Veränderte Beschaffungsstrategien zwischen Erzeugerländern und Zielmärkten, wandelnde Endverwendungen, Preisdruck und die Neuordnung globaler Handelsströme stellen die Branche vor einen tiefgreifenden Strukturwandel – die WBWE biete die passende Plattform, um sich dazu auszutauschen und die Branche gemeinsam weiterzuentwickeln. Auch für den DACH-Raum, wo Fasswein im Handel eine bedeutende Rolle spiele, setze die Messe wichtige Impulse und ermögliche direkte Gespräche und konkrete Geschäftsabschlüsse vor Ort.
Zwei Tage lang kommen Produzenten, Händler, Importeure, Distributoren und internationale Einkäufer zusammen, um neue Herkunftsorte zu erschließen, Mengen zu sichern, Marken auszubauen und neue Geschäftsmöglichkeiten zu identifizieren. 2025 zählte die WBWE mehr als 2.150 Fachbesucher aus 60 Märkten und 240 Aussteller; im Verlauf der Messe kamen fast 1.000 Geschäftstreffen zustande. Diese Zahlen unterstreichen die Rolle der WBWE als führendes internationales Forum, das Angebot und Nachfrage zusammenbringe.
Die Ausgabe 2026 baue auf dieser Dynamik auf und präsentiere neue Herkunftsländer sowie Marktakteure – zu einer Zeit, in der Unternehmen ihre Beschaffungsstrategien stärken, Märkte diversifizieren und neue Wachstumswege erschließen wollen.
„Die WBWE ist eine traditionsreiche Veranstaltung für den Bulk-Sektor, und unser Ziel ist es, ihre Rolle im Einklang mit den Marktveränderungen weiterzuentwickeln. In einem komplexen Umfeld möchten wir Produzenten dabei unterstützen, neue Märkte zu erschließen. Wir stützen uns auf Studien und konkrete Daten, um zu verstehen, wo das Potenzial liegt, und um qualifizierte Käufer zu erreichen, insbesondere in Westafrika, Asien und Mitteleuropa. Unser Ziel bleibt klar: Wir wollen den Bulk-Sektor dabei unterstützen, seine Märkte zu diversifizieren und neue Geschäftsmöglichkeiten zu erschließen", erklärt Caterina Tucci, Direktorin der World Bulk Wine Exhibition.
