(Bild: Hochschule Geisenheim / Philipp Stieffenhofer)

Professor Dr. Karl H. Mühling tritt Amt als Präsident der Hochschule Geisenheim an

Mit Prof. Dr. Karl H. Mühling hat die Hochschule Geisenheim seit 1. Juni 2026 einen neuen Präsidenten. Der international renommierte Wissenschaftler und Experte für Pflanzenernährung übernimmt die Leitung der Hochschule von Prof. Dr. Hans Reiner Schultz, der die Hochschule Geisenheim in den vergangenen 13 Jahren als Präsident geprägt hat. Bereits Ende Januar war Mühling vom erweiterten Senat der Hochschule im ersten Wahlgang zum neuen Präsidenten gewählt worden.

Prof. Mühling bringe langjährige Erfahrung in Forschung, Lehre und Wissenschaftsmanagement mit. Seit 2007 war er Professor für Pflanzenernährung an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, zuvor lehrte und forschte er an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Internationale Forschungserfahrung sammelte er unter anderem als DFG-Stipendiat an der University of California, Davis (USA). Darüber hinaus engagiere er sich seit vielen Jahren in wissenschaftlichen Fachgesellschaften und ist derzeit Präsident des Dachverbands Agrarforschung (DAF).

„Die Hochschule Geisenheim verbindet in einzigartiger Weise anwendungsbezogene und grundlagenorientierte Forschung. Diese besondere Verbindung aus Wissenschaft, Praxis und Transfer macht die Hochschule weit über Deutschland hinaus sichtbar und attraktiv“, erklärt Prof. Dr. Karl H. Mühling zum Amtsantritt. „Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit den Mitgliedern der Hochschule die erfolgreiche Entwicklung der Hochschule weiterzuführen und neue Impulse für Forschung, Lehre und Internationalisierung zu setzen.“

Mit der Hochschule Geisenheim sei Prof. Mühling bereits seit mehreren Jahrzehnten verbunden. Schon während seines Studiums der Agrarwissenschaften bestanden erste Kontakte nach Geisenheim, später arbeitete er in Forschung und Lehre eng mit der Hochschule zusammen. Besonders die Spezialisierung auf Spezialkulturen wie Weinbau, Gartenbau, Landschaftsarchitektur und Lebensmittelwissenschaften sieht er als großes Zukunftspotenzial, heißt es abschließend.

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