vergleichen.

Im Eingangsbereich stellte Sagasser zudem weitere stark zuckerhaltige Lebensmittel wie Ketchup, Müsli oder Waffeln gegenüber – Produkte, auf die keine Zuckersteuer erhoben würde. Die Gegenüberstellung sollte verdeutlichen, wie selektiv die geplante Steuer greifen würde und das Bewusstsein für die politische Diskussion schärfen.

Für vertiefende Informationen entwickelte der Getränkefachhändler eine kompakte Broschüre mit den wichtigsten Fakten. Darin wird auch die Frage beantwortet, was eine Zuckersteuer Verbraucher bei ihren individuellen Getränkekäufen konkret kosten könnte: Dazu stellt Sagasser ein eigenes Berechnungstool bereit: www.zuckersteuer-fakten.de.

Auch mehrere Industriepartner waren vor Ort und erläuterten die möglichen Auswirkungen aus Herstellersicht. Sie machten deutlich, dass ein Inkrafttreten der Steuer insbesondere regionale mittelständische Betriebe erheblich belasten würde.

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