Die Westerwald Brauerei meldet ein außergewöhnlich starkes erstes Halbjahr, bleibt aber angesichts der Branchenlage vorsichtig, wie es heißt. Geschäftsführer Jens Geimer betont: Steigende Kosten, eine schwierige Beschaffungssituation und eine insgesamt verhaltene Konsumstimmung stellen viele Unternehmen vor große Herausforderungen. Deshalb freuen wir uns umso mehr über ein außergewöhnlich erfolgreiches erstes Halbjahr – wissen aber auch, dass wir demütig bleiben müssen“, sagt Geschäftsführer Jens Geimer.
Der Bierabsatz sei deutlich gestiegen, sowohl bei klassischen Sorten als auch alkoholfrei. Das über 120 köpfige Team habe parallel ein hohes Pensum bewältigt: 16 Prozent mehr abgefüllte Flaschen, laufender Umbau der Logistik, Inbetriebnahme der neuen Füllerei sowie ein stark wachsender Dienstleistungsbereich der Erlebnis Brauerei. Geimer erklärt: „Was unsere Mannschaft in den vergangenen Monaten geleistet hat, verdient größten Respekt.“ Als Anerkennung reist die Belegschaft im November drei Tage nach Dublin.
Trotz schwieriger Rahmenbedingungen blicke die Brauerei optimistisch nach vorn. Geimer: „Wir werden uns weiterhin auf das konzentrieren, was wir am besten können: hervorragende Getränke brauen, unsere Heimat stärken und unsere Kunden begeistern.“ Zur positiven Entwicklung habe auch die Preisanpassung zum 1. November 2025 beigetragen. Insgesamt habe die Brauerei ihre Absatzmengen im Bier- und alkoholfreien Sortiment deutlich gesteigert.