Prof. Dr. Katrin Kahlen (Bild: Hochschule Geisenheim)

Prof. Dr. Katrin Kahlen zur Vizepräsidentin Forschung an der Hochschule Geisenheim gewählt

Der Senat der Hochschule Geisenheim hat am 14. Juli Prof. Dr. Katrin Kahlen für die Amtszeit von drei Jahren einstimmig zur neuen Vizepräsidentin Forschung gewählt. Sie wird das Amt zum 1. Oktober antreten und folgt auf Prof. Dr. Annette Reineke, die das Ressort Forschung seit 2017 verantwortet.

Prof. Kahlen stehe für interdisziplinäre Forschung, verbinde mathematische Modellierung mit pflanzenwissenschaftlichen Fragen und forscht am Institut für Modellierung und Systemanalyse zu Pflanzenwachstum, Pflanzenarchitektur und den Folgen klimatischer Veränderungen für Wein‑ und Gartenbau. Mit ihrer langjährigen Tätigkeit an der Hochschule und ihrem Engagement in Gremien bringe sie zentrale Voraussetzungen für die Weiterentwicklung des Forschungsressorts mit, wie es heißt.

Hochschulpräsident Prof. Dr. Karl H. Mühling gratulierte: „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Prof. Kahlen im Präsidium. Sie ist aufgrund ihrer Habilitation, ihres interdisziplinären Ansatzes und ihrer aktiven Mitarbeit in Promotionsausschuss, F&E‑Ausschuss und Senat besonders gut qualifiziert. Hinzu kommen ihre Erfahrungen bei der Einwerbung von DFG‑Mitteln, ihre engagierte Mitgliedschaft bei EPSO sowie zahlreiche Veröffentlichungen.“ Gemeinsam wolle man die Forschungsleistungen der Hochschule weiter stärken und die Sichtbarkeit ausbauen.

Prof. Kahlen erklärte: „Ich danke dem Senat für das entgegengebrachte Vertrauen. Die Hochschule Geisenheim verfügt über ein einzigartiges Forschungsprofil mit hoher gesellschaftlicher Relevanz. Gemeinsam mit unseren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern möchte ich dieses Profil weiterentwickeln, exzellente Forschungsbedingungen schaffen und den Transfer unserer Erkenntnisse stärken.“

Mit dem Amtsantritt übernimmt Kahlen das Ressort von Prof. Dr. Annette Reineke, die es neun Jahre lang maßgeblich geprägt hat – von der Weiterentwicklung der Forschungsstrategie über den Aufbau interdisziplinärer Verbünde wie dem IAT bis hin zur Realisierung des Forschungsbaus VITA. Initiativen wie Kinderuni, Science Pubs und Forschungspfad machten Forschung zudem sichtbar. Prof. Mühling würdigte Prof. Reineke: „Sie hat die Forschung mit großer Weitsicht und außergewöhnlichem Engagement geprägt und entscheidende Impulse für die strategische Weiterentwicklung gesetzt.“

Ab dem Wintersemester 2026/27 ist das Präsidium neu aufgestellt: Neben Präsident Mühling gehören ihm die Vizepräsidentin Lehre, Prof. Dr. Mirjam Hey, Kanzlerin Marion Waldeck und künftig Prof. Dr. Katrin Kahlen an.

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