Die geschäftsführenden Gesellschafter Natalie und Jürgen Kunzmann sowie Prokurist Nicolas Kunzmann freuen sich über die Fortschritte am neuen Standort Hutthurm. (Bild: Kunzmann)

Positive Bilanz für die Brauerei Hutthurm

Ein gutes Jahr nach der Übernahme der Brauerei Hutthurm durch die Unternehmensgruppe Kunzmann haben die Gesellschafter Natalie und Jürgen Kunzmann eine erste positive Bilanz gezogen, wie es heißt.

Jürgen Kunzmann: „Der Plan ist aufgegangen. Unsere Weinkellerei Kunzmann und unser Mineralbrunnen Albertus Quelle in Dasing ergänzen sich perfekt mit der niederbayerischen Traditions-Brauerei Hutthurm. Diese starke Achse gibt der gesamten Unternehmensgruppe neue Perspektiven und bietet den Mitarbeitern sichere und attraktive Arbeitsplätze.“ 

In den Monaten nach der Übernahme hat die Kunzmann-Gruppe in Hutthurm konsequent investiert und modernisiert. Die Zahl der Mitarbeiter sei von 41 auf 50 gewachsen. Insgesamt sind in der Firmengruppe zusammen nun über 140 Mitarbeiter:innen beschäftigt. 

Der jährliche Ausstoß liege kumuliert an den Standorten Dasing und Hutthurm mit insgesamt vier Produktionslinien für Einweg- und Mehrwegglas bei nun etwa 450.000 Hektoliter. „Wir haben den Brauereiturm fertig saniert, die Anlagentechnik erneuert, Abläufe und Software optimiert, Logistik und Fuhrpark – an beiden Standorten sind insgesamt 18 Fahrzeuge im täglichen Einsatz – modernisiert. Das neue Brauerei-Logo am Turm ist zum Symbol für Aufbruch und Zukunft in Hutthurm geworden“, freut sich Natalie Kunzmann. 

Der neue Standortleiter und Braumeister Fabian Staudinger, seit Oktober 2025 im Unternehmen, ist von dem Konzept überzeugt: „Unsere niederbayerische Traditionsbrauerei hat durch den starken Verbund mit Kunzmann, einem bundesweit aktiven Getränkehersteller, neue Perspektiven erhalten. Die Standorte Dasing und Hutthurm ergänzen sich. Jeder bringt seine Stärken ein.“

So könne beispielsweise die Kunzmann-Winzerschorle nun auch in Fässer und in eine neue 0,33 Liter-Gastronomieflasche abgefüllt werden. Staudinger: „Selbst Mitarbeiter, die zunächst skeptisch waren, sind heute von den Zukunftschancen überzeugt. Hutthurm erlebt nach der Übernahme einen zweiten Frühling. Voraussichtlich werden wir 2027 sogar in den Zwei-Schicht Betrieb wechseln.“ 

Das Erfolgskonzept mit einem breiten Getränke-Portfolio und Investitionen in die Zukunft wolle die Familie Kunzmann konsequent fortsetzen: „Wir sind ein langfristig orientiertes Familien-Unternehmen und denken nachhaltig. Anfang des Jahres ist Sohn Nico Kunzmann bereits als Vertreter der dritten Generation in die Leitung der Unternehmensgruppe eingetreten.“ 

 

 

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