(Bild: Berentzen-Gruppe)

Berentzen-Gruppe legt vorläufige Geschäftszahlen für 2025 vor

Die Berentzen-Gruppe hat gestern vorläufige, noch nicht testierte Geschäftsergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 bekanntgegeben. Demnach hat die Unternehmensgruppe Konzernumsatzerlöse in Höhe von 162,9 Mio. Euro erzielt (2024: 181,9 Mio. Euro), wie es heißt.

Das Konzernbetriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (Konzern-EBIT) lag bei 8,5 Mio. Euro (2024: 10,6 Mio. Euro), die auf den Konzernumsatz bezogene EBIT-Marge betrug damit 5,2 Prozent (2024: 5,8 Prozent). Das Konzernbetriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Konzern-EBITDA) belief sich auf 17,1 Mio. Euro (2024: 19,3 Mio. Euro), die den Konzernumsatz betreffende EBITDA-Marge beziffert sich demzufolge auf 10,5 Prozent (2024: 10,7 Prozent), so die Meldung weiter.

„Trotz der anhaltend herausfordernden Marktbedingungen, die sich entsprechend auch in unseren Umsatzerlösen niedergeschlagen haben, ist es uns auch im Geschäftsjahr 2025 gelungen, weiterhin profitabel zu wirtschaften“, fasst Oliver Schwegmann, CEO der Berentzen-Gruppe, zusammen.

Ursächlich für den Rückgang der Konzernumsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr sei zum einen die Veräußerung der Betriebsstätte mit dem Mineralbrunnen in Grüneberg im letzten Quartal des Geschäftsjahres 2024. „Wir hatten uns seinerzeit bewusst zu diesem Schritt entschieden, weil ein Weiterbetrieb des Standortes aus Profitabilitätsgesichtspunkten für uns keinen Sinn mehr gemacht hätte. Damit verbunden war die Aufgabe des unrentablen regionalen Mineralwassergeschäftes, was nun wie geplant zu Umsatzeinbußen geführt hat“, erläutert Schwegmann die Hintergründe.

Der darüber hinausführende Rückgang der Konzernumsatzerlöse stehe insbesondere mit einem verändertem Konsumverhalten im Zusammenhang. Dies habe sich vor allem im deutschen Spirituosenmarkt gezeigt, der von deutlichen Absatzrückgängen geprägt war. „Auch wenn wir von dieser Gesamtmarktentwicklung selbstverständlich betroffen sind, sehen wir innerhalb unseres Portfolios viele Produkte, die eine positive Wachstumsdynamik verzeichnet haben", ergänzt Schwegmann abschließend.

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