Die mehrheitlich zur Münchner Schörghuber Gruppe gehörende familiengeführte Brauereigruppe wachse dabei nicht nur in ihren wichtigsten Teilsegmenten im Biermarkt, Weiß- und Hellbier, sondern auch im Bereich der kohlensäurehaltigen Erfrischungsgetränke (Carbonated Soft Drinks), heißt es weiter.
Diese machten mit dem Zugpferd Paulaner Spezi inzwischen ein Drittel des produzierten Gesamtabsatzes der Gruppe aus. In den vergangenen zehn Jahren habe Paulaner Spezi seinen Absatz verzehnfachen können, sei damit doppelt so groß wie der nächste Mitbewerber und unangefochtener Marktführer im Cola Mix-Segment in Deutschland. Und auch die Zero-Variante sei nach einem Marktanteil-Zuwachs von 10 Prozent im vergangenen Jahr jetzt Marktführer. Die neu eingeführten Limos in den Geschmacksrichtungen Orange und Zitrone seien beim Absatz um über 200 Prozent gewachsen. Große Erwartungen setze die Paulaner Brauerei Gruppe darüber hinaus in die neue Paulaner Cola, die die Range ab März ergänzt, und in den für 2026 geplanten Markteintritt von Paulaner Spezi in Italien, Frankreich, Spanien und der Schweiz.
Der Erfolg der Gruppe liege insbesondere in der nachhaltigen strategischen Ausrichtung begründet: Die Schörghuber Gruppe führt die Brauereigruppe in einem Joint Venture zweier Familienunternehmen mit der Brauerei Heineken – eine Allianz zweier Akteure, die seit inzwischen 25 Jahren in höchst vertrauensvollem Miteinander zusammenarbeiteten.
Innerhalb der Schörghuber Gruppe bekräftige der Erfolg der Brauerei Gruppe auch die Wirksamkeit der 2021 von CEO Florian Schörghuber auf den Weg gebrachten Transformation des 1954 gegründeten Münchner Familienunternehmens. Mit dem daraus im Bereich Getränke entstandenen Strategie- und Transformationsprojekt habe die Paulaner Brauerei Gruppe die Voraussetzungen für verstärkte Agilität und strategischen Fokus und damit für den heutigen Erfolg geschaffen.
Schörghuber sieht im anhaltenden Wachstumserfolg der Paulaner Brauerei Gruppe auch einen Mutmacher für die Wirtschaft in Deutschland insgesamt: „Es wird gerade viel zu viel darüber gesprochen, was alles nicht funktioniert. Wir aber lassen uns nicht von Pessimismus leiten, sondern von Überzeugung. Der nämlich, dass Deutschland alles hat, was es braucht, um ein starker, global führender Wirtschaftsstandort zu bleiben – wenn Verantwortung übernommen und in die Zukunft investiert wird. Genau das tun wir: mutig, mit Substanz, agil in unserem Denken und Handeln und mit einem klaren Blick in Richtung Zukunft.“
